Dr. Anne Fleck – Was können wir heute für unsere Gesundheit tun?
Shownotes
Anne ist Fachärztin für Innere Medizin und Rheumatologie, Bestsellerautorin und vielen als „Doc Fleck“ aus dem Fernsehen und ihren Büchern bekannt. Ich wollte von ihr wissen, wie wir gesund ins neue Jahr starten, was stille Entzündungen genau sind, warum sie so viele unserer heutigen Krankheiten antreiben und wie wir es schaffen, langfristig gesund zu leben. Wir sprechen über gutes und schlechtes Fett, über gesundes Frühstück und Abendessen – ich hatte Fragen zu Pasta, Pesto und Snacks. Es geht um Autophagie, Longevity, Spiritualität, Atem und die Frage, wie man Gesundheitswissen wirklich langfristig in den Alltag bekommt.
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00:00:00: Die Entzündungsdynamik, das sehen wir auch allein hierzulande an der Häufigkeit von Erkrankungen.
00:00:05: Zum Beispiel vier Millionen in Deutschland leiden unter Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
00:00:10: Man vermutet elf Millionen Diabetes-Kranke.
00:00:13: Auch Depressionen sind Entzündungskranke.
00:00:16: Willkommen im Hotel Matze Retreat, meiner kleinen Mini-Sähe zu Beginn des Jahres zum Thema Gesundheit, Achtsamkeit und Finanzen.
00:00:23: Heute geht es um Gesundheit und Vereinding, um Ernährung.
00:00:27: Ich wollte verstehen, wie ich mich ... was ich heute noch besser ernähren kann und was ich für mich und meine Gesundheit machen kann.
00:00:33: Darüber habe ich mit Dr.
00:00:34: Anne Fleck gesprochen.
00:00:35: Dr.
00:00:36: Anne Fleck ist Fachärztin für innere Medizin und Rheumatologie.
00:00:39: Sie ist Präventionsmedizinerin und Bestseller-Rotoren.
00:00:43: Eine stille Entzündung läuft gerne, vor allen Dingen auch in Fettzellen ab, zum Beispiel am Bauch.
00:00:51: Diese Entzündungsbotenstoffe verbreiten sich wie so eine kleine Infektion auch über den Kreislauf im gesamten Körper.
00:00:59: Die Menschen, die sich mit C.F.
00:01:02: Häufige Mahlzeiten, sehr häufig raffinierte Weise Kohlenhydrate versorgen, sehr viel Fertiggerichte konsumieren, ist nachweislich nicht gut und entzündungsfördernd.
00:01:13: Wenn ich Blutwerte testen lasse, müsste ich dann sagen, bitte testen Sie auch auf
00:01:20: Omega-III, den Omega-III Index.
00:01:23: Und das ist Teil der modernen Medizin.
00:01:25: Ein stabiles drei Mahlzeiten-Prinzip ist für die meisten Eine clevere Strategie.
00:01:33: Dann kann man zum Beispiel Heißhunger sehr gut abbremsen über Bitterstoffe.
00:01:37: Also Bitterstoffe gibt es ja auch alkoholfrei als Spray, die man sich auf die Zunge sprühen kann.
00:01:42: Hilft der Galle, hilft der Leber, hilft dem Darm und ist der Dünger für die gesund und schlank machenden Darmbakterien.
00:01:49: So Menschen, die unter chronischem Heißhunger leiden, profitieren da enorm.
00:01:53: Was ist denn mit meinem geliebten Brot?
00:01:57: Ja, aber...
00:02:02: Mein Ziel war es, dass ihr durch diese Folge gesünder durchs neue Jahr kommt.
00:02:07: Bevor wir damit starten, hätte ich eine Bitte.
00:02:09: Es würde uns total unterstützen, wenn ihr diesen Kanal abonniert.
00:02:13: Der größte Wert hier, Mottematsu, ist Unabhängigkeit.
00:02:15: Und wir sind, wenn ihr diesen Kanal abonniert, unabhängiger vom Algorithmus.
00:02:19: Vielen, vielen herzlichen Dank dafür.
00:02:21: Jetzt wünsche ich euch viel Vergnügen im Mottematsu Retreat mit Dr.
00:02:24: Anne Fleck.
00:02:26: Was würdest du sagen?
00:02:27: Woran leiden die Menschen gerade am meisten?
00:02:31: Ich denke, diese Frage lässt sich nur so beantworten.
00:02:35: Jeder Mensch ist ein Individuum.
00:02:38: Und insofern muss man diese Frage eigentlich an jeden weiterreichen.
00:02:44: Der eine leidet vielleicht, weil die Haut juckt, der andere leidet, weil er Jobsorgen hat, Existenznöte hat.
00:02:52: Ich glaube, was ich aber sehe ... Ich würde es nicht als Leidenschreiben, sondern schon eine Sehnsucht, dass Menschen sich mehr mit dem Thema Gesundheit beschäftigen und danach sehnen, die Frage für sich zu beantworten, wie kann ich gesund alt werden?
00:03:09: Zumindest ist das vielleicht die Frage, die ich mir für die Menschen wünsche.
00:03:13: Was ich aber aus der Praxisarbeitsseehe ist, dass viele Menschen auch viele Ängste im Moment haben, Symptome wie Reizdarmbeschwerden.
00:03:23: Kopfschmerzen, Müdigkeit.
00:03:27: Ich sehe ja da in meiner Detektei, in der Praxis querbeet alles Mögliche.
00:03:32: Und auch ein Leidensdruck entsteht, weil sich viele Menschen nicht ernst genommen fühlen in unserem Gesundheitssystem, was ja eher so ein Symptom Verwaltungsmanagement ist.
00:03:46: Ich glaube, das ist auch ein hoher Leidensdruck.
00:03:48: Weil jeder, der etwas hat, eine Beschwernis, ein Symptom.
00:03:53: Das ist kein Simulant.
00:03:55: Und da, glaube ich, braucht es in der Medizin neue Strategien, moderne Strategien, um tiefer zu tauchen, um wirklich die Ursachen herauszufinden.
00:04:05: Und wenn du das sagst, dieser Leidensdruck, wird der größer, weil draußen so viel los ist, wenn du von Reizdarmbeschwerden zum Beispiel sprichst.
00:04:18: Wie viel hat eine äußere Umgebung, also eine... Eine Weltsituation mit dem Reizdamen zu tun?
00:04:26: Es gehört alles mit allem zusammen.
00:04:29: Also je länger ich in der Medizin arbeite, ist jetzt auch schon ein paar Jährchen, um so erstaunter, faszinierter und neugieriger wie ein kleines Kind werde ich, weil es hängt alles mit allem zusammen.
00:04:40: Wir sind ja nicht nur beeinflusst durch das, was wir essen, wie wir uns bewegen, ob wir gut schlafen, natürlich auch was von außen auf uns eindringt und wie wir Dinge oder Situationen bewerten.
00:04:52: Und natürlich haben wir auch nochmal eine Frage.
00:04:56: Man kann diese Frage in tausend Antwortpakete packen, dass wir einfach auch jetzt in der Medizin immer mehr Beschwerden sehen, die durch chronische und entzündliche Prozesse bedingt sind.
00:05:09: Also wir entwickeln uns in der Sprechstunde hin auch zu dem Phänomen, dass wir mehr und mehr Entzündungen sehen.
00:05:18: und deswegen ist ja mein Anliegen, weil ich Menschen gesund erhalten möchte, dass sie am besten gar nicht mehr in die ärztliche Praxis müssen, sondern nur noch schöne Postkarten schreiben.
00:05:28: Ich habe in der Praxis so einen kleinen Postkarten-Ständer.
00:05:31: Da pick ich mir immer so eine schöne raus, vielleicht eine mit einer pinken Lebelle.
00:05:35: Also wenn Menschen einfach schreiben, es geht mir so gut, dann habe ich einen guten Job gemacht.
00:05:41: Und ich glaube, das erkennen solcher Bevor sie beschweren werden, also wo Gesundheit verloren oder gewonnen werden kann.
00:05:52: Das ist so meine Hauptaufgabe und dass es nicht zu diesem Leidensdruck kommt, wenn dann schon ein Symptom ausgewachsen ist.
00:05:59: Ein Beispiel ist ja Herzinfarkt, Schlaganfall, Diabetes, Demenz und Krebs.
00:06:06: Es sind aber auch Autoimmunerkrankungen, Schopenflechte, Neurodermitis, entzündliche rheumatische Erkrankungen, entzündliche Darmerkrankungen.
00:06:15: Dann denkt man jetzt, das ist ein ganz wüstes, riesiges Feld.
00:06:20: Ich erkläre das immer so in der Praxis.
00:06:22: Das sind wie viele, viele Blätter, aber die kommen aus einer Wurzel aus einem Baumstamm.
00:06:28: Und die Wurzel des Baums ist das Phänomen Entzündung.
00:06:32: Und das nimmt in den letzten Jahren eindeutig zu.
00:06:35: Die Entzündung nehmen zu.
00:06:37: Ja, die Entzündungsdynamik.
00:06:38: Das sehen wir auch allein hierzulande an der Häufigkeit von Erkrankungen.
00:06:43: Zum Beispiel vier Millionen in Deutschland leiden unter Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
00:06:47: Man vermutet elf Millionen Diabetes-Kranke mit einer Dunkelziffer, die auch noch vielleicht jetzt schon höher liegt und einer Prognose, die uns in den nächsten Jahrzehnten auch nicht so begeistern wird.
00:07:01: Auch Depressionen sind Entzündungskrankheiten.
00:07:04: Und wenn man aber weiß, dass eine Entzündung, eine schlummernde Entzündung, sie heißt ja auch schlummernd und seilend still, deswegen fällt sie einmal auch nicht so leicht auf.
00:07:16: Die Ursache für so vieles sein kann, für so viel Leid, was die Menschen heutzutage wirklich bewusst oder unbewusst beschäftigt oder einfach nur müde macht.
00:07:26: Dann ist meine Aufgabe, da optimistisch ran zu gehen und Hilfe zu bieten.
00:07:32: Auch ein Leidensdruck ist von Menschen, die ganz große Überforderung, die Überforderung in diesem Dickicht an Informationen zum Thema Gesundheit und sich da eine gelassene, entspannte eigene Form zu geben und zu entwickeln.
00:07:51: Weil man sieht überall Schlagzeilen, bunte Marketing Schlagzeilen.
00:07:55: Nur das hilft, nur das hilft.
00:07:59: Ist viel Kohlenhydrate, ist viel Zucker, ist keine Kohlenhydrate.
00:08:04: Und die Menschen sind, I'm still confused, but on a higher level.
00:08:08: Ja.
00:08:09: Und auch in der Situation versuche ich, halt zu geben und seriöse Informationen, das wirklich jeder für sich lernt.
00:08:17: Es gibt nicht die eine einzige Gesundheitsformel, die für jeden passt.
00:08:21: Es ist ganz, ganz individuell.
00:08:24: Das ist, glaube ich, zusammengefasst, woran die Menschen leiden.
00:08:28: Ich glaube, wir haben viel mehr und andere Beschwerden als früher.
00:08:32: Viele sind entsündlich erklärbar.
00:08:35: Wir leiden auch an Gesundheitsmanagementproblemen, auch ein Riesenthema.
00:08:43: Und wir leiden an einer Überaufforderung.
00:08:45: An Informationen.
00:08:47: An Informationen.
00:08:48: die teils gut sind, die teils unseriös sind, die schwierig einzuordnen sind.
00:08:54: und da braucht es auch wirklich mehr, mehr Gravity, mehr Schwergewicht.
00:08:59: Weil das erlebe ich wirklich in der Praxis, dass man da verrückte Sachen hört oder und gefragt wird und das ich denke, das hängt auch mit diesen Social Media Welten
00:09:10: zusammen.
00:09:10: Man weiß ja auch gar nicht, wo man sozusagen hingeht, worauf man genau hören soll und vielleicht... Hast du eine Definition, was für dich Gesundheit bedeutet?
00:09:23: Also was ist ein gesunder Mensch?
00:09:27: Also es gibt ja nicht nur, wenn wir jetzt hier beide sitzen.
00:09:31: Gesundheit ist immer eine Balance.
00:09:35: Mit Sicherheit wird dein Immunsystem, mein Immunsystem gerade einen Job erledigen.
00:09:41: Wenn man jetzt lange ... im Bus gelandet ist oder in der U-Bahn oder.
00:09:46: ich hatte gestern eine fantastische Bahnfahrt von Hamburg nach Berlin, die ja im Moment länger dauert.
00:09:52: Es war ein so lustiges, so großartiges Abteil, eine Wahnsinnsstimmung.
00:09:58: Danach meinte eine auch verschiedenste Alter, jetzt müssten wir eigentlich noch ein Bier trinken gehen.
00:10:04: Ich komme also gerne wieder, wenn es so eine Bahnfahrt nochmal gibt und grüße an alle, die auch gehört haben, als ich ... Als mich jemand fragte, was machen Sie eigentlich und wir uns unterhalten haben?
00:10:14: Und dann kam dann raus, dass ich hier herfahre und die drücken jetzt alle die Daumen.
00:10:19: Aber ich wollte nur sagen, da hat dann auch mal einer genießt in den Zugabteil.
00:10:23: Und du bist ja immer auch umgeben.
00:10:25: Das heißt, wir sind nie hundert Prozent gesund und nie hundert Prozent krank.
00:10:30: Auch selbst wenn wir Symptome haben und krank sind, unser Körper ist ein Wunderwerk, das ich immer selbst heilen will.
00:10:38: Er ist unser bester Freund.
00:10:40: Insofern ist natürlich Gesundheit per Definition, könnte man jetzt sagen, Freiheit von Schmerz, Empfinden von Vitalität, Energiegefühl.
00:10:51: Und trotzdem weiß ich aus meiner Erfahrung in der Praxis, wo ich ja sage, wir sind ja keine Praxis, wir sind eher eine Detektei oder ich bin so ein Detektiv mit großer Lupe, dass viele Menschen dann, die in die Praxis kommen, überrascht sind, weil die fühlen sich gesund.
00:11:08: Und mein Job ist es ja, tief, tief, tief zu tauchen.
00:11:12: Nicht in diese oberflächlichen Blutanalysen, die vielleicht beim Betriebsärztlichen Dienst netterweise gemacht werden.
00:11:19: Blutbild, Leber, Niere.
00:11:21: Wenn da die Hütte brennt, dann ist es schon sehr ungemütlich.
00:11:26: Aber dann sieht man manchmal schon so kleine, kleine Blinker, wo man sagt, da deutet sich eine Entzündungskonstellation an.
00:11:34: Oder jemand hat Mikronährstoffdifizite.
00:11:38: Chromangel kann Diabetes fördern.
00:11:41: Selenemangel ist auch ein wichtiges Spurenelement, kann Schildtrusenkrankheiten provozieren.
00:11:46: Zinkmangel macht das Immunsystem schlapp und Magnesiummangel haben auch viele.
00:11:51: Das brauchen wir, damit Vitamin D gut arbeiten kann im Körper, damit die Knochen gesund sind, damit wir Stress gut tolerieren können.
00:12:00: Was ich damit in der Summe sagen will, Gesundheit ist immer auch etwas Subjektives.
00:12:06: Und natürlich, wenn man irgendwie manchmal gefühlt zum Arzt geht, der findet immer irgendwas.
00:12:12: Aber moderne Prävention sollte genau das aufspüren, damit man sich ohne Angst und ohne neurottische Selbstbeobachtung weiterentwickeln kann.
00:12:23: Du hast diesen Baum, das ist das Bild vom Baum erst, aufgemacht.
00:12:28: Damit ich das richtig verstehen kann, es geht bei dir gar nicht in deiner Detektei, gar nicht unbedingt darum, Einen Ast, also jetzt im Bild des Menschen wäre es ein gebrochener Arm, den sich genauer anzugucken, deine Hauptsache ist wirklich zu gucken, in die Wurzel reinzuschauen und zu schauen, was ist da eigentlich los, was könnte da kommen, was könnte vielleicht dazu führen, dass Blätter abfallen, dass ein Astmorsch wird.
00:12:57: Habe ich das so richtig verstanden?
00:12:58: Richtig, ich bin ja kein... keine Chirurgien, obwohl ich meinem letzten Studienjahr in Paris in der Chirurgie gearbeitet habe, Lebertransplantationen mitgemacht habe.
00:13:09: Aber wenn zum Beispiel jemand bei deinem Beispiel einen gebrochenen Arm hat, dann wird er hoffentlich und auch hierzulande gut versorgt.
00:13:18: Aber dann würde ich mir die Frage stellen, warum hat er sich den Arm gebrochen?
00:13:22: Ist er gestürzt?
00:13:23: oder ist das jemand, der noch gar nicht so?
00:13:26: bald ist und hat jetzt schon vielleicht eine verminderte Knochendichte.
00:13:30: Und dann würde ich mich natürlich auch damit beschäftigen, wie kann ich schauen, dass der eine gute Knochenheilung bekommt.
00:13:38: Und was ich zum Beispiel auch so spannend finde, dass wir viele interdisziplinär denken müssen.
00:13:45: Zum Beispiel Zahnärzte sind ja die Ersten, die durch ein Röntgen an den Sänen die Knochendichte sehen.
00:13:52: Ich habe einen ganz engen Draht zu allen Zahnärztinnen, Zahnärzten meiner Patienten, weil Zähne hängen mit allem zusammen.
00:14:02: Aus der asiatischen Medizin ist bekannt, dass jeder Zahn mit einem Organ quasi verbandelt ist, wie Brüderchen und Schwesterchen.
00:14:14: Und wenn zum Beispiel dann ... Eine Entzündung an einem Zahn, es kann das Auswirkungen haben.
00:14:20: Also wenn jemand bei mir Knie-Schmerzen hat oder Rückenschmerzen hat oder ein Problem mit der Schilddose hat oder Herz-Rhythmusstörungen hat, gehe ich dann soweit, dass ich sage, wir müssen auch mal an die Mundhühle denken.
00:14:34: Also aus dem Bereich, dass man sagt, man macht ein vernünftiges Dreidieröntgen, um zu sehen nicht nur, wie ist die Knochendichte im Kiefer, sondern gibt es vielleicht Entzündungen an Zahnwurzeln oder im Kieferknochen, die dann auf dem gesamten Körper Reaktionen fördern können.
00:14:53: Und insofern in Arm bricht meistens, wenn man stürzt.
00:14:57: Aber viele, viele andere Symptome lassen sich auch dadurch erklären.
00:15:02: Und jetzt um nochmal zu deiner Frage zurückzukehren, wie definierst du Gesundheit?
00:15:08: Ich erlebe es ganz oft, dass Menschen zu einer Vorsorgesprächstunde kommen oder auch Firmen, die sagen, wir wollen Mitarbeiter, die fit sein.
00:15:16: Dann kommen auch viele, ich fühle mich topfit und das finde ich prima.
00:15:20: Und wenn man dann anfängt, so ein bisschen zu schauen, denkst du dir, dann ist jetzt doch eine Operation fast am offenen Herzen.
00:15:27: Also ich bin immer dankbar, dass dann Menschen gar nicht das bisher so.
00:15:32: Dramatisch sehen mussten, aber für mich gibt es dann solche Wahnsignale, wenn man jetzt nicht eingreifen wurde.
00:15:38: Dann wurden sich daraus in zehn, zwanzig, dreißig Jahren später schwere Krankheiten entwickeln können.
00:15:45: Ich gebe mal jetzt ein Beispiel.
00:15:46: Am gebrochenen Abend stirbt man nicht in der Regel, ja.
00:15:50: Aber, ja, aber zum Beispiel die Bauchspeicheltrüse.
00:15:54: Der Darm hat jetzt schon viel Aufmerksamkeit bekommen, zum Glück.
00:15:58: Die Leber hoffentlich bald auch, weil das ist ja la grande Damm der Entgiftung und der Verdauung.
00:16:05: Aber die Bauchspeicheltusse ist elementar wichtig und leider wird Bauchspeicheltusengrebs in den nächsten Jahren sogar Darmkrebs an Nummer eins der Krebsotten ablösen.
00:16:16: Und auf die Bauchspeicheltusse passen wir einfach viel zu selten auf.
00:16:20: Und deswegen... Ich finde Teil der modernen Prävention ist auch hier genauer hinzuschauen.
00:16:26: Da gibt es zum Beispiel einfache Marker im Blut oder im Stuhl, das man auch damals schaut.
00:16:31: Oder wenn die Bauchspeicheltüse vielleicht schon bei jemand mit Mitte dreißig nicht so optimal arbeitet, das kann man wunderbar messen.
00:16:40: Dann weiß man, der braucht ein bisschen mehr Bitterstoffe.
00:16:43: Der braucht ein paar Verdauungsenzyme, weil wenn man das dann nicht berücksichtigt, dann wird die Bauchspeicheltose über Jahrzehnte hinweg immer, immer größer werden, um diesen Mangel an Enzymen zu kompensieren.
00:16:55: Und wo was wächst, kann ja potenziell auch was Schlechtes wachsen.
00:17:01: Ich hoffe, das kommt jetzt rüber, weil das ist für mich moderne Prävention.
00:17:05: Ich war lange an der Uni und diese klassischen Medizin.
00:17:11: Ich bin so dankbar, dass ich das alles gelernt habe, lange an einem Herzzentrum, sechs Jahre lang so reanimiert, Notaufnahme geleitet, Intensivstation.
00:17:22: Aber für mich ist die größte Kunst, die Menschen gesund zu halten.
00:17:29: von diesem Reparaturbetrieb der Medizin wegzukommen.
00:17:33: Also nicht sozusagen, wenn wir in dem Bild bleiben, eben nicht erst zu kommen, wenn der Arm ab ist oder der Krebs gestreut ist und so weiter, sondern wirklich vorher zu gucken, wie kriegt man, also, weil wir kriegen ja ganz viele Sachen einfach auch gar nicht mit.
00:17:48: Also so, ne?
00:17:48: Ich denke auch heute, ich bin fit.
00:17:50: Ich kenne das aber auch, was du erst sagst, das mit dem Niesen.
00:17:53: Durch Corona ist das auch nochmal größer geworden, finde ich.
00:17:56: Wenn ich habe jetzt Liveauftritte gehabt und da waren ein paar Leute, die natürlich gehustet und genießt haben und ich bin sofort... Fuck, hoffentlich.
00:18:03: Lässt es mich in Ruhe.
00:18:05: Aber dann denke ich eben, wenn ich an Krankheit denke... oder Gesundheit, dann denke ich an funktionieren und nicht funktionieren.
00:18:13: An dem Moment, oh, jetzt sitzt da jemand, der nie ist, ich könnte also krank werden, ich könnte also nicht funktionieren.
00:18:20: Und das ist sozusagen mein Bild, was ich mit Gesundheit und Krankheit habe.
00:18:26: Also eher diese Sorge, Niesen ausfallen.
00:18:31: Diese Sorge hatte ich ganz, ganz lange, weil ich auch selber weiß ich bin so wie ich aussehe sehr sensitiv sehr durchlässig und auch ich muss viel auch dafür was tun und da kann man aber sehr viel tun.
00:18:45: das allererste ist nicht in die angst gehen weil wenn du in die angst gehst also alles schön zuhören wenn du in die angst gehst dann lehrt uns die leere der psychoneuro immunologie regeln sich die immunkräfte herunter das heißt automatisch wirst du Anfälliger.
00:19:06: Das heißt, wenn ich Angst davor habe, das Niesen des Menschen in der Bahn oder bei einem Konzert, wenn ich Angst davor habe, dass ich dann erkältet werden könnte, dann geht das Immunsystem schon runter?
00:19:20: Ja.
00:19:21: Wow.
00:19:22: Angst ist wirklich ein schlechter Berater, sondern in dem Punkt sollte man einfach so ganz simple Tricks beachten.
00:19:29: Also man kann ja schon mal anfangen.
00:19:32: seine Schleimhäute immer feucht zu halten.
00:19:35: Das habe ich jetzt hier auch stehen, meine kleine Getränkeparade, dankeschön.
00:19:40: Aber das mache ich auch in der Praxis.
00:19:42: In der Praxis sitzt sich ja auch Menschen manchmal auch noch auf eine nähere Distanz gegenüber und auch über einen längeren Zeitraum.
00:19:49: Also da hast du natürlich jetzt auch wir beide einen riesigen Austausch von, was da so in der Luft liegt.
00:19:56: Aber wenn man feuchte Schleimhäute hat, dann ... können Keime schlechter andocken.
00:20:02: Dann ist es toll, vor allen Dingen durch die Nase zu atmen.
00:20:06: Das können wir jetzt nicht gerade.
00:20:07: Aber die Nase hat so tolle Nasenhaare, die wirklich auch viele Giftstoffe, Pratikel, Staub, Viren, Bakterien schon mal abfangen.
00:20:21: Und dann bildet unser Immunsystem der Atemwege in einer Fläche, die ist so etwa Handtuch groß.
00:20:29: Schleim.
00:20:29: und in diesem Schleim, das ist eigentlich unser Freund, stecken Botenstoffe der Abwehr und damit ganz, ganz viel festgeklammert und abtransportiert.
00:20:39: Dann irgendwann auch wird der Schleim geschluckt und die Magensäure unten, die ist ja nicht gerade gemütlich eingestellt, die macht dann den Gar aus.
00:20:48: Also unser Körper, wenn man den so versteht, dass der so willig ist, uns immer zu bewahren, ihm einfach auch dieses so bisschen Vertrauen schenken.
00:20:57: Du regelst das.
00:20:59: Dann sind wir schon mal auch ganz anders eingestellt.
00:21:03: Und was ich zum Beispiel auch gerne mache in so einer Bahn, wie gestern in dem Ängsten abteilen, dann ist auch noch ein zweiter Zug zu uns evakuiert worden.
00:21:12: Die Menschen stapelten sich in den Gängen.
00:21:15: Ich benutze dann auch gerne mal so ein Meersalzspray für die Nase oder ich lutsch dann mal in Salz.
00:21:22: Bonbon, also Emsa Salz zum Beispiel.
00:21:25: Also ich trinke mal ein Tee, Zistus Tee oder heißes Wasser oder Karmillentee.
00:21:34: In der Tarmuskanne, Karmillentee, machst du noch eine kleine Inhalation.
00:21:38: Und ich schaue immer, dass ich meine Füße warm habe, weil ich gerne friere an den Füßen.
00:21:44: Und der Kopf ist auch gerne von... Dicken Mütze bedeckt.
00:21:47: Wie gesagt, ein Ingenieur für Züge saß auch in dem Abteil.
00:21:52: Was da los war?
00:21:54: Da hätte man ein Dokumentarfilm drehen können.
00:21:56: Eine strickende Sozialarbeiterin in Rente, ein Havari-Chef und eine bezaubernde junge Mutter aus der Marketingbranche.
00:22:05: Es war und ein Rettungssanitäter, der heute hier eine Top-Ausbildung hält in Berlin.
00:22:11: Es war eine unglaubliche Mischung.
00:22:13: Aber ich wurde da so belächelt, als ich ins Abteil stieg, mit Schal und nur kleinem Daunenjäckchen und noch.
00:22:20: Und dann meinte der eine Gast, was machen sie eigentlich, wenn es minus zehn essen, hab ich gemeint.
00:22:25: Dann ändere ich meine Einstellung zur Temperatur.
00:22:29: Aber was ich sagen will, wenn du dann noch darauf achtest, täglich Vitamin D einzunehmen, was ja auch aus der großen ... aktuellen Forschung sehr, sehr belegt ist, um nicht nur das Immunsystem zu stärken, sondern auch vor schweren Erkrankungen zu schützen, mit bisschen Vitamin C und Zinkarbeit.
00:22:49: Dann kann man so viele Immunmodulationen verbessern.
00:22:55: Also das Immunsystem muss ja nicht nur stark sein, es muss ja in Balance sein, es soll ja auch nicht wütend werden.
00:23:00: Und ich bin ein ganz großer Fan von Sebastian Kneib, Kneibmedizin.
00:23:07: großes Vorbild von mir und der hat ja auch die Wechselduschen sehr publik gemacht.
00:23:13: Ich kann das nicht immer meinen kleinen Rücken fließen lassen, aber ich mache es dann so auf meine Art über das Köpfchen, die Arme, die Beine und dann mal mit einem kalten Waschlappen oder so geht es dann auch mal an die Brust und an den Bauch und das ist wirklich faszinierend.
00:23:31: Also Kneib ist toll.
00:23:34: Okay, also Ich habe mitgenommen, wenn ich in Zukunft irgendwo sitze und jemanden liest, dann erstmal keine Angst haben, sondern bestenfalls was trinken oder inhalieren, in dem Moment, dass die Schleimhörte schön befeuchtet sind und dass ich dann eher sage, also das ist eigentlich eine Reaktion gibt, dass ich nicht denke, Scheiße, nicht, dass ich krank werde, sondern eher ins, ah ja, alles klar, mein Körper wird das regeln, ich trink mal noch mal einen Schluck.
00:24:06: damit es irgendwie alles gut in Wallung bleibt.
00:24:08: Und wir kommen nachher später nochmal mehr zur Prävention.
00:24:11: und eine Sache, das aber auch so ein bisschen den Körper abzuherten ist, die Wechsel duschen und warm anziehen.
00:24:22: Zieht euch warm an.
00:24:23: Zieht euch warm an.
00:24:24: Aber da kann man so viel machen, Nummer eins zu Sebastian Kneib.
00:24:28: Mein Urgroßvater Karl hatte wohl ein schweres Lungenleiden.
00:24:33: Ich weiß nicht genau welches, aber er wurde von Sebastian Kneib wirklich geheilt über diese Art der Medizin.
00:24:42: Und Sebastian Kneib hat uns ja diese Säulen der Medizin so eindrucksvoll mitgegeben, ist eigentlich zeitlos.
00:24:49: Also Ordnung, der Mensch braucht Ordnung und Struktur, der Mensch braucht Rituale.
00:24:54: dann die Wassertherapie, dass die gute Ernährung eine Rolle spielt.
00:25:00: Bewegung, auch Naturheilkunde war für ihn wichtig.
00:25:03: Und mein Umkussvater war so angetan, begeistert, die haben sich dann auch kennengelernt und Kneip hat ihn auch in meiner Heimat im Saarland bei sich zu Hause besucht.
00:25:15: Und mein Umkussvater hat dann bei sich zu Hause im Keller die erste Kneibstation.
00:25:22: auf die Welt gebracht oder die erste Kneipewegung im Saarland mitgestaltet.
00:25:28: Und deswegen habe ich das auch noch als kleines Kind absolut inhaliert, weil meine Oma, die war Absolutkneipianerin, die hat das dann auch schon von Kindesbeinen an mit der Mutter nicht aufgesungen und die stand jeden früh ganz früh auf.
00:25:46: Und hatte ihr beide Zimmerchen unter meinem Schlafzimmer, dann hörte ich schon so fünf Uhr gegen der Wasserhahn an und die hat sich dann immer kalt abgewaschen.
00:25:56: Also die stand gar nicht unter der Dusche und die habe ich nie mit einer Erkältung gesehen.
00:26:02: Das fand ich sehr beeindruckend.
00:26:04: Ich kenne diese Kneipkuh.
00:26:06: Ich kenne das nur sozusagen im Urlaub.
00:26:09: dann durchs Wasser laufen, durchs Kalte und so weiter.
00:26:11: Und das ist natürlich super, weil es ist eh Sommer und dann macht das nochmal richtig Spaß.
00:26:16: Also jetzt gerade bei dieser Temperatur wird mir schon mal, irgendwann siehst du direkt, es wird schon direkt kalt, wenn ich nur daran denke, okay.
00:26:23: Aber wenn ich das geschafft habe, meine Flossen und Arme ein bisschen kalt, mal im Wechsel zu duschen, dann
00:26:31: schaffe ich das auch,
00:26:31: weil ich bin wirklich eine ausgewiesene Frostbäule.
00:26:34: Aber auch da kann man ja was machen, wenn man kalte Füße hat, Ingvertie, oder aus der asiatischen Medizin mal mit wärmenden Lebensmitteln arbeiten, die unterteilen nämlich alle Lebensmittel in Lebensmitteln, die einen auskühlen und die einen wärmen.
00:26:48: Wenn ich jetzt hier so ein Mann wäre, der ein bisschen stärker wäre und er sagt, ich bin immer am Schwitzen, dann ist für den eher was so wie Gurke, Joghurt, Salat und Quark.
00:26:58: Das sind aber kühlende Lebensmittel.
00:27:01: Ich brauche dann eher Lauch.
00:27:03: Knoblauch, Zwiebel, Fenchel, Karotten, Chili, Ingwer.
00:27:09: Und deswegen dachte ich schon drauf, dass ich Dinge esse, wo ich genau weiß, die tun meiner Konstitution gut.
00:27:17: Das heißt also, das ist ja nur eine Frage, da muss ich ja gar nicht unbedingt zu dir kommen, sondern wenn ich jetzt zuhöre und sage, okay, ja, ich bin eine Frostbeule, dann eher das eine.
00:27:25: Und wenn ich immer Hitzewallung habe, sobald irgendwie irgendwas ein bisschen wärmer ist, dann will ich fast nackt sein, dann eher das andere.
00:27:30: Genau.
00:27:31: Temperaturverhalten der Lebensmittel, traditionell chinesische Medizin.
00:27:37: Entzündung.
00:27:38: Du hast das schon ein paar Mal gesagt heute.
00:27:41: Stille Entzündung, das habe ich gelesen, können unser komplettes System heimlich ins Chaos ziehen, schreibst du, wenn sie nicht entdeckt und behandelt werden.
00:27:50: Was sind Entzündungen?
00:27:53: Es hört sich erst mal ganz schlimm an.
00:27:55: Nein, eine Entzündung ist eigentlich auch wieder eine ganz liebevoll gemeinte Aktion.
00:28:01: unseres Immunsystems.
00:28:03: Also müssen wir das so vorstellen, dass Immunsystem und das Gerinnungssystem sind Nachbarn, die wohnen in einer Doppelhaushälfte.
00:28:12: Wenn sich jetzt ein Kind das stürzt, das Knie aufschürft, es blutet, dann rennen die Immunzellen aus ihrem Haus und die Gerinnung natürlich auch.
00:28:27: Und was machen sie?
00:28:29: Sie organisieren Ein Blutungsstopp und sie organisieren eine heilungsfordernde Entzündungsreaktion.
00:28:37: Also Entzündung ist erstmal etwas Positives.
00:28:40: Problematisch ist, wenn die Entzündung aus dem Ruder läuft.
00:28:45: Wenn es jetzt Prozesse gibt, die immer wieder die Entzündung am Laufen halten, ohne dass man es merkt.
00:28:54: Was passiert da in mir?
00:28:55: Also ich besitze uns jetzt gegenüber.
00:28:58: Und vielleicht ist irgendwie in mir eine, wie sagt das, stille Entzündung, Silent Information im Gange.
00:29:05: Und was läuft, was könnte da gerade laufen während ich vor der Sitze?
00:29:10: Also eine stille Entzündung läuft gerne vor allen Dingen auch in Fettzellen ab, zum Beispiel am Bauch.
00:29:18: Das ist so eine klassische Entzündungsfabrik.
00:29:21: Und diese Entzündungsbodenstoffe, die nennt man... Adipokine, die produzieren entzündliche Botenstoffe, zum Beispiel interleukiner.
00:29:32: Und diese Entzündungsbotenstoffe, die verbreiten sich dann wie so eine kleine Infektion auch über den Kreislauf im gesamten Körper.
00:29:41: Also vom Bauch weg.
00:29:42: Genau, das ist also quasi über Botenstoffe, Signalstoffe, flitzt das dann in den Körper.
00:29:48: Und die Gefahr ist zum Beispiel eine Entzündung der Haut der Herzkreislaufgefäße.
00:29:58: Das nennt man endotil.
00:30:00: Also alle unsere Gefäße haben nochmal eine ganz wunderbare Endotilschicht.
00:30:06: Und oft ist ja immer die Frage, wie ist das mit dem Cholesterin?
00:30:10: Ist auch nochmal ein Riesenthema.
00:30:11: Aber ich kürze mal ab.
00:30:15: Cholesterin ist ja erstmal auch nicht nur böse.
00:30:17: Es ist ja wie so ein Einbauschrank der Zähmembraten.
00:30:20: Der Körper denkt sich bei allem was.
00:30:23: Und dann gibt es ja... HDL, gutes Cholesterin, LDL, schlechtes Cholesterin.
00:30:29: Aber das LDL ist nur dann böse, wenn es mit Sauerstoff, also wenn es oxidiert ist.
00:30:36: Dann... ist es ein eher böses Cholesterin, ein wirklich böses, was die Tendenz hat, sich in diese Schleimhaut reinzusetzen.
00:30:45: Und jetzt wird es spannend.
00:30:47: Man kann aus Vorsorge medizinischer Sicht genau diese Anteile an LDL messen, also welcher Anteil ist wirklich oxidiert, welcher ist wirklich so ein kleiner Gefäßterrorist, aber das LDL lässt sich dann erst in die Hängematte der Herzkranzgefäße oder der Gefäße überhaupt plumpsen, wenn das Endothel, die Schleimhaut, entzündlich ist.
00:31:12: Dann ist die nämlich so ein bisschen klebrig, wie so ein Tesafilm, wo eine Fluse anheftet.
00:31:18: Und da lässt sich dann das LDL das Oxidete reinblumsen und macht dann den ersten Schritt zu einer potenziellen, späteren, richtigen Gefäßverkalkung, aber einen Schritt zurück, wenn man also versucht über den Lebensstil.
00:31:33: Diese erzündliche Prozesse, das entstehen der Botenstoffe zu verhindern und damit auch die Gefäßwand nicht erzündlich verändert wird, wenn man darauf aufpasst, zum Beispiel im Bereich des Mundhöhlensystems, keine Entzündungen auszuprüten oder Parodontitis früh zu erkennen und zu behandeln.
00:31:54: All das hilft, diese kleinen Schräubchen zu finden und abzudrehen.
00:32:00: Ich bin ja eher wie so ein Autoschrauber, der mit Latshose unter Yang-Timern liegt und manchmal musst du auch nur ganz wenige Stellschräubchen drehen, um wieder eine Riesen- Weiche zur Gesundheit zu schaffen und das macht dann auch unbändigen Spaß.
00:32:16: Wenn du weißt, mit Stern hat es noch gar nicht so mitgekriegt, aber jetzt haben wir das Schräubchen gefunden und das verhindert dann langfristig Krankheit.
00:32:25: Was ist das Schlimmste, was durch diese Stillenentzündung passieren kann?
00:32:31: Die Stillenentzündungen, wenn sie nicht fuhrzeitig erkannt werden oder nicht gut genug über ein Lebensstil behandelt werden, können sich daraus die klassischen Zivilisationskrankheiten, Ausputen, die wir kennen.
00:32:46: Herzinfarktschlaganfall, Diabetes, Demenz, Krebs und auch Depression.
00:32:52: Depression sind Entzündungskrankheiten.
00:32:55: Was ich ganz interessant fand, ja, ich habe ja als Fachärztem für Innere, Medizin und Rheumatologin, Immunologin Anfangs, also vor über twenty-fünf Jahren, auch sehr viel mit sehr Entzündungskranken gearbeitet, mit sehr viel Schmerzkranken, wo auch die Erkrankung schon selbst sehr viel mit den Menschen macht.
00:33:15: Weil wenn du viele Schmerzen hast, wirst du auch irgendwann depressiv.
00:33:19: Ich habe das dann immer nur auf seelischen Schmerz zurückgeführt, bis ich dann gemerkt habe, als ich aus der Not meiner Patienten mich dann vor vor fünfzehn, zwanzig Jahren immer mehr darauf spezialisiert habe, was kann ich denn noch tun, damit es ihnen besser geht, als ich gemerkt habe, naja, das Medikament hat nicht ausgereicht.
00:33:38: Wenn ich die Ernährungsinterventionell behandelt habe, hochwertig zum Beispiel auf Omega-Dreifetzoren eingestellt habe, dass dann sich nicht nur die Schmerzen gelindert haben oder manche Krankheiten zum Stillstand kamen, sondern auf einmal hatten die Lächeln auf den Lippen.
00:33:55: Natürlich konnte man jetzt sagen, dass Lächeln auf den Lippen kamen, weil es nicht mehr so wie getan hat, aber das kam auch bei Menschen, die andere Beschwerden hatten und keinen Und trotzdem diese Lebensstilveränderung gemacht haben.
00:34:10: Und das war für mich schon aus der empirischen Erfahrung ganz früh in Feichen.
00:34:16: Depressionen müssen etwas Entzündliches sein.
00:34:18: Und das ist jetzt längst wissenschaftlich belegt.
00:34:21: Und ich hoffe, dass das eben auch Einzug hat in die Zukunftsstrategie, wie wir mit diesen Erkrankungen weiter arbeiten.
00:34:29: Das heißt in mir drin.
00:34:31: Also wenn wir jetzt, wir bleiben dabei.
00:34:33: Wir sitzen uns gegenüber.
00:34:34: In mir kann jetzt irgendwas los sein, was am Bauch passiert.
00:34:39: Und es kann auch ein Part sein, das wird irgendwann bei einem Herzinfarkt.
00:34:44: Wir haben ja gesagt, was kann schlimmstenfalls passieren.
00:34:46: Es kann aber auch sich zu einer Depression hoch entzünden.
00:34:50: Richtig.
00:34:51: Und wir wissen, dass hier das auch mit dem Zusammenhang hängt.
00:34:53: Wie gut geht es der Darmgesundheit?
00:34:56: Und je besser es der Leber geht, la Cron, der Darm, der Entgiftung und der Verdauung.
00:35:02: Und auch als Speicherorgan, umso besser geht es dem Darm.
00:35:05: Und umso besser ist dem Darm, und der Leber geht, umso besser geht es unserem Gehirn und dem Herzen.
00:35:11: Und je besser es dem Herzen geht, umso besser geht es der Niere und umgekehrt.
00:35:15: Also es gehört alles so unglaublich zusammen.
00:35:20: Und das Gute ist, wenn ich noch mal sagen kann, was kann man denn jetzt so dagegen tun?
00:35:26: Also, und wo liegen Ursachen für Entzündungen?
00:35:30: Die Hauptursache ist die Ernährung.
00:35:33: Die Hauptursache ist unsere Fehlernährung.
00:35:36: Also zu viel Schlechtes rein und zu viel Schlechtes raus oder zu wenig Gutes rein.
00:35:44: Also die Menschen, die sich mit Serv ... Häufige Mahlzeiten, sehr häufig raffinierte weiße Kohlenhydrate versorgen, sehr viele ungesunde fette Transfette sich einverleiben, sehr viele Fertiggerichte konsumieren, ist nachweislich nicht gut und entzündungsfördernd.
00:36:05: Also auch Süßigkeiten gehören dann natürlich auch dazu.
00:36:08: Aber ich bin ja jetzt hier nicht die Dame mit dem langen Zeigefinger, sondern die Dosis macht das Gift ist zeitlos der Satz von Paracelsus.
00:36:17: Umgekehrt, wer sich regional, saisonal, hoher Gemüseanteil, hoher Vitaminerstoffanteil ernährt und Ballaststoffanteil, hat schon mal eine gute, gute, gute Chance.
00:36:28: Und es braucht hochwertige Omega-Dreifetzoren.
00:36:33: Was heißt hochwertig?
00:36:34: Weil Omega-Dreifetzoren sind solche Mimosen.
00:36:38: Das sind solche Zicken.
00:36:40: Ich war ja auf dem Altssprachigen Jungen-Gymnasium.
00:36:43: Zicke war mir nicht so vertraut, aber ... Die Omega-Dreifezoren sind Mimosen.
00:36:49: Wenn die in Kontakt kommen mit Lichthitze Sauerstoff während des Herstellungsprozesses, sind sie oxidiert.
00:36:56: Und Oxidation ist genau der Prozess, den wir verhindern wollen, weil er schiebt die Entzündung an.
00:37:04: Ich hab das jetzt schon von ein paar Menschen gehört, Omega-Drei, Omega-Drei, Omega-Drei.
00:37:09: Aber die
00:37:10: Qualität entscheidet.
00:37:11: Die Qualität entscheidet.
00:37:12: Eine dunkle Flasche ist keine Garantie für Qualität.
00:37:16: Du kaufst dir auch nicht ein Stück Fisch und lagerst das sechs Monate in deinem Kühlschrank in irgendeinem Gefäß oder in irgendeiner Glas-Behältnisbox.
00:37:28: Guckst da mal rein und denkst, oh, müffelt aber ein bisschen.
00:37:32: Das Geheimnis ist, und das habe ich wiederum von sehr kranken Patienten gelernt, denen es immer besser und besser ging, dass wenn man frisch gepresste Omega-Dreifette organisiert, die frisch produziert werden und patentiert gepresst sind, also Omega-Safe auf dieses Patent achtet, dann hat man eine Garantie, dass ein Öl sehr frisch hergestellt ist und dass auch in der Flasche das Öl während des Herstellungsprozesses nicht schon irgendwie oxidiert ist.
00:38:01: Hast du eine Kaufempfehlung?
00:38:03: Kannst du die aussprechen?
00:38:06: Oder nochmal genau den Hinweis, wo, also wenn ich jetzt omega-drei kaufen gehe und dann kannst du mir sagen, das ist gut.
00:38:15: Das würde ich dir empfehlen.
00:38:16: Darf ich das hier?
00:38:17: Ja, unbedingt.
00:38:19: Es gibt solche Hersteller wie Mittel zum Leben, da gibt es auch Präparate sogar mit Vitamin D Zusatz oder auch andere, die sich entwickeln, Seven Pura, sowas.
00:38:31: Ist das Öl
00:38:33: oder Kapsel?
00:38:34: Öl.
00:38:35: Bei Kapseln sind eben auch leider lange haltbar.
00:38:40: Also ich gehe ja jetzt schon ein bisschen streng mit den Ölen um, weil ich weiß, wie wertvoll es ist, wenn es frisch ist.
00:38:48: Weil du kriegst die, wenn du jetzt jemanden hast, der wirklich einen hohen Leidungsdruck hat, dann siehst du auch sehr schnell bessere Erfolge.
00:38:56: Und wenn du natürlich jetzt ein super Leistungssportler vor dir sitzen hast, dem nix weh tut, der wird das nicht so schnell merken.
00:39:03: Gut, manche merken es, wenn sie sich immer falsch ernähren, dann sind sie öfter verletzt.
00:39:07: Also Fußballvereine brauchen auch dringend gute Ratgeber, damit sie das Beste aus den Sportlern rausholen können.
00:39:17: Aber Ernährung ist wirklich das aller, aller, aller Entscheidendste.
00:39:21: Omega-Drei, Ballaststoffe, wenig Zucker.
00:39:25: Und dann kommt ja der Faktor Bewegung auch dazu.
00:39:30: Du hast noch etwas gesagt, und zwar zu gesunden Fetten und ungesunde Fette.
00:39:34: Lass uns das bitte einmal noch mal ... angucken, was da der Unterschied ist und dann würde ich gerne mit dir am liebsten mal so einen gesunden Tag im Sinne der Ernährung durchgehen wollen.
00:39:46: Das finde ich gut vom Frühstück bis zum Abendessen.
00:39:51: Ich habe heute mit meiner Frau gefrühstückt.
00:39:54: Das ist heute eine Fleckfrühstück, aber da können wir nachher dazu.
00:39:57: Vielleicht erst mal die Unterscheidung zwischen gesunde Fette und ungesunde Fette.
00:40:01: Dieses Thema, gutes Fett, das heilt und schlecht, das Fett, das killen, da habe ich ja auch ein ganzes Buch gewidmet, an dem habe ich gefühlt, fünfundzwanzig Jahre geschrieben.
00:40:12: Und zwar habe ich in Leipzig studiert, ja nach der Wende, wo es auch noch so direkt nach der Wende, da gab es dann diese Telefonzellen.
00:40:22: Man hatte ja kein Festnetz gehabt, wo die Leute im eiskalten Wind, da so ganze Schlangen davor standen.
00:40:29: Und wenn man dann endlich in der Zelle war und man dann so ein Gefrierschrankatem hatte, wenn man sich gar nicht getraut hat, lange zu sprechen, aus der Zeit stammt eine Phase, wo ich, weil ich keine funktionierende Heizung hatte in meiner kleinen Bude, mich oft abends noch in Kino ... geschlagen habe.
00:40:48: Und da gab es einen Film, der heißt Lorenzo's Öl.
00:40:54: Lorenzo's
00:40:55: Öl.
00:40:55: Lorenzo's Öl.
00:40:56: Das war also Anfang der Neunziger und der wurde ganz toll schauspielerisch gespielt mit Nick Nolte und Susan Serendon, die an Ehepaar spielen, mit einem zum Tode geweihten Kind Lorenzo spielen.
00:41:09: Eine wahre Geschichte.
00:41:11: Und dieses Kind hat eine Erblichbedingte Erkrankung, wo klar ist, dass er stirbt, weil er eine Fett- quasi Stoffwechselstörung hat.
00:41:22: Und der Vater war eigentlich ein Elektriker oder so, oder Malermeister, ich weiß es immer, jedenfalls der nix mit Medizin oder Wissenschaft und Molekular, Biologie und whatever zu tun.
00:41:32: Und die wurden immer so hängen gelassen.
00:41:34: Also jeder hat den gesagt, das Kind wird sterben.
00:41:39: Und der Vater hat das nicht hingenommen und hat sich dann in Bibliotheken rumgeschlagen, bis er selber eine Lösung gefunden hat.
00:41:47: Und auch dann war es noch mal ein ganz langer Weg, bis er dann zu so einem älteren Forscher über siebzig aufgeschlagen ist und ihn angefleht hat.
00:41:56: Er soll ihm doch eine Ölmischung produzieren, die sein Kind verwenden kann, um diesen Defekt auszugleichen.
00:42:02: Lange rede langer sind.
00:42:03: Das Kind bekam dann diese Ölmischung und ist erst mal nicht gestorben, sondern ist noch deutlich älter geworden.
00:42:11: Und dieser Lorenzo ist also anstatt mit elf zu sterben, dann so, ich glaube, mit Mitte dreißig gestorben.
00:42:16: Und nach diesem Kinofilm, es war unglaublich kalt in Leipzig, bin ich dann so zurück, nach Hause meandert und habe mich immer nur gefragt, warum lerne ich darüber nichts im Studium?
00:42:29: Wieso sehe ich im Supermarkt nur Fettarm, Fettarm, Fettarm, wenn es doch so wichtige Fette gibt?
00:42:36: Also das hat mit mir was ganz Wichtiges gemacht.
00:42:40: Und deswegen habe ich mich in dem Buch Anderen das Fett genau mit dem Thema beschäftigt.
00:42:44: Und es muss nämlich differenziert werden zwischen gutem Fett und schlechtem Fett.
00:42:50: Jede Zellmembran, also jede kleinste einzelne Zelle unseres Körpers ist ja aufgebaut.
00:42:57: aus Fettsäuren.
00:42:59: Und Omega-III-Fettsäuren sind eine ganz wichtige Fettsäure für jede unserer Billionen Zellmembranen, weil die machen die Fluidität der Zelle.
00:43:08: Die gucken, dass die Zellen ordentlich miteinander kommunizieren.
00:43:11: Das heißt, wenn wir nicht gutes Omega-III im Körper haben, schwächen wir die Funktion und die Gesundheit der ganzen Zelle.
00:43:18: Und deswegen je besser die Omega-III-Versorgung ist in Quantität und Qualität umso besser.
00:43:26: ist die kleinste Einheit des Körpers die Zelle gestärkt und dann hat das Auswirkungen von der großen Seele bis zum Auge bis zum Oberstübchen.
00:43:35: Das ist also ein gutes Fett und Omigantrei finden wir zum Beispiel in Nüssen, in Kernen, in Samen, Walnüsse, Magadamienüsse haben einen hohen Anteil.
00:43:46: Hanfsamen sind auch schön ausgewogen im Fettsäuroprofil.
00:43:50: Pk-Nüsse haben einen guten Anteil an Omega-III.
00:43:53: Man sollte nur darauf achten, dass das keine schimmeligen Nüsse sind.
00:43:57: Also wenn die Tüte unten viel Staub hat und in dem Fall das Haltbarkeitsdatum länger zurückliegt, würde ich sagen, immer gucken, keine ranzigen Nüsse essen, weil Entzündung bedeutet, wir werden ranzig.
00:44:11: Deswegen, wir werden nicht alt, wir werden ranzig.
00:44:14: Das Aging, Inflammaging, wir entzünden uns und ranzen.
00:44:19: Vor uns hin.
00:44:20: Wir
00:44:20: werden ranzig.
00:44:21: Das finde ich, habe ich lange nicht mehr gehört.
00:44:23: Ja, wir ranzen vor uns hin.
00:44:25: Wir ranzen vor uns hin, das finde ich stark.
00:44:28: Ja, jedenfalls.
00:44:29: Und, und, und, das ist also ein gutes Fett.
00:44:34: Und Omega-Drei gibt es natürlich auch im fetten Fisch.
00:44:37: Da sollte man jetzt nicht die Quechsel bereichen, so ein Tunfisch ist jetzt nicht gerade empfehlenswert.
00:44:42: oder Schwertfisch, aber auch Öle.
00:44:51: In der Algenform sind deswegen empfehlenswert, weil sie schadstofffrei hergestellt werden.
00:44:56: Was heißt das?
00:44:57: Man gewinnt die langkettigen Fettsäuren DHA und EPA aus Algen und die sind besonders wichtig für unsere kleinsten Gefäße und unsere kleinsten Nerven.
00:45:08: Wenn man sich vorstellt, wenn unsere kleinsten Gefäße gesund sind und unsere kleinsten Nerven, ist das ja auch ein Riesenbenefit für unsere langfristige gesundheit und deswegen brauchen nicht nur also auch den leinsamen und schiersamen weil die haben nicht diese lang kettigen omega drei sondern die kriegst du entweder nur aus fettem fisch oder aus diesen algen verzoren.
00:45:32: und deswegen redet man oft von einem allgen öl also ein öl was eine seriöse basis hat wo diese allgen zugesetzt sind.
00:45:40: wenn du erst von dem mittel zum leben omega drei gesprochen hast Und was ist dann nochmal, also reicht mir das dann?
00:45:48: Also wenn du sagst, Matze davon jeden Tag einen Löffel, super.
00:45:52: Das
00:45:52: ist eine gute Frage, weil, wenn ich jetzt ein Bauer aus dem alten Land wäre, also nochmal drei Köpfe größer und eine andere Statur, was auf solchen Packungen steht, ist immer eine Dosisempfehlung.
00:46:05: Aber wir wissen ja nicht, oder ich weiß jetzt nicht, wie gut reservierst du was?
00:46:09: Wie gut ist der Darm in der Aufnahme von Nährstoffen?
00:46:12: Eigentlich ist es gut zu messen, so nach einem halben Jahr oder nach einem Jahr.
00:46:19: Wie ist die Omega-III-Versorgung im Blut?
00:46:21: Und danach wird der Spiegel individuell angepasst.
00:46:24: Genauso sollte man es auch mit Vitamin D machen, damit man nicht zu wenig oder zu viel dosiert.
00:46:30: Und so kann man dann das auch herausfinden, weil Menschen mit schweren Entzündungsprozessen haben natürlich einen viel höheren Bedarf an Omega-III, als jemand, der da sitzt.
00:46:39: Ach, mir geht's doch prima und der nix hat.
00:46:41: Das heißt, wenn ich Blutwerte testen lasse, müsste ich dann sagen, bitte testen Sie auch auf.
00:46:48: Omega-III, den Omega-III Index.
00:46:51: Und das ist Teil der modernen Medizin.
00:46:55: Dann kommen wir noch zu den ungesunden Fettenhütte.
00:46:57: Die
00:46:57: ungesunden Fette.
00:46:59: Also nochmal zu den gesunden zurück.
00:47:01: Es gibt ja auch schöne Universal-Öle für die Küche.
00:47:04: Zum Beispiel Olivenöl mit dem Zusatz extra-vergene von einem vertrauensvollen Hersteller.
00:47:10: Also das ist nicht ein gepranchtes Olivenöl.
00:47:12: Es lässt sich eigentlich sehr, sehr gut für die warme und kalte Küche verwenden.
00:47:17: Problem ist, jedes gesunde Fett kann man, wenn man es zu lange und zu brutal in der Pfanne erhitzt.
00:47:25: zu einem ungesunden Fett werden lassen.
00:47:26: Dann entstehen dann nämlich Oxidationsprozesse in der Bratpfanne.
00:47:33: Auch
00:47:33: das noch.
00:47:34: Das heißt, es kann sein, ich habe jetzt ein gesundes Fett, aber dann lasse ich das zu lange braten und dann ist es auch noch ein ungesunden
00:47:41: Fett.
00:47:41: Also bis es davor sich hinraucht würde ich nicht machen.
00:47:45: Ich habe ja mal in dem Buch ran an das Fett so eine Bratpfanne gemalt.
00:47:48: Ich illustriere die Bücher ja auch gerne.
00:47:51: Und da hab ich so einen Totenkopf gemalt mit Lila Dampf und so.
00:47:56: Der kleine Tod steckt in der Bratpfanne.
00:47:59: Aber da kann man ja dagegen halten, weil der Tod wird sowieso kommen.
00:48:04: Aber wir wollen uns ja nicht nur jeden Tag mit Messer und Gabel.
00:48:07: Ja, ist ja auch eine Form der Tütung.
00:48:10: Je nachdem, wie man ist.
00:48:13: besser aufstellen.
00:48:14: Also es gibt besser erhitzbare Fette, zum Beispiel G geklärte Butter oder Butterschmalz.
00:48:20: Je fester ein Fett ist, also fester auch von der Materie und so höher ist es erhitzbar und man kann ja auch mal was kochen oder garen.
00:48:31: Das sind die schonendsten Formen des Erhitzens.
00:48:35: Und da entstehen halt aus gesunden Fetten schlechte Fette.
00:48:38: Und dann gibt es noch die richtig schlechten Fette.
00:48:41: Das sind halt Transfette aus Fertigprodukten.
00:48:46: Die kann man nun wirklich nicht empfehlen.
00:48:48: Also gerade alles, was so fertig, ja, Fertigprodukte haben oft minderwertige Fette, muss man leider sagen.
00:48:56: Was sind für dich dann Fertigprodukte mit minderwertigen Fetten?
00:49:00: Industrielle Kekse, Fertigpizza.
00:49:05: Also fertig essen, also da weiß man ja auch nicht.
00:49:08: Ich glaube, da wird ja auch oft an Ölen, an guten Ölen gespart.
00:49:13: Insofern ist dann so ein ehrliches Essen, wo man sich selber nochmal sein Olivenöl drüber treufelt, wahrscheinlich die gesündere Variante.
00:49:21: Das heißt, wenn ich mein geliebtes Pesto mit dem Klick von Barilla zum Beispiel würdest du sagen, vielleicht lieber nicht.
00:49:32: kann man so nicht sagen, aber man kann ja auch, dass da mit einem guten Olivenöl noch aufwerten, ja aufwerten und ein Pesto kann man sich auch ganz toll selber machen.
00:49:42: Ja, ich weiß, aber das ist ja das Problem bei mir zumindest.
00:49:48: Also ich liebe Pesto, ich bin wirklich so ein Pesto Queen, nach Rezept von ganz lieben Kollegen von mir gelernt und da kommt ganz viel frischer Knoblauch rein.
00:50:00: Und also ganzes Bäume von Basilikum und Kerne, die man da hat.
00:50:06: Also muss man nicht noch da extra einkaufen.
00:50:10: oder Nüsse und Pinienkerne und bisschen Parmesan, bisschen Olivenöl und damit das Ganze so ein bisschen neongrün aussieht.
00:50:20: Auch kleine Kinder lieben das sehr zu schätzen.
00:50:23: Das Geheimnis sind ein bisschen Pistazien.
00:50:27: Und dann gibt es erstens mal einen tollen Geschmack.
00:50:29: Und das hat dann so eine frische Farbe.
00:50:32: Das ist dann nicht so grün wie die Wiese, sondern das ist so wirklich wie so ein tolles Mint.
00:50:40: Vielleicht kann ich ja damit jetzt so ein bisschen die Begeisterung.
00:50:43: Und dann noch ein bisschen von dem Nudelwasser rein.
00:50:46: Also das gesalzenen Nudelwasser.
00:50:47: Und dann kriegt das auch so eine kremige Konsistenz.
00:50:51: Ratzfatz.
00:50:53: Also Ratzfass ist halt...
00:50:55: Das
00:50:56: ist es.
00:50:57: Gibt noch ein bisschen schneller.
00:50:59: Lass uns mal gucken, wie so ein gesunder Tag aussehen könnte.
00:51:04: Also wir stellen uns vor, nehmen wir einfach mich.
00:51:07: Ich stehe meistens um sechs Uhr auf und gehe meistens um zehn ins Bett.
00:51:14: Das ist sozusagen mein, so sieht ungefähr mein Tag aus.
00:51:19: Wann sollte ich das erste Mal was essen und das letzte Mal?
00:51:23: Also ich bin immer ganz... Offen, also auch in der Praxis.
00:51:28: Ich bin immer das Stützgrat der Menschen und möchte, dass sie sich selbst ihr bester Arzt werden.
00:51:36: Man weiß jetzt, dass es wirklich schlau ist, direkt nach dem Aufstehen ein, zwei Gläser Wasser zu trinken.
00:51:42: Warum?
00:51:44: Wir trinken was, der Magen wird geweckt.
00:51:47: Wir haben also eine Dehnung des Magens.
00:51:50: Gastrokolischer Reflex, lateinisch Gaster der Magenkohle und der Darm.
00:51:55: Der Mann kriegt also diese Dusche und sagt dem Dickdarm, Kumpel hier oben geht's los, mach du mal Platz.
00:52:01: Also allein mit diesem Trick haben schon so viele Menschen chronische Verstopfungen los werden können.
00:52:09: Und das andere Gute ist, wenn du nachts atmest, Allein, auch wenn du durch die Nase atmest, atmest du etwa einen halben Liter Wasser aus.
00:52:19: Einen halben Liter Wasser?
00:52:21: Das heißt, diese Flasche da?
00:52:24: Diese Flasche fast.
00:52:26: Das nennt sich Perspiratioinvisibilis, also unsichtbare Abatmung.
00:52:32: Wenn man diesen Wasserverlust nicht ausgleicht, geht man also schon mit so einem Defizit in den Tag.
00:52:39: Und umgekehrt, wenn man dieses kleine Ritual einführt oder erst mal mit einem Glas anfängt, wird man garantiert konzentrierter sein.
00:52:49: Die Immunzellen freuen sich, die Schleim heute freuen sich, denn die wollen ja auch feucht und gesund erhalten sein.
00:52:56: Das ist schon mal der erste Tipp.
00:52:58: Dann ganz interessant ist.
00:53:00: Warm oder kaltes Wasser?
00:53:01: Nicht eiskalt.
00:53:03: Am besten zimmerwarm oder lauwarm.
00:53:07: Ganz spannend ist, wenn wir aufwachen, geht ja unsere Hormonkaskade los.
00:53:12: Dann steigen Kortisol-Werte, die uns... Es geht los, simulieren.
00:53:19: Der Zeitpunkt des Cafés ist auch interessant.
00:53:22: Also ich persönlich liebe ein Morgencafé.
00:53:25: Ich habe auch eine Zeit lang ohne, aber mir schmeckt er einfach gut.
00:53:28: Ich habe jetzt so ein Ritual aus in einer dualen Mischung mit... Es geht los mit einem Kaffee, schwarz mit einem Frühstücksgewürz und danach trinke ich irgendwann noch später einen schönen, starken grünen Tee, weil der hält mich auch noch mal länger auf eine andere Zeit in Energie.
00:53:46: Aber den Zeitpunkt des Kaffees würde ich noch ein bisschen herauszögern, nach dem Aufstehen, weil das kommt unserer Cortisol-Balance nach neuestem Stand der Forschung besser zu tragen.
00:53:56: Das heißt erst mal ins Bad gehen.
00:53:59: oder Wasser oder Kaffee schon mal anstellen, aber erst mal das so ein bisschen in den Tag kommen und dann den Kaffee trinken.
00:54:07: Das
00:54:07: heißt, ich stehe auf, trinke mein... fangen wir an mit einem Glas Wasser, lauwarm.
00:54:13: Schluckweise oder... schnell.
00:54:15: Und dann gehe ich einmal durchs Wohnzimmer auf laufend kreisende Runde und dann kann ich den Kaffee schon trinken.
00:54:22: oder wann soll ich den, wann darf ich den trinken?
00:54:24: Ich würde ihn so eine halbe bis eine Stunde nach dem Aufstehen, wenn das natürlich der Alltag nicht zulässt.
00:54:29: Wir müssen ja immer den Alltag des Menschen berücksichtigen, aber von der hormonellen Balance.
00:54:36: Er ist cleverer, den Kaffee nicht zwei Minuten nach dem Aufmachen zu stürzen, sondern dem Ganzen ein bisschen Zeit zu geben.
00:54:43: Also nicht sofort erst mal einen Kaffee sagen, sondern erst mal ein Wasser.
00:54:47: Weil so kommt der natürliche Cortisol-Anstieg einfach natürlicher und besser in Schwung.
00:54:54: Übrigens Menschen, bei denen diese Cortisol-Balance nicht so gut klappt oder die dann ein Problem haben.
00:55:03: Ich bin ja detektiv.
00:55:05: Die kriegen das mit, wenn sie Insektenstiche haben und dann Riesenausschläge haben.
00:55:10: Das ist ein Zeichen, dass der Körper zu wenig Cordisol hat und dass deswegen auch so viel anschwillt.
00:55:20: Wie geht es dann weiter?
00:55:21: Also wir haben jetzt den Kaffee, wir haben das Wasser.
00:55:25: Wann würdest du frühstücken?
00:55:27: Das hängt natürlich auch ab.
00:55:28: Wann muss ich zur Arbeit?
00:55:30: Wir müssen Kinder in Kita und Schule.
00:55:33: Es ist wirklich schlau, das Frühstück nicht ausfallen zu lassen.
00:55:37: Also eine optimale Zeit ist immer so zwischen sieben, neun, neun, halb, zehn, zehn.
00:55:43: Das ist nur gute Range.
00:55:45: Und nach modernem Stand der Forschung sagt man auch so ein stabiles Dreimalzeitenprinzip ist für die meisten eine clevere Strategie.
00:55:56: So drei Säulen des Tages.
00:55:59: Und dann habe ich angefangen.
00:56:01: Das ist hier so eine Empfehlung, die gebe ich wirklich gerne in der Praxis, weil das ist eine Frühstücksrezeptur, die sich nach dem neuesten Stand der Forschung entwickelt, und zwar aus der Fettforschung, auch von Otto Warburg Nobelpreis, wie man also gutes Fett besonders clever in den Körper bringt.
00:56:21: Und wenn wir jetzt nochmal zum Thema Entzündung zurück.
00:56:24: Denken.
00:56:25: Dann möchte ich mit meinem Ansatz den Menschen eigentlich ein Ritual mitgeben, was anti-entzündlich und damengesund wirkt.
00:56:32: So hat man schon mal eine Säule des Tages, wo ich denke, nichts brennt an.
00:56:37: Und das ist zum Beispiel, wir lernen das gerne, das Dogfleckfrühstück in der Praxis.
00:56:42: Und das sieht auch bei mir auch jeden Tag anders aus.
00:56:47: Also die Basis ist in dem Fall nicht viel Kohlenhydrate.
00:56:52: die schnell resorbieren und dann auch öfter müde machen.
00:56:55: Also auch Haferflocken sind nicht für jedermann die beste Option zu frühstücken.
00:57:00: Sie enthalten zwar Eiweiß, sie schmecken super, sie enthalten Ballaststoff und Kohlenhydrate, aber sie haben unter Umständen starken Blutzuckerreiz.
00:57:07: Also zum zunehmen sind Haferflocken gut, aber sie haben halt auch viel Kohlenhydrat und Omega-Sex und Omega-Sex ist der Gegenspieler zu Omega-III.
00:57:18: Also so antientzündlich Sind Sie nicht?
00:57:20: Wenn sich jemand jedoch viel, viel bewegt, wird dann natürlich auch sein Haferflocken tolerieren.
00:57:26: Nur ich sehe immer Patienten, die manchmal über Jahre jeden Morgen Haferflocken essen.
00:57:31: Ich zum Beispiel.
00:57:32: Da muss man gucken.
00:57:33: Wie ist die Blutzucker-Balance?
00:57:36: und viele haben oft dann interessanterweise einen sehr hohen Manganspiegel im Körper.
00:57:41: Also fast schon zu viel dieses Nährstoffes, den brauchen wir für die Gelenke.
00:57:47: Aber was ich damit sagen will, wenn du sehr, sehr monoton immer wieder nur dasselbe ist, das ist auch ein ganz wichtiger Tipp.
00:57:53: Wir brauchen Rituale, aber auch bei denen sollte man ein bisschen mal abwechseln.
00:57:58: Also ich jetzt eigentlich immer Haferflocken, Banane und irgendeine Milch, die da ist.
00:58:04: Und hast du Heißhungerbeschwerden, dass du mal Heißhunger kriegst?
00:58:07: Nachmittags.
00:58:09: Ja, eigentlich erst nachmittags.
00:58:11: Aber sonst eigentlich nicht.
00:58:13: Und ich finde es eigentlich manchmal, wenn es Joghurt gibt, gibt es noch einen Joghurt dazu.
00:58:17: Aber ich habe dann für mich dieses ewige Auswählen.
00:58:21: Und noch dies und jenes und vielleicht hast du schon herausgehört an meinem, wie ich das Pesto-Klass aufmache, dass ich da relativ, ich bin jetzt mit der Küche, es ist ein Raum, der existiert, aber ich fühle mich nicht angezogen und mich stresst das irgendwie.
00:58:42: Und deswegen ist es für mich, also wenn ich alleine wäre, würde ich jeden Tag wahrscheinlich einfach... Haferflocken mit einer Banane, morgens mittags Nudeln mit Tomatensauce oder Pesto und abends ein Brot mit Käse oder ein Ei essen.
00:59:00: Also ich glaube, ich würde jeden Tag das gleich essen.
00:59:02: Okay, dann ist dieser Podcast.
00:59:03: Ich habe aber
00:59:03: eine tolle Frau.
00:59:04: Ja, das
00:59:04: weiß ich.
00:59:04: Ich habe eine tolle
00:59:05: Frau, die das absolut, aber wenn ich alleine bin, dann ist das, dann so sieht so mein Tag aus.
00:59:11: Aber gut, dass
00:59:12: wir dann heute... eine lebensverlängende, lebensverändernde Maßnahme für dich besprechen, weil wenn du so wirklich jetzt bis an dein Ende essen würdest, ich finde aber zur Gesundheit kommen wir auch noch zu, gehört ja nicht nur die Ernährung, es gibt ja Menschen, die sich auch erstaunlich schlecht annähern und trotzdem sehr gesund sind, das hängt aber auch damit zusammen, wie haben wir unsere innere Einstellung, aber ... Morgens sind dann schon Kohlenhydrate am Start, also viel Omega-Sex.
00:59:40: Mittags werden dann wieder Pasta am Start.
00:59:44: Sehr sympathisch.
00:59:45: Ich habe auch in Italien studiert.
00:59:47: Ein Leben ohne Pasta ist denkbar, aber unmöglich.
00:59:50: Und abends dann nochmal Brot.
00:59:52: Es würde dir wirklich an Omega-Dreimangeln, an Antioxidantin und an Nährstoffen.
00:59:58: Also du segelst dann, auch wenn du nur so ... Zwei, drei Grad jetzt positiv verändern, das kommst du dann trotzdem am anderen Ende besser raus.
01:00:08: Und man könnt ja überlegen, also ich beschreibe mal das klassische Dog-Fleck-Frühstück, das ging ursprünglich auf Quark oder Joghurt, weil da hast du Aminosäuren drin, wie Cysteine, die hochwertiges Omega-III besonders gut in die Zellmembran bringen, also Transportraquete.
01:00:28: Und dann kommt da eine Hand voll.
01:00:30: Obst dazu, aus der Quelle, die man gerne ist.
01:00:33: Also dann mache ich auch niemanden Vorschrift.
01:00:35: Das kann Apfelbanane sein.
01:00:37: Kiwi, Himbeeren, Erdbeeren, püriert, nicht püriert, Birne püriert, geschnippelt.
01:00:44: Was man mag.
01:00:46: Oder eine Papaya oder eine Passionsfrucht oder Guccibeeren.
01:00:51: Also eine große Handvoll.
01:00:54: Und dann dekoriert man sich das Ganze mit dem, was man da hat und was man mag.
01:00:59: Ob das Walnüsse sind, andere Nüsse sind.
01:01:02: Wir haben
01:01:03: Joghurt und wir haben Obst.
01:01:05: Quark, Joghurt, also entweder Oda und Obst.
01:01:10: Ein Quark ist eine Schale, das Obst dekorierst du drüber.
01:01:14: Man kann, wenn man einen Quark ein bisschen geschmacklich aufmodzen will, auch gerade für Kinder, eine Banane reinpirieren und vielleicht ein Teelöffelchen Honig.
01:01:26: Das schmeckt ja dann auch schon mal ganz anders.
01:01:28: Dann kommt das Obst drüber.
01:01:29: Auch Kinder dekorieren gerne Teller.
01:01:32: Ich wollte als Kind zum Beispiel Teller-Dekorateur werden.
01:01:34: Wo liegt die?
01:01:35: Wo liegt der Prokoli?
01:01:36: Wo liegt das?
01:01:38: Und dann macht man sich noch Nüssekane Samen dran oder vielleicht noch Flosamenschalen.
01:01:43: Ist ja super für die Darmarktälen.
01:01:46: Und zum Schluss macht man sich dann hochwertiges Öl drauf, so ein Algenöl, was frisch gepresst ist.
01:01:51: Man kann es auch in diesen Quark direkt reinpirieren, aber ein frisch gepresstes, qualitativ gutes Öl ist frisch gepresst und schmeckt deswegen nussig.
01:02:03: Und mein kleinster Neffe ist vier.
01:02:06: Der ist morgens wirklich spannend.
01:02:08: Ich konnte es ja heute früh sogar erleben.
01:02:10: Der ist dann sein Naturjoghurt.
01:02:12: und dann sagt er mit so einem kleinen Zeigefinger.
01:02:15: Es kommt jetzt doch gutes Öl rein.
01:02:17: Der nimmt mich immer Arnti, also Englisch Tante.
01:02:21: Dann werde ich noch schlauer.
01:02:23: Okay, das ist jetzt mal ein neues Frühstück dementsprechend.
01:02:25: Ja, und das Tolle ist... Durch diese Kombination ist der Blutzuckerspiegel sehr, sehr lange stabil.
01:02:31: Man ist sehr, sehr lange satt.
01:02:33: Man sollte da auch nicht an Kalorien zählen denken.
01:02:35: Das ist ja eh eine Milchmädchenrechnung, weil Fett hat natürlich einen höheren Kaloriengehalt.
01:02:40: Aber dadurch, dass der Blutzucker jetzt nicht so massiv ist, ist es metabolisch für den Stoffwechselsucker günstiger.
01:02:47: Es gibt auch Menschen, die sind dann durch dieses Frühstück so lange satt, dass sie dann noch früh zu Abend essen und manchmal keine dritte Mahlzeit brauchen.
01:02:56: Und mit dieser Art zu Frühstücken habe ich sogar schon Menschen gesehen, die unter Cortison, also Cortisoneinnahme, kriegt man eigentlich eine Gewichtszunahme, abnehmen konnten.
01:03:08: Also sehr beeindruckend.
01:03:10: Und das wäre jetzt mal so ein Experiment.
01:03:14: Das kann ich, aber dann ist es für dich, wäre das dann auch in Ordnung, wenn ich einfach ab jetzt nur noch das esse, früh.
01:03:20: Ja, mit Variation.
01:03:22: Man kann ja auch nicht alle Leute vertragen ja Milchprodukte.
01:03:25: Dreißig Prozent der Menschen vertragen Quarkmich nicht so gut.
01:03:28: Manche wissen das noch nicht mal.
01:03:29: drauf achten, wenn man auf einmal, wenn man Milchkaffee getrunken hat, die Nase geht zu oder die Ohren gehen zu oder die Augen jucken oder man, oder man wird müde oder kriegt Migräne.
01:03:46: Das können Zeichen sein, dass man eine Milch-Eiweiß-Unverträglichkeit hat.
01:03:51: Und da ist eine tolle Alternative, zum Beispiel eine Handvoll Nüsse und einen Apfel zu purieren.
01:03:55: Ein bisschen Zitronensaft dran.
01:03:58: Das war zum Beispiel ein Frühstück von neben Bekannten von mir.
01:04:02: Da kann man sich auch noch ein bisschen Gewürze dran machen.
01:04:05: Oder Leinschiasamen.
01:04:07: Einfach so, das mache ich ganz zack, zack in Mixer.
01:04:09: Eine Banane dran.
01:04:11: Manchmal mache ich noch ein bisschen Avocado dran, ein bisschen Kakao dran.
01:04:16: bisschen Wasser, bisschen mit.
01:04:17: Das sieht dann eher so seltsam aus.
01:04:21: Und dann habe ich fast so ein Art schokoladiges Frühstück und dann kommt da Obst dran.
01:04:25: Manchmal mache ich es ohne Kakao, also was ich so schön finde.
01:04:29: Es wird nie langweilig und es fordert mich immer wieder so ein bisschen heraus.
01:04:34: Und Kinder haben wirklich Spaß daran, wenn die dann so ihre gute eine Neffel liebt, getrocknete Erdbeeren oder was da so alles gibt und packt sich das dann nochmal voll.
01:04:46: Und du weißt, die haben dann erst mal nicht schon da Brot gegessen, weil meistens haben sie dann noch ein Pausenbrot.
01:04:53: oder in der Kita gibt es dann auch wieder Pasta, weil die Kinder brauchen ja auch gesundes Eiweiß.
01:04:59: Und mit Leinschiasam hast du ja eigentlich was, was du nicht immer frisch einkaufen musst.
01:05:04: Also für dich wäre es eigentlich sehr easy.
01:05:06: Leinschiasam, die Milch, die da ist.
01:05:09: Ein bisschen Gewürz dran, pürieren.
01:05:12: Oder die Banane
01:05:13: rein.
01:05:13: Muss ich pürieren?
01:05:13: Muss ich pürieren oder kann das einfach nur?
01:05:15: Man kann es auch so.
01:05:16: Ja, ich bin da her.
01:05:18: wie du jetzt weißt.
01:05:20: Aber es muss bei mir auch immer sehr sehr schnell gehen, weil ich habe sehr sehr wenig Zeit.
01:05:23: Also ich habe dafür das aller allervollste Verständnis.
01:05:27: Sehr gut.
01:05:28: Wie geht es dann weiter mit mir am Mittag?
01:05:31: Würdest du sagen?
01:05:32: Naja, ich würde einfach nur mal so die Idee reingeben, was würde man sagen ist nach neuestem Stand empfehlenswert.
01:05:38: Erstens mal sollte man essen, wenn man echten Hunger hat und nicht aus Langeweile oder Frust, also keine Gefühle abbinden mit Essen.
01:05:46: und sich dann auch wirklich ein bisschen Zeit nehmen zum Essen, nicht nebenbei essen, also nicht am Rechner sitzen und irgendwas da rein.
01:05:54: Warum nicht?
01:05:55: Weil das einfach auch ja dann nicht achtsam ist.
01:05:59: Also ich glaube, dass das schon auch gut ist, wenn man aber achtet, kau ich gut.
01:06:05: Also viele vergessen immer, wie wichtig das Kauen ist, habe ich schon sehr, sehr viele Male gesagt.
01:06:12: Aber wenn wir schlecht kauen, kommt zum Beispiel unverdauerte Brocken im Darm an und das verschlechtert unser Mikrobiom.
01:06:20: Also das fordert dann eher das Entstehen von Vollnisbakterien.
01:06:24: Das merkt man dann manchmal auch auf der Toilette, wenn es da riecht, wie nach einem Giftgasangriff, hat man mehr Vollnisbakterien.
01:06:30: Also mit dem Kauen beginnt schon so viel Gesundheit.
01:06:34: Was ist gutes und schlechtes Kauen?
01:06:36: Gutes Kauen ist zum Beispiel, dass man sagt, ich versuche so lange zu kauen, bis ein Prei im Mund entsteht.
01:06:42: Das ist ja unterschiedlich, je nachdem, was man im Mund hat.
01:06:45: Und das kann man sich wirklich so langsam angewöhnen.
01:06:49: Und was mir auch hilft, dass man dann zum Essen gar nicht mehr so viel trinkt, sondern eher vorm Essen, nachem Essen, weil man sich dann einfach viel mehr auf das Kauen konzentriert.
01:07:00: Als ich im Herzen umgearbeitet hatte, wir hatten nie Zeit.
01:07:03: Also das war eher fürchterlich.
01:07:05: Du saß da, manche Kollegen rumlaufen oder eine Kollegin, die war so dünn geworden.
01:07:09: Hab ich gesagt, das kann ich nicht machen.
01:07:10: Du musst essen gehen.
01:07:12: Du hattest aber immer Angst, dass der Notfallpiper gleich geht.
01:07:14: Also haben die Leute da so reingestopft.
01:07:19: Und als ich dann gesehen habe, dass ich auch so ein schneller Esser geworden bin, da
01:07:22: war ich so
01:07:24: mit Ende zwanzig.
01:07:26: gesagt, das hast du verlernt, langsam zu essen.
01:07:29: und jetzt habe ich es wieder gelernt oder übe mich immer darin, dass ich gut kaue.
01:07:34: Aber du hast ja auch einen total vollen Tag.
01:07:37: Also passiert es dir nicht, dass du auch mal schnell noch in der Praxis am Rechner... Die was rein schlingst?
01:07:43: Nee, nicht anrechnen.
01:07:44: Das versuche ich wirklich kurz zu trennen und wenn es nur zehn Minuten sind, ja.
01:07:49: Aber zum Beispiel, wir sehen jetzt ein gutes Mittagessen aus.
01:07:53: Also was wir in der Praxis da manchmal machen, wir haben eine Kochplatte, wo dann auch einfach mal eine Gemüsesuppe gegessen wird.
01:08:00: Weil erstens ist es was Warmes.
01:08:01: Ich liebe auch warmes Essen.
01:08:03: Ich auch, ja.
01:08:03: Also Rohkost ist nicht meins.
01:08:07: Und vom Tellerprinzip, zeitlos, ob man jetzt zu Hause was kocht, auch Tiefkühlgemüse oder fertig geschnippelt, das Tellerprinzip ist so am besten, packen wir sich schon mal die Hälfte des Tellers mit irgendwas Gemüse.
01:08:22: Kräut dann vielleicht noch eine Daumengröße fett.
01:08:25: Das ist so dieser Schlang und Gesundheller, den ich gerne unter die Menschen bringe, weil es so einfach ist.
01:08:33: Und dann eine Handtellergröße Eiweiß aus der Quelle, die man mag und die man gut verträgt.
01:08:39: Was ist das
01:08:40: zum Beispiel?
01:08:41: Zum Beispiel Pilze oder Rührei.
01:08:46: Oder auch Hülsenfrüchte ist eine Eiweißquelle.
01:08:49: oder Tofu, Geflügel oder Fleisch aus einer soliden Quelle.
01:08:54: Und dass die Kohlenhydrate, also Kartoffeln, Reis, Pasta, die sollte man flexibel auf den Teller packen, flexibel nach Bewegung.
01:09:04: Das heißt, wenn jemand joggt, wenn jemand sich viel bewegt, ein Leistungssportler.
01:09:09: Die haben natürlich einen ganz anderen Kohlenhydratbedarf als jemand, der auch wie ich jetzt sehr viel sitzt.
01:09:15: Und da empfiehlt sich einfach so ein, zwei Händchen voll auf dem Teller, wenn man nicht zunehmen will oder abnehmen will.
01:09:22: Und wenn man zunehmen will, kann man das dann so schön aufwächern.
01:09:26: Und mit diesem einfachen Teller-Prinzip kann man, egal wo man ist und wie man ist, schon so, so viel gut wenn machen.
01:09:35: Das heißt zwischen, also was bei mir zweimal, dreimal die Woche manchmal sogar ist, dass ich zu Hause eigentlich Dann vielleicht noch eine Banane esse, dann mache ich Sport, Kraftsport oder Boxen und dann heißt es, dass ich dann mittags, ist es dann gut, dass ich an dem Tag, wo ich Sport mache, dazwischen eher mehr Kohlendetrate esse.
01:09:58: Also mehr Kartoffeln, mehr Pasta zum Beispiel.
01:10:01: Ja, wenn man sich bewegt und natürlich auch, wenn man Muskelaufbau betreiben will, auch auf die Eiweißmenge achten sollte.
01:10:08: Jetzt nicht Eiweiß-Mast, manche stopfen sich ja mit Eiweiß voll, sondern immer individuell.
01:10:15: Was würdest du bei dem Stichwort Eiweiß?
01:10:20: Da habe ich auch das Gefühl, wenn ich da auf Instagram schaue oder YouTube, da hat jeder und jede irgendwie vollkommen unterschiedliche Ansichten.
01:10:30: Das ist fast schon religiös.
01:10:31: Ich habe hier Dr.
01:10:32: Hannah Heikenweider gesprochen.
01:10:35: Und die war auch wirklich, also was um Eiweiß geht, das war schon fast so, vorsichtig mit Eiweiß.
01:10:40: Ich weiß, ich weiß.
01:10:40: Und ich hab's nicht auch noch versprochen.
01:10:44: Das scheint irgendwie was wirklich, also das scheint schon fast religiös zu sein.
01:10:50: Ja, und das ist auch so ein Problem, was ich eingangs gesagt hatte, worunter leiden Menschen, an der Vielzahl an Informationen, an dem Dschungel an Informationen und auch an der... Qualität der Informationen.
01:11:05: Es gibt ja sogenannte Experten, die sich Experten nennen, die dann noch vor Experten waren und man muss immer gucken, wer ist der Absender des Ganzen.
01:11:14: Also da gibt es beim Thema Protein in der Tat im Moment so einen kleinen Battle.
01:11:19: Da gibt es welche, die sagen Eiweiß, Eiweiß, Eiweiß.
01:11:22: Ich überspitze jetzt mal bewusst und die anderen sagen Vorsicht Eiweiß.
01:11:26: Ich bin da so ein bisschen neutral wie die Schweiz.
01:11:30: Die Schweiz
01:11:31: ist gut.
01:11:33: Und versuche es immer individuell zu sehen.
01:11:36: Also kein Glaubenskrieg, sondern individuell.
01:11:39: was passt zu diesen Menschen.
01:11:41: Nehmen wir mal an, jemand hat eine Niereninsuffizienz.
01:11:44: Zum Beispiel in meiner Praxis achten wir auch immer, dass die Niere schon so früh wie möglich solide beurteilt wird.
01:11:52: Wenn dann nämlich jemand immer wieder Ibuprofen oder bestimmte Medikamente einnimmt.
01:11:59: Langfristig über die Jahre kann auch eine Medikamenteinnahme die Niere schädigen.
01:12:04: Zum Beispiel auch Medikamente, wie mit Forminen.
01:12:06: Klassisches Diabetes-Medikament wird aber ausschließlich über die Niere entsorgt.
01:12:12: Deswegen muss man an die Niere denken.
01:12:14: Und die Niere braucht wie jedes Organ Eiweiß, aber die Niere kriegt eher so ein bisschen Schweißperlen auf ihrer Stirn, die sie irgendwo auch hat.
01:12:24: Wenn sie mit Eiweiß nonchalant immer wieder zu viel betankt wird.
01:12:32: Und das ist eine unterschätzte Gefahr.
01:12:34: An die Nieren denken wir auch zu wenig.
01:12:37: Ich war mich dann immer, wo kommen die ganzen Menschen her, die jetzt an der Dialyse hängen?
01:12:40: Das hat ja alles einen Grund.
01:12:42: Es ist auch oft Bluthochdruck, der schlecht eingestellt wurde, Zucker, der schlecht eingestellt wurde.
01:12:48: Und zu viel Eiweiß, auch in einer Mahlzeit, wird eher auch in Glucoseverstoff wechselt.
01:12:55: Also die Eiweißmenge ist schon wichtig, wenn man die Gesundheit der Niere beachten will.
01:13:00: Und ältere Menschen und Sportler brauchen prinzipiell höhere Mengen an Eiweiß.
01:13:07: Auch Kinder brauchen höhere Mengen an Eiweiß.
01:13:09: Aber die Menschen in der Mitte des Lebens, die brauchen nicht eine Eiweißmast.
01:13:15: Und es kommt ja auch immer auf die Qualität des Eiweisses an.
01:13:19: Auch das noch.
01:13:20: Die Qualität ist immens wichtig.
01:13:22: Also ... In unserer Praxis, ich habe mich wirklich dagegen entschieden, dass wir Eiweißshakes aus Milcharweiß und Süßstoff Menschen in den Massen geben.
01:13:34: Das ist die große Mode.
01:13:36: Das gibt es bei uns nicht.
01:13:38: Also ich sagte mal, der ehrlichste Eiweißshake und der günstigste ist eine Broccoli-Suppe.
01:13:45: Oder ein Rührei.
01:13:47: Und natürlich bin ich jetzt hier nicht hier ganz abwerten und sage nein.
01:13:52: Es gibt dann auch Möglichkeiten, auch mal vielleicht über einen reinen pflanzlichen Shake-Assatz ohne Süßstoffe ab und da mal nachzuhelfen.
01:14:01: Aber nichts, aber auch wirklich nichts ersetzt, es den Menschen zu sagen, die Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel sein.
01:14:11: So eine Menge von zero Komma acht bis ein Gramm pro Kilogramm Körpergewicht.
01:14:16: Das ist so ein Maß.
01:14:17: Damit liegt man vermutlich zum jetzigen Stand der Forschung immer richtig.
01:14:21: Es sei man ist Leistungssportler, dann braucht man deutlich mehr.
01:14:24: Es sei man ist schwer krank, dann braucht man deutlich mehr.
01:14:28: Es sei denn man ist ein Kind, dann braucht man auch mehr.
01:14:31: Aber ich sehe, dass viele, viele Menschen, die jetzt über Jahre extrem Eiweißlastig gegessen haben, ohne genug Ballaststoffe zu kommen.
01:14:40: konsumieren, dass die auch teilweise wahnsinnige Beschwerden bekommen können.
01:14:45: Aber das ist auch immer individuell.
01:14:49: Und wenn wir jetzt von diesem, wir haben ja Mittag gegessen gerade und jetzt geht es, jetzt ist ja eine lange, lange, lange Zeit bis zum Abend, finde ich, also für mich zumindest.
01:14:58: Also ich erst meistens zwischen zwölf und dreißig, ein Uhr und dann ist nächste Mal eigentlich erst um neunzehn Uhr.
01:15:07: Und dazwischen ist dann schon der Moment, ah.
01:15:10: Hier mal eine Schokolade, hier mal dies, hier mal das oder auch mal eine Banane dazwischen.
01:15:14: Aber diese Zeit scheint mir manchmal unendlich lang zu sein, was Ernährung betrifft.
01:15:20: Ja, aber da kann ich auch verstehen, dass man sich nach einem kleinen Snacks sehnt.
01:15:25: Übrigens gibt es ja auch ganz klar Symptome oder Krankheiten, wo man ausdrücklich Snacks... verordnen sollte, z.B.
01:15:33: Menschen mit Reflex, Menschen mit Sudbrennen, Menschen mit Migräne, Menschen mit starker Müdigkeit.
01:15:42: Den empfiehlt man sogar nicht dreimal Zeiten, sondern fünf, dass sie dann auch dazwischen mal so einen kleinen Snack machen, der eher ein bisschen Eiweiß-Kick bringt.
01:15:51: Also jetzt nicht ein ganzes Spanferkel, sondern eher vielleicht ein Avocado oder eine Handvoll Nüsse oder ein hartgekochtes Ei oder ein Stück Forelle.
01:16:01: einen kleinen Eiweiß-Kick.
01:16:02: und es wäre interessant, was mal passiert, wenn du das Mittagessen nicht nur Pasta betont machst, sondern vielleicht zu der Pasta parallel noch ein großen Berg Gemüse.
01:16:12: Das ist also nicht nur die Nudel.
01:16:14: Das Hauptgericht ist, sondern die Nudel ist quasi die kleine Schwester von dem großen Gemüsebruder.
01:16:21: Und ob der Hunger dann anders ist, der Heiß-Hunger?
01:16:28: Und dann kann man zum Beispiel Heißhunger sehr gut abbremsen über Bitterstoffe.
01:16:32: Also Bitterstoffe gibt es ja auch alkoholfrei als Spray, die man sich auf die Zunge sprühen kann, hilft dem Galle.
01:16:39: hilft der Leber, hilft dem Darm und ist der Dünger für die gesund und schlank machenden Darmbakterien.
01:16:44: So Menschen, die unter chronischem Heißhungerleiden profitieren da enorm, aber nicht nur die, weil wir brauchen eigentlich alle Bitterstoffe, auch um unsere Bauchspeicheltusse zu entlasten, weil Galle und Bauchspeicheltusse münden ja in einen gemeinsamen Darm hinein.
01:17:01: Die arbeiten ja alle zusammen.
01:17:03: Also wenn es dem einen gut geht, geht es dem anderen auch gut, weil die sagen, ach guck mal, der kann uns wieder helfen.
01:17:09: Und dann würde ich schon einen kleinen Snack machen, der könnte ja aussehen zum Beispiel Naturjoghurt mit ein bisschen Mandeln und Honig, weil das macht dann auch nicht müde.
01:17:19: Da
01:17:19: kann man sich vielleicht auch noch mal ein bisschen Ballaststoffpulver reinmachen, dann kriegen die Darmarkterien noch mehr Gutes mit.
01:17:25: Und dann hat man nämlich Eibers aus dem Joghurt, aus der Mandel, hat man Eibers Ballaststoffe und dann hält das eigentlich auch ganz gut bis zum Abendessen.
01:17:36: ein anderer Snack, könnte auch noch mal vielleicht ein Stück Obst sein, aber mit Eiweiß kombiniert.
01:17:41: Also nicht nur eine Banane, sondern vielleicht auch noch eine Handvoll Cashewkerne, weil die liefern auch Eiweiß und Magnesium.
01:17:48: So wie du arbeitest, auch geistig vor allen Dingen, brauchst du auch viel Magnesium.
01:17:53: Das ist ja unser Stressmineral, unser Belastungsmineral, unser Schlafmineral.
01:17:58: Und das sorgt dafür, dass Vitamin D im Körper gut arbeiten kann.
01:18:03: Also Magnesiummangel ist ja weit verbreitet.
01:18:06: Ich würde mir so machen, ich würde mir in der Schublade im Büro so ein paar Nüssekerne und vielleicht mal ein paar Naturjoghurt in den Kühlschrank, vielleicht auch mal ein hart gekochtes Ei, vielleicht mal eine Avocado.
01:18:20: Wie viel ist das, würdest du sagen, auch in deiner, mit dem Sprechen mit den Patienten und Patientinnen, wie viel ist da auch eine Form von natürlich auch Gewohnheit, aber auch ein bisschen wie so eine Fass, also so ... Ja, jetzt sitze ich ja hier schon zwei Stunden, jetzt mal wieder aufstehen, dann geht man mal in die Küche, dann macht man mal den Kühlschrank auf, irgendwie so eine Art Langeweile.
01:18:46: Es gibt wirklich ganz oft das Phänomen des Menschen aus Langeweile Essen.
01:18:51: Also das ist ja mein Job, wenn ich mich dann auf die Ernährung konzentriere, zu schauen, was ist das Essmotiv?
01:18:58: und auch, wie geht es den Menschen mit dem, was sie essen?
01:19:02: Und das Ernährungsprotokoll, was die Menschen schreiben, das schreiben die ja nicht für mich.
01:19:08: Das schreiben die auch, um sich selbst auf die Schliche zu kommen und sich selbst helfen zu können.
01:19:15: Und so kann man wunderbar auch das aufdröseln.
01:19:18: Manche essen auch aus Ärger, aus Wut, aus Trost oder weil sie vielleicht in der Kindheit belohnt wurden.
01:19:24: Jetzt bist du brav, was ruhig, jetzt gibt's ein was Süßes.
01:19:29: Das sind Dinge, die sollten wir uns eigentlich auch abgewöhnen mit dem Umgang mit unseren Jüngsten in der Gesellschaft, weil das schon ganz, ganz früh so diesen, na, diese Facette in uns zum Vorschein bringt, mit Essen sich zu belohnen.
01:19:47: Warum sollte man sich nicht mit Essen belohnen?
01:19:50: Na, weil, ich mein... Klar kann man jetzt sagen, Mensch, im Sommer, oder ein guter Tag, oder jetzt zum Manch baggett die Eis, hätte ich jetzt auch nichts dagegen.
01:19:58: Es wird aber pathologisch, wenn man nach Essen immer wieder verlangt, wenn das so ein Dopamin-Druck ist, genauso wie Menschen händelsüchtig werden, die dann den ganzen Tag nur noch wischen.
01:20:11: Ich bin ja eher so ein... So ein altes Seelenwesen, ja.
01:20:15: Ich bin so froh, dass ich noch analog groß geworden bin.
01:20:18: Ist heute ein Brief gekommen, hat jemand angerufen und diese Sucht jetzt immer wieder was Neues.
01:20:25: Das gibt es im Bereich Handy, Social Media und das gibt es aber genauso auch im Bereich von Essen.
01:20:30: Und das gilt es zu erkennen.
01:20:32: und dann aber auch arbeite ich dann im gemeinsamen Gespräch Strategien aus, die zu den Menschen passen, wie er sich dann da rausholt.
01:20:41: Was wäre eine Strategie jetzt für dieses, ich sitze, also ich meine es durch auch Corona, sind viele Menschen jetzt ans Homeoffice gewöhnt, dann ist immer der Küchenschrank die Snackbox vielleicht irgendwie voll, dann sitzt man da, hat wieder einen Zoom, die den gehabt hat mit Leuten, die man noch nie im echten Leben gesehen hat und dann geht wieder der, geht man wieder nochmal schnell irgendwo hin und der Küchenschrank und irgendwas rauszunehmen.
01:21:04: Wie würdest du dann mit deinen Patienten darüber reden, um diesen, ja diesen Kreislauf zu unterbrechen?
01:21:10: Ja, ich würde erst mal hinterfragen, warum geht der Diener jetzt zum Kühlschrank?
01:21:17: Ist es einfach Langeweile?
01:21:18: Ist es einfach, weil ich müde bin, kaum macht er auch wach?
01:21:23: Stimmt,
01:21:23: ja.
01:21:24: Ja, ist es müde.
01:21:25: Erst mal das rausfinden und dann, bevor man zum Kühlschrank geht, in dem Fall wirklich eine Alternative einprogrammieren.
01:21:32: Ich kann auch erst mal, mache ich jetzt vor.
01:21:35: Mache ich auch direkt.
01:21:36: Wir trinken jetzt was.
01:21:40: Ist das nicht herrlich?
01:21:41: Einfach mal ins Schluck Wasser trinken und nicht zu dieser Gefahrenzone, wo auch immer diese Knistertüten sind, hinmehren.
01:21:54: Und dann ist natürlich viel besser.
01:21:57: was Aktives zu machen.
01:21:59: Also aufzustehen, sich zu dehnen, Fenster zu öffnen, tiefe Atemzüge zu machen oder so viele Kniebeuge so machen, so alt wie man ist oder einfach mal sich aufzudehnen mit den Armen.
01:22:13: Also ein neues Wenn dann zu schaffen.
01:22:16: Das heißt also, Kniebeuge so alt man ist, das heißt ich sollte bestenfalls forty-sechs Kniebeuge machen.
01:22:21: Zum Beispiel.
01:22:23: Aber auch wenn man mal mit fünf Kniebeugen anfängt oder wenn man nur mal ins Bad geht, auf die Toilette, sich die Hände wäscht, mit sich Kontakt über den Spiegel.
01:22:33: Und dann sagt, nee, ich mache jetzt einfach mal fünf Kniebeugen.
01:22:37: Ich meine, so kommen am Ende des Tages mit Sicherheit auch fünf und dreißig zusammen.
01:22:42: Und das ist doch schon mal viel, viel besser als ein Riegel.
01:22:46: Außerdem, ein anderer Trick könnte sein, wenn man dann erstens mal die Riegel nicht mehr zu Hause hat.
01:22:51: Gut ist ein bisschen langweilig jetzt vielleicht, aber auch Eine Frau war wirklich davon, ja, sehr beseelt, als sie den Tipp bekommen hat, besorgen sich doch ein Sparschwein und werfen das Geld rein, was sie sonst verrauchen würden oder in ihre Riegel stecken würden.
01:23:10: Und das hat sie wirklich gemacht.
01:23:12: Und hab gesagt, was sie danach machen, ist ja egal, ob sie das einem Abend Obdachlosen geben oder mit einer Freundin oder Familie ins Kino gehen, sich ein schönes Buch kaufen.
01:23:23: Und das hat sie wirklich
01:23:26: so
01:23:26: motiviert, dass sie dann auch mit Stolz im Supermarkt an diesen Regalen vorbeimarschieren konnte, so nach Mont-au-Port.
01:23:33: Ich brauch das nicht und hat dann aber lustigerweise sogar aufgezählt.
01:23:37: Heute hätte ich mir den Riegel gekauft und den und hat das dann in diesen
01:23:41: Sparschwein.
01:23:44: Kosmos Grafo hineingeworfen und so glaube ich kann jeder wenn er damals so ein bisschen erfinderisch kreativ mit sich umgeht sehr viel Freude entwickeln.
01:23:55: Was könnten Unternehmen machen?
01:23:59: Ich bleibe in der Spur, wir kommen auch gleich zum Abendessen.
01:24:02: Aber was ich auch gerade in dieser jungen Start-up-Welt, wenn ich ab und zu mal irgendwo bin, dann sehe ich immer einen, da ist wirklich so eine richtige Batterie ans Nex.
01:24:12: Die man sich so zwischendrin holt.
01:24:14: Das ist natürlich super, weil die Leute gehen dann gar nicht mehr raus.
01:24:16: Sie bleiben immer schön drin.
01:24:18: Es ist super, weil man Snacks kosten ja auch Geld.
01:24:21: Und dann ist das Teil des Incentives, dass es da einen Snacks gibt ohne Ende.
01:24:27: Was könnte eine Firma stattdessen hinstellen?
01:24:30: Alleine cooles Apfelbox.
01:24:33: zum Beispiel.
01:24:34: Also was mich unheimlich gerührt hat, war, da war ich auch noch sehr, sehr jung als Ärztin, habe aber schon so ein Zentrum aufgebaut gehabt für Prävention.
01:24:43: Und da saß da so ein junger, dreiundzwanzigeriger vor mir.
01:24:46: Also ein Firmenchef, so ein junger Internetunternehmer, so ein junger Wilder.
01:24:51: Und was ich ganz toll fand im Nachhinein, da müssen wir heute noch eng befreundet, dass der mich damals mit so leuchtenden Augen angeguckt hat und mir gespiegelt hat.
01:25:02: was Sie machen.
01:25:03: Das ist was Besonderes.
01:25:06: Und das war mir damals gar nicht so klar.
01:25:09: Das war so, ist schon ewig her.
01:25:11: Und er hat gesagt, wie mache ich das mit meinem Genetest?
01:25:13: Und habe ich gesagt, kein Problem.
01:25:15: Gene sind nur fünfzehn Prozent.
01:25:16: Das hängt vom Lebensstil ab.
01:25:18: Also er hat mich da so auch ermutigt, diese Medizin so zu gestalten, wie ich sie auch versuche, in meinem Ansatz rüberzubringen.
01:25:29: dass man mit einer Methode versucht zu erklären.
01:25:33: Jeder Mensch muss individuell betrachtet werden.
01:25:35: Es gehört dazu die Ernährung individuell.
01:25:38: Wie bewege ich mich, weil zu wenig Bewegung macht auch Entzündung?
01:25:42: Wie schlafe ich qualitativ und quantitativ, weil zu wenig und schlechter Schlaf fördert auch Entzündung?
01:25:50: Wie gehe ich mit dem Stresslevel um?
01:25:52: Zu wenig Entspannung, zu viel Stress macht auch Entzündung oder auch die toxische Last?
01:25:58: Umweltgifte.
01:25:59: Riesiges Thema stehen sogar im Verdacht, dass die jetzt mehr gefährlich für die Bauchspeicheltüse für Zucker sind als der Zucker an sich.
01:26:08: Das hat mich auch für meine aktuelle Buchrecherche komplett umgehauen.
01:26:13: Und diese Begegnung mit diesem jungen Unternehmer hat mich dazu so ermutigt, da da weiterzugehen.
01:26:20: Und der war der erste, der mich gezielt angefragt hat.
01:26:24: Ich möchte, dass sie in mein Unternehmen kommen.
01:26:27: so ein bisschen und wenn sie uns die bude auseinander nehmen ist ja aber da muss was passieren und da siehst du natürlich ganz viel wie sitzen die wie arbeiten die?
01:26:40: und aber er war natürlich ein motivierter junger mann der schon damals erkannt hat gesundheit ist nicht selbstverständlich obwohl er nichts hatte und der sich damit Liebevoll, jetzt nicht übertrieben, aber damals schon sehr auseinander gesetzt hat.
01:26:55: Und dann haben wir dann in In-House-Coaching gemacht oder ich habe dann gesagt, man stellt doch das hier Obst hin oder Nüsse hin, aber auch Nüsse, dass man sie hygienisch auf seine Pfote löffeln kann.
01:27:09: Also nicht, dass dann jeder mit seinem Schnupfen-Näschen-Fingernchen die Nüsse kriegt.
01:27:13: Ja, ihr seht hier diese kleinen Tricks.
01:27:16: Ja, voll.
01:27:16: Einfach mit einem Löffel.
01:27:18: Und, ja, einfach, dass der Krankenstand nicht hoch ist, dann haben wir auch geschaut, wie ist die Nährstoffversorgung?
01:27:27: Kriegen die genug Vitamin D?
01:27:29: Haben die genug Jot?
01:27:31: Nehmen die genug Magnesium?
01:27:33: Und es brauchte manchmal gar nicht viel oder auch noch mal so ein Inhausvortrag gehalten, um die Menschen, ja.
01:27:41: mitzureißen und sie in die Selbstwirksamkeit zu bekommen.
01:27:46: Weil ich glaube, davon hängt so viel ab.
01:27:48: Unser Gesundheitssystem ist ja leider eher ein Symptom Verwaltungsmanagement und die Kosten sind nicht mehr zu stemmen.
01:27:55: Das heißt, das wofür ich schon seit Jahrzehnten kämpfe, wird jetzt wichtiger denn je, weil wir müssen in die Eigenverantwortung kommen, um gesund zu bleiben.
01:28:08: Und da kann man auch gerade mit Unternehmen kleinen Mikrosen sehr, sehr viel machen, weil ich sehe immer, dass zum Beispiel dann oft gesagt hat, ja, wir haben ja einen betriebsärztlichen Dienst, die machen ein super Job, aber da wird ja meistens nur Blutbild-Lebanierenwerte abgenommen, EKG geschrieben.
01:28:23: Ich meine, du kannst selbst mit einem Herzinfarkt ein normales EKG haben, habe ich lange im Herzen um gelernt.
01:28:29: Das heißt, die Menschen kriegen dann so ein Stempel auf die Stirn und fühlen sich, ich war ja beim Betriebsarzt und alles schick, aber diese Tief im Mariannengraben verborgenen vielleicht Ursachen für potenzielle Entzündungsprozesse.
01:28:45: Oder zum Beispiel, wie sieht es mit der Mundhöhle aus?
01:28:49: Gibt es da eine Entzündung unter den Kieferknochen?
01:28:53: Oder ist jemand mal vom Pferd gestürzt oder hat einen Auffahrunfall und hat deswegen ein Problem mit der Hals- und Besäulern?
01:28:59: Kriegt der vielleicht reizsam und wird müde, diese Zusammenhänge zu sehen und einfach nur mit kleinen Schrauben?
01:29:07: Ja, zu korrigieren, macht einen Heidenspaß, ist unglaublich anstrengend und erfüllend, aber das ist für mich moderne Medizin.
01:29:15: Ich finde, du hast du total recht, also es hört sich sehr, sehr stimmig an.
01:29:20: Ich glaube, das große Problem und dieses Fass können wir gar nicht aufmachen und wir müssen dann noch noch über das Abend erst reden, ist natürlich auch eine Kostenfrage, ohne Frage von Privilegien.
01:29:32: Also kann ich mir das leisten?
01:29:33: Also ich kann es mir leisten, meinen Blutbild zu machen.
01:29:37: Aber wenn du das nicht leisten kannst, wenn du wie viele, viele andere Menschen eben nicht die Zeit, das Geld, die Möglichkeiten hast, das alles abzuchecken, deswegen freue ich mich auch, dass wir über Essen reden, weil das sind Sachen, die man ja wirklich in der Hand hat.
01:29:51: Aber an sich sind natürlich gerade diese Untersuchungen.
01:29:55: Ich kann jetzt im Januar, kann ich ein Gesundheitscheckup machen.
01:29:58: So das das kann ich mehr leisten ist in Ordnung.
01:30:00: das ist ein großes Privileg und das finde ich auch wirklich super dass das geht.
01:30:03: Aber das ist das können ganz viele Menschen eben leider nicht und das ist das ist ein riesen Problem.
01:30:08: wenn du da nicht jemanden hast.
01:30:09: In der Firma die sowas vielleicht mit unterstützt und so weiter dann ist das für die meisten Menschen einfach.
01:30:15: Also allein im Blutbild zu machen damit zeigte einem wie hundert Euro ist okay das kann ich mehr leisten aber.
01:30:21: Du solltest auch gucken, welche Werte da bestimmt werden, weil nur diese klassischen Werte erzählen viel zu wenig.
01:30:28: Und da wer jetzt eigentlich?
01:30:29: hoffentlich hört jemand aus den Gesundheitsministerienfluren mit, es wäre eigentlich dringend, dringend angezeigt, dass wir alles, was der Gesundheit dient, unterstützen.
01:30:41: Sowohl von Forschung als auch von Versorgung der Menschen.
01:30:47: Es ist ja noch nicht Ewigkeiten her, da wurden zum Beispiel Dinge, die wirklich auch jetzt in breiter Studienevidenz belegt sind, wie Vitamin D von den Kassen bezahlt.
01:30:58: Allein, wenn wir sicherstellen könnten, dass jeder in diesem Land eine ausreichende Vitamin D-Versorgung hat, Omega-III-Versorgung hat, Magnesium und B-Vitamine, wäre schon so viel gewonnen.
01:31:12: Es wäre so viel gewonnen und ich sehe, dass sehr, sehr, sehr viel Geld eigentlich verschleudert wird, dass wir auch teilweise eine Überversorgung haben, dass zu viel gemacht wird.
01:31:23: Eigentlich müssen wir davon weg, dass man weniger macht, vom wenigen aber das Richtige macht, was individuell nützt.
01:31:33: Und dann gibt es auch weniger Arztbesuche, wenn man einfach den Ärzten auch mehr Zeit zugesteht, die man zu den Menschen geben kann.
01:31:43: Also ich habe ja wirklich meine, ja, diese Macke.
01:31:46: Ich liebe Menschen.
01:31:47: Mir macht es ein Heidenspaß, Menschen zu lesen, zu erfassen.
01:31:52: Aber ich nehme dann zwei Stunden Zeit.
01:31:54: Bereite mich eine Stunde vor.
01:31:56: Noch mal eine Stunde Zeit.
01:31:57: Die müssen zwanzig Seiten Bogen ausfüllen.
01:32:00: Da wird gefragt, sind sie vom Pferd gefallen?
01:32:02: Ja.
01:32:03: Oder wie war die Geburt?
01:32:05: War da eine Schlinge um den Hals oder ein Kaiserschnitt?
01:32:08: All das macht ja was mit dir.
01:32:10: Und es wäre sogar ein sehr, sehr, sehr kostensparendes System, wenn man es so aufziehen würde.
01:32:16: Mehr Zeit in der Sprechstunde.
01:32:19: Und die Prävention so machen, dass man nicht nur an der Oberfläche kratzt, sondern es braucht gar nicht viel, aber dann auch in die Tiefe geht.
01:32:28: Und ja, aber es braucht dafür eine Lobby.
01:32:31: Es braucht einfach eine Lobby und die ist da.
01:32:33: Leider nicht stark.
01:32:35: Ich mein, das habe ich ja selber erlebt, als ich vor Jahren immer gesagt habe, man kann mit Ernährung und diesen Lebensstilkomponenten so viel erreichen.
01:32:45: Das wird ja heute noch teilweise belächelt.
01:32:48: Dabei gibt es ja ganz große Evidenzen und behalten hat recht.
01:32:52: Und wenn es was Neues in der Forschung gibt, gibt es auch Studien zu, dauert es achtzehn Jahre, bis es in die Praxis implementiert wird.
01:33:01: bis die Menschen einen echten Benefit davon haben.
01:33:04: Und darauf wollte ich nie warten.
01:33:06: Ja, das finde ich gut.
01:33:08: Lass uns zum Abendessen kommen.
01:33:10: Ja, also Abendessen kann man, wenn man jetzt sagt, ich... Hab gar keinen Hunger, könnte man das Dinner-Canceling überlegen,
01:33:18: weil... Aber wir canceln hier, Mutter, Matze, niemanden.
01:33:21: Und nicht mal das Abendessen.
01:33:22: Nein, das finde ich sehr, sehr schön.
01:33:25: Aber wenn man eine lange Pause zwischen Abendessen und Frühstück hat, dann freut sich der Prozess der Autophagien und von griechisch Autos selbst Vergain fressen.
01:33:35: Das heißt, der Mensch hat dieses wunderbare Talent, dass die körpereigenen Zellen den Zellschrott selbst recyceln.
01:33:44: Und dieser Prozess kommt in Schwung, wenn nicht schon wieder irgendwie was verdaut werden muss, wenn nicht schon wieder Insulin irgendwo aufmarschieren muss, um den Blutzucker zu senken.
01:33:53: Deswegen bietet es sich an, wenn man es schafft von den Arbeitsbedingungen, ich esse meistens eher ein bisschen später, als ich will, weil ich lange Praxistage habe, dass man zwischen Abendessen und Frühstück eine längere Pause macht.
01:34:08: Die Engländer haben ja den perfekten Begriff.
01:34:11: Breckfast.
01:34:12: Fastenbrechen.
01:34:14: Und ein schönes Abendessen.
01:34:16: Hätte ich einen Tipp.
01:34:17: Ich würde Rohkost nicht am Abendessen.
01:34:20: Sehr gut.
01:34:22: Mag ich nämlich nicht.
01:34:24: Warum Rohkost nicht am Abend?
01:34:26: Weil Rohkost, also zum Beispiel Salat oder Obst, muss der Körper schwer verdauen.
01:34:35: Dann kommt die Leber wieder auf den Plan und der Darm sagt, ach du grüne Neune, ich wollte doch mich ausholen und die Immunzellen aktivieren.
01:34:45: Und damit muss der Arme von Augenstrakt über Nacht noch mal richtig viel arbeiten.
01:34:50: Manche werden damit auch bestraft, dass sie dann auch nachts aufwachen.
01:34:56: Das ist auch so ein Signal.
01:34:57: Manche haben unter Umständen mit Rohkostenproblem.
01:35:01: Und deswegen ist eher sowas leichtes, auch ein bisschen gegartes Gemüse.
01:35:05: Oder es kann auch ein Tiefkühl Gemüse sein, wenn es schnell gehen muss, einfach gedampft.
01:35:10: Und ob man jetzt da noch mal ein bisschen Eiweiß dazu macht oder ein bisschen Pasta, ein bisschen Kohlenhydrate abends fördern ja das Beruhigen.
01:35:19: Also Kohlenhydrate haben ja auch einen schlaffördernden Effekt.
01:35:23: könnte man damit ...
01:35:24: Da kann ich lieber abends eine Pasta essen.
01:35:26: ...
01:35:26: lieber abends eine Pasta.
01:35:28: Und dann habe ich ja den Trick für die Pasta, ein Gemüseschäler.
01:35:32: Also ich liebe es, ich liebe vor allen Dingen lange Nudeln, Linguine oder Spaghetti, dass man die aufpeppt mit Möhren oder gibt ja Rettig und daraus so richtig oder zu kinischöne Gemüsennudeln machen.
01:35:49: Und dann schwindet die Pasta ... ein bisschen davon.
01:35:55: Das heißt, man gibt die dazu.
01:35:57: Also man hat, man macht den Pastateller, man macht die Hälfte, die richtige Anführungsstrichenpasta und die andere Hälfte Gemüsepasta.
01:36:05: und dann kann ich mir, kann ich mir dann meinen Pesto drauf machen?
01:36:10: Genau, und dann würde ich aber noch ein bisschen weiter Gas geben und dann noch ein paar Nüsse, ein paar Kerne, auf was man Lust hat, ein paar Pinienkerne, dass man auch ein bisschen kaut, das Kauen ist ja auch... Wichtig.
01:36:23: Allein dadurch passieren ja auch schon Verdauungsprozesse.
01:36:26: Ja, und das wäre zum Beispiel eine Variante, aber hoher Gemüseanteil.
01:36:30: Was ist denn mit meinem geliebten Brot?
01:36:34: Ja, aber nicht in Massen.
01:36:39: Nee, sowieso nicht.
01:36:40: Aber so bin ich auch wirklich aufgewachsen.
01:36:43: Kind eines oder Enkel eines Bäckers.
01:36:46: Und deswegen ist für mich Brot und Kuchen absolut, das ist ein Programm mit, bis zum Geht nicht mehr.
01:36:53: Aber für mich ist die Scheibe Brot mit Käse.
01:36:58: Da guckst du mich an und denkst...
01:37:00: Also Brot mit Käse, ich habe immer gedacht, ich komme davon nie los.
01:37:04: Ich möchte auch hier jetzt wirklich niemand sein Käsebrot.
01:37:07: Ja, mal dich machen.
01:37:09: Aber wir müssen uns vorstellen, Brot... Wenn es jetzt ein Weißbrot ist oder ein Vollkornbrot was fein gemahlen ist, machen die vom Blutzuckeranstieg überhaupt keinen Unterschied.
01:37:20: Die Leute denken, ja, ich esse doch Vollkornbrot, aber wenn das fein gemahlen ist, ist der Blutzuckerspiegel sehr ähnlich wie wenn es Weißmil ist.
01:37:31: Also wenn Brot dann ist es besser, wenn nach viele, viele Körner nebeneinander in guter Nachbarschaft leben und wenn wir das schön schön kauen.
01:37:40: dann ist nämlich der Blutzuckerei jetzt nicht so stark.
01:37:43: Und von der Vorstellung sollte man sich merken, alles was den Blutzucker hochpeppt, also Getreide.
01:37:51: Und Fett hat die Wirkung, also in dem Fall der Käse, dass die Kohlenhydrate die Zelle aufschließen durch das Schlüsselhormon Insulin und die ganzen Nährstoffe reingebracht werden.
01:38:04: Also Käsebrot ist ideal auch zum zunehmen.
01:38:07: Sehr gut, also hat es doch was Gutes.
01:38:11: Und dann haben wir gegessen am Abend.
01:38:12: ja und du sagst schon kaun und sagst erst auch schon knistern.
01:38:17: Wir sitzen vom Fernseher, da kommt eine super Serie und dann denkt man jetzt noch mal so Pringles oder was es auch alles so gibt.
01:38:26: Ja alle möglichen Namen.
01:38:29: Was sagst du dazu?
01:38:30: Wie oft darf man oder sollte man sich das können?
01:38:35: Also da wäre ich dafür, wenn man sich jetzt beim Abendessen richtig schön satt gegessen hat, dass man dann das damit belässt.
01:38:44: Also das glaube ich, also bei uns gab es das auch nicht so vom Fernseher.
01:38:50: Damals hat sich ja die Familie wie vom Lagerfeuer da vom Fernseher versammelt.
01:38:54: Das Einzige, was es bei uns dann gab, dass meine Mutter immer liebevoll uns noch einen Apfel geschält hat, also so eine Apfel-Schälenmaschine.
01:39:00: Liebe in Kinder total.
01:39:02: Ja,
01:39:03: aber ... diesen ganzen knisternden Objekten, das sollte man nicht ritualisieren.
01:39:10: Also wenn man dann nochmal wirklich einen richtigen Hunger hätte, dann wäre wahrscheinlich so eine Handvoll Nüsse oder ein paar Oliven etwas, was das Ganze noch abrunden könnte.
01:39:19: Aber es wäre eigentlich besser, wenn man so mit einem guten Gefühl beim Abendessen abschließt.
01:39:27: Schade.
01:39:27: Aber es ist wie immer, die Dosis macht das Gift.
01:39:31: Also es geht vor allen Dingen immer um die Sachen, die man täglich macht.
01:39:35: Und wenn man das mal ab und zu macht, es ist ja auch so, warum sind Japaner und Italiener im Vergleich deutlich gesünder, weil die auch genießen und weil sie auch sehr, sehr sozial miteinander sind und leben.
01:39:52: Also wenn du jetzt nur alles tut... total gesundheitlich korrekt in Anführungsstrichen macht, perfektionistisch bis zum Umfallen.
01:40:00: Aber bist negativ eingestellt, hast keine Freunde, bist vereinsamt, geht's hier wahrscheinlich gesundheitlich viel viel schlechter.
01:40:10: Das sind alles Faktoren, die gleichermaßen gleichberechtigten Rolle spielen.
01:40:17: Da sind wir wieder beim ganzheitlichen.
01:40:20: Also jetzt hab ich das alles gehört und ich glaube, dass ganz viel Wissen von dem, was du hast, was, haben wir erst schon gesagt, es ist eigentlich überall, es gibt so viele Bücher dazu, es gibt so viele Sachen, dann liest man das, dann guckt man sich das an und dann macht man ein Journal, du hast einen fünf Minuten Energy Journal rausgebracht.
01:40:42: Und dann ist es aber, und jetzt gerade im Januar, das läuft alles super und dann reißt es wieder ein.
01:40:49: Was sind Faktoren, um dieses Einreißen?
01:40:53: Also wie kann man das so ein bisschen verhindern?
01:40:55: Also du bist ein großer Freund von Routinen und ich weiß, wenn man dreißig Tage, ich weiß es nicht genau, dreißig Tage oder hundert Tage etwas macht, dann ist es irgendwie drin.
01:41:04: Aber trotzdem gibt es dann dieses, ach jetzt, na gut, dann ist es jetzt halt wieder anders.
01:41:12: Also wir haben ja im neuen Jahr immer so ein besonderes Jahr.
01:41:18: kribbeln in uns jetzt wird alles besser jetzt mache ich was ganz anders.
01:41:23: also ich persönlich habe mir dieses so jetzt wird alles brutal besser so ein bisschen abgewöhnt weil ich versuche so zu leben.
01:41:30: jeder tag ist eine neue chance.
01:41:32: also jeder tag ist ein neues.
01:41:33: ja
01:41:34: jeder tag ist ein neues.
01:41:35: ja nie anfangen aufzuhören nie anfangen loszulassen immer dabei bleiben und sich die laden nicht so hoch legen.
01:41:45: ich glaube viele überfordern sich Überfordern sich komplett.
01:41:50: Allein auch schon.
01:41:51: Viele denken, sie nehmen zwischen Weihnachten und Neujahr zu.
01:41:54: Nein, wir nehmen zwischen Neujahr und Weihnachten zu.
01:42:00: Und ich glaube, es kann ganz, ganz viel bringen.
01:42:03: Also, wenn du mich jetzt fragen würdest, wo es kann man denn machen, wenn man einfach sich mal nur vornehmen würde, richtig zu atmen.
01:42:12: Das klingt jetzt ganz überraschend.
01:42:14: Aber ... Mich hat mal jemand gefragt, was ist denn aus ihrer Sicht der wichtigste Gesundheit-Tipp.
01:42:19: und da habe ich erst überlegt und überlegt und dann sagte ich Atem.
01:42:23: Weil der Atem, unser erster Atemzug bringt uns ins Leben.
01:42:28: Der Atem begleitet uns loyal bis zum letzten Schnaufer und die meisten von uns atmen nicht richtig.
01:42:37: Die atmen zu hoch.
01:42:39: Der richtige Atem geht ja eigentlich auch bis... richtig ins kleine Becken hinein, also richtig tief in den Körper.
01:42:46: Und viele atmen über den Mund und nicht durch die Nase.
01:42:50: Und wenn wir langsam und tief durch die Nase atmen und länger ausatmen, dann passieren unglaubliche Heilwirkungen im Körper.
01:42:59: Zum Beispiel fängt dann die Nasen Schleimhaut aus dem Sauerstoff der Atmung an.
01:43:07: Stoffe zu bauen, die den Blutdruck regulieren, den den Stress beeinflussen.
01:43:11: Also der Atem ist der Bringer.
01:43:12: Also wenn Leute mal anfangen, nicht mit, ich nehme jetzt jeden Monat zwei Kilo ab und ich mache jetzt dies und das einfach nur mal anfangen.
01:43:21: Ich atme jetzt mal anders.
01:43:24: oder ich fange mal mit einem Glas Wasser am Morgen an oder ich gehe abends ins Bett und mache nicht gleich das Licht aus, sondern ich überlege mal für was bin ich dankbar.
01:43:36: Sie kommen in das jetzt, in die Achtsamkeit.
01:43:39: Und ich würde mich selbst anfangen, ernst zu nehmen.
01:43:44: Ich hatte meine Patientin, die wollte ganz schnell ganz viel Gewicht abnehmen.
01:43:48: Und dann habe ich gesagt, naja, da bin ich die falsche.
01:43:52: Die hatte auch schon ganz viel gemacht und probiert.
01:43:55: Und dann habe ich gesagt, was ist denn ihr Motiv?
01:43:59: Da konnte sie mir nicht so richtig was sagen.
01:44:01: Die war ein bisschen älter.
01:44:02: Und dann habe ich gemeint, aber wenn sie ein echtes Motiv haben, Motivation kommt ja von Motiv, das sollte sie durchs Leben tragen und nicht nur durch zwei Wochen im Januar oder am Jahreswechsel.
01:44:14: Das Witzige war, sie kann dann wirklich irgendwann viel später nochmal wieder, hatte in so einem wunderbaren Buch was aufgeschrieben.
01:44:23: und sie hatte dann gesagt, sie haben mir so geholfen, weil sie mich auf die Idee gebracht haben nachzudenken.
01:44:29: und sie hat gesagt, Ich muss was ändern, ich muss was machen.
01:44:33: Ich bin jetzt Anfang sechzig.
01:44:34: Wenn ich jetzt nicht was tue, falls ich meinen Kindern zulasst, kann ich gut für meine Enkel da sein.
01:44:40: Und das hat sie als Bild vor sich gesehen.
01:44:42: Und das war ein starkes Motiv.
01:44:45: Also du brauchst ein ehrliches Motiv.
01:44:47: Das sollten die Menschen sich jetzt vornehmen zum neuen Jahr oder in diesen ersten Wochen oder ... Es kann man jeden Tag machen.
01:44:54: Was ist mein Motiv, was mich trägt?
01:44:56: Die Liebe zu meinen Liebsten oder dass ich sage, ich kann noch lange das tun, was mir so viel Freude macht.
01:45:03: Und das hat sie so gepackt, dass sie dann wirklich ... hat und es hat funktioniert.
01:45:11: Und ob das wie gesagt mit dem Glas Wasser am Morgen ist mit dem ativen Atem, weil der tiefe Atem sorgt ja auch dafür, dass die Stressregulation besser wird und manche Leute können ja schon gar nicht abnehmen, weil sie voll gepumpt sind mit Stresshormonen.
01:45:27: Und außerdem ist das Immunsystem läuft auch besser durch die Nasenatmung, weil durch das Gestrub der Nasenhaare in unserer Nase kommen die Bakterien und Keime wirklich in Schwierigkeiten und haben es schwieriger als wenn wir nur durch den offenen Mund atmen.
01:45:46: Da ist die Abwehr schwieriger.
01:45:48: Das heißt also, das Üben wäre dann wirklich zu sagen, ich versuche durch die Nase eher zu atmen
01:45:54: und länger aus als einatmen und einfach mal den Atem.
01:46:00: laufen lassen und auch mal ein Gefühl von Langeweile laufen zu lassen oder sich vielleicht auch mal wirklich vorzustellen, wenn jetzt viele auch Gewicht abnehmen wollen.
01:46:09: Also mit den Tipps, die wir gerade gesprochen haben, nimmt man ab.
01:46:13: Da muss man sich sonst jetzt keine Sorgen mehr machen.
01:46:15: Das kann ich wirklich aus Erfahrung bestätigen.
01:46:21: Aber dass man auch so das Leben zwischen den Zeilen spürt, das ist so ganz, ganz wichtig.
01:46:29: um motiviert zu bleiben.
01:46:32: Wenn du das so sagst, wie reagieren dann ehemalige Kolleginnen und Kollegen darauf?
01:46:39: Also das ganz Klassische ist ja, wir haben erst über den Baum gesprochen und den Ast der abfällt und dann geht man zum Arzt und der Ast soll wieder dran gemacht werden, also wenn man das Bild überträgt auf Mensch.
01:46:52: Und wenn du aber dann sagst, wenn du den Kollegen sagst, nee, also atmen.
01:46:57: Wasser trinken, das hört sich ja erst mal, du hast es schon von chinesischer Medizin gesprochen, das hört sich glaube ich in vielen Ohren noch ziemlich wuhu an.
01:47:06: Nein, das ist ja klassische innere Medizin, also ich mache klassische innere Medizin, aber ich mache diese Vorsorge, die schaut, was ist jetzt nicht nur in den Blutwerten, was ist der Lebensstilfaktor des Menschen, der ihn schwächt oder der ihn stärkt?
01:47:23: Also bei der Ernährung, was ist der Schlechtes?
01:47:26: Was kann er Gutes essen?
01:47:27: Bei der Bewegung bewegt er sich allein.
01:47:31: Wie bewegt er sich, tut ihm das gut oder nicht gut?
01:47:33: Wie ist das Stresslevel?
01:47:34: Das werde ich messen und kann darauf dann mit ihm Strategien ausarbeiten, die ihm Linderung geben.
01:47:42: Dazu gehört, wie gesagt, das Atmen.
01:47:45: Und wie arbeitet der?
01:47:47: Bis er mit vielen Umweltgiften in Kontakt hat, hat er eine Allergie, die ihn müde macht.
01:47:53: All das sind Faktoren.
01:47:54: Und das Interessante ist, in anderen Ländern zum Beispiel in den USA erlebt diese ursachenmedizinische Orientierung, die Functional Medicine in den letzten Jahren einen riesigen Boom.
01:48:06: Also da entsteht da gerade ganz, ganz viel.
01:48:10: Wir sind dann noch so ein bisschen, das kommt aber, ich kriege sehr, sehr vielen Nachrichten von sehr vielen Kollegen.
01:48:17: auch von universitären Kollegen, mit denen ich in engen Austausch stehe, die eigentlich fast immer bedauern, die sagen, eigentlich müsste man das viel, viel mehr erforschen.
01:48:26: Diese Lebensstilmedizin.
01:48:29: Aber dann sage ich immer, ja, aber wenn man kein Geld dann für meine Forschung hätte, dann wird man ja depressiv.
01:48:34: Du willst ja auch, dass das, was gemacht wird, gut beforstet ist.
01:48:38: Und Krebsforschung oder solche Ansätze müssen eher um Geld betteln.
01:48:43: Und deswegen gibt es da auch Evidenzen.
01:48:45: Aber ... Nicht so viele.
01:48:48: Und wir müssen hin, was ich mache, ist ja eine personalisierte Präzisionsmedizin, die Evidenz informiert ist, aber die natürlich auch disruptiv neue Wege zeigen möchte, weil wenn wir jetzt nicht anfangen, moderne Prävention wirklich auch mit einem gewissen Tempo mehr zu implementieren, dann geht das noch schlechter aus, als es jetzt schon aussieht.
01:49:13: Und das ist meine ehrliche Sorge.
01:49:16: Und ich will es ja auch so machen, dass die Menschen es verstehen, dass man es versteht, dass man einfach weiß, Mensch, ja, ich kann mit Ernährung.
01:49:25: meinen Leben positiv beeinflussen.
01:49:27: Ich kann Symptome überwinden.
01:49:30: Ich brauche ganz wenig, um dann für mich den richtigen Weg zu finden.
01:49:35: Aber ich merke, dass das für viele noch so weit weg erscheint und dass Ärzte ganz oft in der Praxis gar keine Zeit haben.
01:49:43: Das kann man auch niemandem vorwerfen, um das überhaupt zu thematisieren.
01:49:46: Deswegen schließe ich oder Ärzte, die so arbeiten, diese Lücke.
01:49:53: Und das war aber eigentlich ein System, was Menschen in so viel Erfüllung und Vital- und Energiegeladenes Leben bringen könnte.
01:50:06: Wie schaust du auf diesen ganzen longevity-Trend?
01:50:10: Also, oder beziehungsweise, ich habe das Gefühl auch, dass es, und da reden wir auch wieder von einer bestimmten privilegierten Schicht auch, zu sagen, das kümmern um den eigenen Körper.
01:50:21: Das wirkt bei manchen, wenn ich das vorsichtig ausdrücke, wie eine Sucht.
01:50:25: Also das hört einfach nicht mehr auf.
01:50:27: Und manchmal denke ich, ich glaube, du bist krank vom Gesund werden wollen.
01:50:31: Kennst du das?
01:50:32: Also es gibt es da auch, also wenn du hast ja schon gesagt, die Dosis macht das Gift, aber kann es auch zu viel?
01:50:38: Der Check-up noch, das muss ich noch machen, das muss ich noch machen, das muss ich noch und dann das noch und so weiter und so fort.
01:50:44: Also hast du das auch schon erlebt?
01:50:46: Ja natürlich.
01:50:47: Also Prävention ist ja auch in dem Sinne... Vorsorgemedizin, um ein längeres gesundes Leben zu haben.
01:50:56: Mein Eindruck ist, ein gerade lustiges Beispiel, neulich erzählt mir ein Freundespaar, die sind an einer Praxis mit einem Auto vorbeigefahren.
01:51:05: Da stand Longevity to go.
01:51:08: Und dann haben sie mich angerufen und gefragt, Anne, was ist Longevity to go?
01:51:13: Und dann habe ich gemeint, ich kann mir selbst als Ärztin darunter nichts vorstellen.
01:51:20: Also was ich damit sagen will ist, meine Sorge ist, dass das ganze Thema Gesundheit und auch an dem Thema longevity sich gerade da so ein riesiges Marketinginstrument versteckt.
01:51:33: Es ist erstaunlich, wer im Moment alles was mit Gesundheit auf einmal weiß oder sich kompetent fühlt oder was machen will.
01:51:43: Und ja, es darf nicht in eine übertriebene norottische form umkippen und man muss hier und das macht mir so ein bisschen sorge die qualifik qualifikation was steht dahinter wer steht dahinter?
01:51:59: man zum beispiel gehören ja dazu.
01:52:01: auch gibt bestimmte studien.
01:52:04: dann liest du manchmal wuchendeck das ist aber spannend.
01:52:07: dann mache ich mir aber die mühe um zu gucken ist das bad science oder gut science?
01:52:11: und dann liest du auf einmal die studie da haben neun menschen teilgenommen Neun.
01:52:17: Das heißt, das kannst du eigentlich gar nicht ernst nehmen.
01:52:20: Neun Teilnehmer ist jetzt nicht so aussagekräftig.
01:52:23: Aber wenn du dann diese Studie in einem Buch so beschrieben liest, denkst du dir, das muss ja jetzt das neuen Plus Ultra sein.
01:52:30: Und es ist im Moment da sehr, sehr viel.
01:52:34: Wir erleben gerade eine Explosion an Wissen, was man prüfen muss.
01:52:41: was man weiter erforschen muss.
01:52:43: Wissenschaft ist ja Irrtum zwei Punkt Null.
01:52:46: Man muss auch, wenn man wissenschaftlich arbeitet, was sich auch nur immer wieder alles in Frage stellen, auch sich selbst in Frage stellen und durchlässig bleiben.
01:52:55: Aber den longevity-Trennen ziehe ich auf der einen Seite, wenn ich es aus der Sicht sehe, menschenlange gesund zu halten als begrüßenswert, aber mit gewissen, vorsichtigen, ja ... mit einer vorsichtigen Betrachtung, sage ich mal.
01:53:15: Vor allen Dingen, es gehört ja auch zum Beispiel seriöse Nahrungsergänzung dazu.
01:53:19: Wer garantiert mir, dass das wirklich sehr saubere Kapselhöhlen sind, wenn man das wirklich regelmäßig nimmt?
01:53:27: Da ist noch sehr viel ungeprüft, da gibt es sehr viel Licht und Schatten und manches finde ich dann schon wieder... Ja, belächelnswert.
01:53:36: oder wo ich einfach schmunzel muss, wenn dann, wenn es dann heißt, ja legen sie sich doch in Sauerstoffzelt, wo ich sage, geht doch einfach in den Wald und macht mal drei Stunden Wald baden.
01:53:48: Dann muss man nicht ein torches Sauerstoffzelt kaufen.
01:53:52: Und wir wissen, dass drei bis vier Stunden Aufenthalt im Wald über Terpene, also bestimmte Stoffe, das Immunsystem so gestärkt wird, dass die natürlichen Killerzellen signifikant mobilisiert werden.
01:54:07: Also das darf nicht so ... Es wird, glaube ich, an manchen Stellen sehr, sehr wild.
01:54:13: Und da sollte man achtsam sein.
01:54:15: Aber da werde ich auch ... aus meiner eigenen Motivation dranbleiben, damit dieses Thema verständlich bleibt und auch seriös, also dass man nicht nur in die Verunsicherung geht.
01:54:29: Also man kann auch nicht jetzt alles, was da in den longevity-Studien jetzt schon als sehr wahrscheinlich interessant sich abzeichnet, einfach so ungefiltert jedem empfehlen.
01:54:40: Also zum Beispiel mit Formin ist ja ein klassisches Diabetes-Medikament.
01:54:45: Das schlucken auch manche.
01:54:47: Mediziner aus Aspekten der Longevity.
01:54:51: Wenn man jetzt aber weiß, dass mit Formin ausschließlich über die Niere verarbeitet wird, das muss man ja auch mal in Kontext setzen.
01:55:03: Wo ist der Nutzen?
01:55:04: Wo ist das Risiko?
01:55:05: Also es gibt zwei Seiten der Medaille.
01:55:08: Ich habe noch ein letztes Thema und das ist das Thema Stress.
01:55:12: Und wenn ich mir So angucke, was du alles machst, an Podcast, an Büchern.
01:55:18: Du schreibst gerade ein Buch, jetzt hast du aber noch deine Praxis.
01:55:23: Und ich sehe vor mir auf jeden Fall eine Person, die sehr, sehr leidenschaftlich ist, die das, was sie macht, unbedingt auch in die Welt bringen will und eben dafür sorgen wird, dass Menschen ein gesunderes Leben haben.
01:55:33: Da gibt es ja immer einen Grund, weiterzuarbeiten.
01:55:36: Und eigentlich kann man ja es, also kann nie aufhören.
01:55:43: Wie gehst du mit Stress um?
01:55:47: Was ist dein Rezept, das nicht immer mehr werden lassen, weil man das Gefühl hat, man macht ja was Gutes?
01:55:54: Also ich bin, glaube ich, so ein Typ, wie Karl Lagerfeld.
01:55:57: So, wenn ihr die Arbeit Spaß macht, dann brauchst du doch keinen Urlaub.
01:56:03: Ja.
01:56:04: Und ich könnte mir bei mir wirklich vorstellen, wenn es so sein möge, dass ich sehr, sehr lange arbeite.
01:56:13: Also das... In Rente gehen, das ist eine Vorstellung, die sich mir wieder strebt, weil es ist so spannend und gerade jetzt ist Medizin so spannend.
01:56:22: Wir stehen da an solchen Sprüngen, auch mit der künstlichen Intelligenz.
01:56:27: Insofern versuche ich so zu arbeiten, dass.
01:56:31: Ich ja diese kindliche Neugier lieben kann und natürlich habe ich auch erschöpfende Tage.
01:56:36: Also was Herzstück meiner Arbeit ist ja meine Praxisarbeit und die Gesundheitsvorsorge mit meinen Themen in Unternehmen.
01:56:43: Und natürlich bist du da müde oder auch als Selbstständige bist du dann angestrengt, wenn du dich so mit banalen Problemen auseinandersetzen musst.
01:56:51: Hier Drucker kaputt oder das, weil ich bin so eine Vollblutärztin.
01:56:56: Dieses ganze andere mag ich gar nicht so gern.
01:56:59: Aber über allem steht für mich wirklich dieses Gefühl oder wie es mich gestern in diesem Zugabteil auf der Reise hierhin so begleitet hat.
01:57:09: Ich mag einfach Menschen.
01:57:11: Ich liebe diese Auseinandersetzung.
01:57:15: Und dass ich jeden Morgen in die Praxis eigentlich an meinen Schreibtisch gehe und denke, was gibt es heute zu lernen?
01:57:22: Was gibt es heute für Begegnungen?
01:57:25: Und je älter ich werde, umso spannender und erfüllter wird das eigentlich.
01:57:31: Und zu deiner Frage, ja auch da muss Anne Fleck auch gut auf sich aufpassen, nicht meine größte Stärke.
01:57:39: Ich versuche also mir in meinem Alltag so kleine Nebenbei, so Guerilla.
01:57:46: Sport, Training oder Guerilla an die Stress.
01:57:50: Also zum Beispiel, wenn jemand anruft, was nicht selten vorkommt oder ich ruf jemanden zurück, dann versuche ich einen Akt der Selbstfürsorge und trink erst mal einen Schluck.
01:58:02: Und ich mache wirklich viel mit meinem Atem.
01:58:06: Also auch bei Atmen kannst du ja selbst jetzt während wir ein Podcast machen.
01:58:10: Atmen kann jeder da draußen, wenn er mit jemandem spricht.
01:58:14: Wenn man im Zug sitzt, wenn man In der Küche sitzt der Atem, ist immer für uns da.
01:58:19: Und wenn man das misst, das vegetative Nervensystem, sieht man, wie der Atem den Stress unmittelbar reguliert.
01:58:28: Meditierst du auch?
01:58:29: Ja.
01:58:30: Also da muss ich auch sagen, die Zeit, wo ich das sehr intensiv gemacht habe, eigentlich, das war die beste Zeit.
01:58:36: Eigentlich muss man auch sagen, je stressiger die Zeit umso mehr muss man sich um seine Spiritualität kümmern.
01:58:43: Da sollte sich jeder inspiriert fühlen, seinen Weg zu finden, aber das ist was sehr, sehr Heilsames, was Ehren ist und gleich so, dann einem auch so aufzeigt, ja, man ist mit allem doch irgendwie verbunden.
01:58:59: Und also ich versuche wirklich meinen Alltag so zu leben, dass ich auch bei dem, was ich tue, dass es mich nicht komplett überfährt.
01:59:09: Das ist auch ein Learning jeden Tag.
01:59:11: Und wo ich sehr, sehr, sehr gut loslassen kann, ist in der Natur.
01:59:16: Also ich bin eigentlich so groß geworden, mit einer Kindheit an einem Wald.
01:59:20: Ronja Räubertochter immer mit dem Hund raus.
01:59:24: So Wald und Natur ist für mich das Kurs auftanken und auch Musik hören.
01:59:30: Vorher habe ich viel Musik gemacht im Symphonieorchester Kontrabass gespielt.
01:59:34: Man hat mich immer gehalten für du bist bestimmt die neue Violine oder die Querflüte.
01:59:39: Nein, ich meine Kontrabass.
01:59:42: Also das ist mir auch was mir viel gibt und was ich leidenschaftlich mache ist Malen und Zeichnen.
01:59:48: Also als Kind wollte ich ja eigentlich Kunstmalerin werden und Ja, hatte sogar einen Malwettbewerb mal gewonnen.
01:59:57: Eine ganz verrückte Geschichte.
02:00:00: Also bundesweit.
02:00:01: Und da hatte mir Janusz eine Medaille ausgezeichnet.
02:00:04: Und dann dachte ich, als ich als kleines Kind den Janusz sah, du willst maler werden.
02:00:08: Wer weiß, was noch passiert?
02:00:10: Also es bleibt spannend.
02:00:10: Wer weiß, was noch kommt?
02:00:12: Jetzt hast du eine kleine Tür aufgemacht, die ich noch kurz gehen, durch kurz noch gehen will, weil ich hier auch mit Chiangyi gesprochen habe.
02:00:19: Gerade der ... der sich auch sehr, sehr viel mit Zen-Buddismus, Spiritualität auseinandergesetzt hat.
02:00:27: Bei dir scheint da auch gerade die Tür aufzugehen.
02:00:29: Ist das richtig oder ist das eine Annahme?
02:00:34: Nee, das ist richtig.
02:00:36: Aber die Tür ist schon lange immer
02:00:39: offen.
02:00:40: Wie kann ich mir den spirituellen Menschen Dr.
02:00:44: Anne Fleck vorstellen?
02:00:47: Also... Ich meditiere, aber für mich ist es eigentlich auch, wie gehe ich im Alltag mit Menschen um mir um.
02:00:56: Also das ist glaube ich das A und O. Was macht man draus?
02:01:02: Wie gehst du mit deinem nächsten um?
02:01:06: Und wenn man das so verinnerlicht, dann gehen da ganz viele Türen am Tag auf.
02:01:12: Also das ist für mich so gelebte Spiritualität.
02:01:15: Und dann suche ich aber auch immer mal einen Rückzug oder abends vom Schlafengehen oder morgens beim Aufwachen.
02:01:22: Und versuche so ein kurzes Innerhalten.
02:01:24: Ist das etwas, was du... Also jetzt gibt es ja schon verschiedene Publikationen.
02:01:31: Ist das etwas... Wo du noch das noch vertiefen willst?
02:01:38: Ein nickenes Gegenüber.
02:01:39: Ein
02:01:39: nickenes Gegenüber.
02:01:41: Das ist das Spannende am Leben, dass es mit dem Älterwerden zu tun hat, dass ich jetzt so weit nicht so viel zu tun habe und weil das so viel Zeit nimmt und jetzt auch das neues Buch gerade Recherchiere und Schreibe und dann mit der Praxis Schwierigkeiten hab dann auch das einzutacken.
02:01:58: Aber da wünsche ich mir in meiner Zukunft noch viel mehr Zeit, weil ... Es gibt davon, ich glaube, John Lennon, diesen spruchenden Live, oder Happens Between You Making Plans.
02:02:11: Ich hatte nie einen Plan, jetzt hier in einem Podcast zu sitzen, irgendwie bekannter zu werden, Bücher zu schreiben.
02:02:17: Das war nie mein Plan.
02:02:18: Ich bin eher so ein stiller Mensch.
02:02:21: Und deswegen, das ist das Gute, dass ich so eine öffentliche Aufmerksamkeit gar nicht brauche.
02:02:26: Manche lieben das ja.
02:02:28: Ich finde nur die Message.
02:02:30: die Botschaft so so wichtig, dass den Menschen gesagt werden muss, was alles geht und dass sie das Vertrauen in sich, in das Leben und ihre Gesundheit bitte gewinnen können.
02:02:43: Aber für mich Anne, Fleck wünsche ich mir schon langfristig auch mehr Zeit, dass ich so in meiner kleinen Höhle auch so diese Reise ins Ich weiter vertiefen darf, weil ich glaube, das ist die spannendste Reise, der man sich stellen kann.
02:03:00: Sehr gut.
02:03:01: Wir kommen zum Ende.
02:03:02: Und ich habe am Ende, wie in jeder Folge, eine große Plakatwand für meinen Gast quasi.
02:03:07: Die Imagination ist gefragt am Alexanderplatz.
02:03:11: Und du hast gerade schon gesagt Message.
02:03:13: Was würdest du auf diese Plakatwand für alle drauf schreiben?
02:03:18: Da habe ich ja, ich wollte ja gestern mir im Zug darüber Gedanken machen, dann waren die Gespräche da so sensationell, sodass mir heute früh gestern Abend habe ich zu meinen kleinen Neffen, den hatte ich drei Bücher geschenkt, der eine ist vier, die andere neun, der andere zwölf.
02:03:34: und dann habe ich gesagt Bücher erreichen, Winkel im Gehirn, die man sonst nie erreicht.
02:03:39: und dann meinten die, ja und habe ich gemeint, ja mein Gehirn ist mein stärkster Muskel, aber Jetzt so glaube ich, wenn wir auch gerade so über longevity geredet haben, würde ich vielleicht sagen, es geht nicht darum, ein langes Leben zu führen, sondern ein gesundes und ein erfülltes Leben.
02:04:03: Sehr gut.
02:04:04: Also den nehme ich, würde ich sagen.
02:04:07: Vielen vielen herzlichen dank für deinen besuch.
02:04:08: ich habe wahnsinnig viel gelernt.
02:04:09: ich muss leider die ein oder andere in Ernährungsumstellung machen habe ich das Gefühl
02:04:14: ich komme gerne wieder
02:04:16: wenn
02:04:16: wir das wieder aufmachen
02:04:18: ob es dann geklappt hat weil das ist wie wir schon drin hatten irgendwie.
02:04:21: ja das ist das schwierige.
02:04:22: gerade jetzt wenn man im januar sich irgendwie die sachen anguckt man Man fängt dann an mit den kleinen Schritten und dann kommt immer irgendwas dazwischen, der oder ob die Sachen gibt es nicht.
02:04:31: Und dann ist man dann wieder auf einem alten Schiff unterwegs und das macht es manchmal so schwer.
02:04:36: Aber
02:04:36: nicht bewerten.
02:04:37: Die Kunst ist, nicht ins Bewerten zu gehen, nicht Dinge, die passieren gleich negativ zu bewerten.
02:04:44: Und das Glück ist tot ist der Vergleich.
02:04:47: Wenn du dich immer wieder damit anderen vergleichst, es raubt dir die ganze Positivität.
02:04:52: Also es einfach nicht bewerten.
02:04:55: weiter machen.
02:04:56: Vielen herzlichen Dank.
02:04:58: Sehr gerne, vielen Dank.
02:04:59: Danke.
02:05:05: Das war Dr.
02:05:06: Anne Fleck.
02:05:06: Vielen, vielen herzlichen Dank fürs Zuschauen und auch zu hören.
02:05:09: Ich hoffe, euch hat's im Hotel Marzel Richard gefallen.
02:05:12: In dieser Folge fein, es kommen noch weitere.
02:05:14: was ich mitgenommen habe, ist vor allen Dingen, dass es eigentlich einfach ist, ein eigenes Pesto zu machen und dass ich nicht immer im Supermarkt rennen muss und das Glas dann zu öffnen.
02:05:24: Und das zweite ist, davor hatte ich ein bisschen Sorge, ich dachte, es ist ganz, ganz kompliziert, aber gerade das Ende fand ich sehr, sehr einleuchtend, dass es eben nicht um Subliments und Pillen usw.
02:05:33: geht, sondern dass man auch einfach in den Wald gehen kann und richtig schön zu atmen und dass das auch ganz, ganz viel macht.
02:05:40: Ich würde mich freuen, wenn ihr diese Folge mit einem Freund oder einer Freundin teilt, wo ihr vielleicht auch das Gefühl habt, der oder die, die guckt auch zu oft ins Supermarkt Pesto Glas und sollte diese Folge hören.
02:05:52: Wie gesagt, mein Ziel für diese Folge war es, dass ihr gesünder durchs Jahr kommt und das geht natürlich auch für eure Liebsten.
02:05:59: Also vielen Dank fürs Teilen und herzlichen Dank auch an mein Team, an Alex Stößlein für die Produktion, an Lena Rocheu für die Redaktion und an Mitvergnügen für die Distribution und Vermarktung.
02:06:08: Wenn ihr Lust habt auf eine weitere Folge holt ihr Matze Retreat, dann möchte ich euch die Folge mit Shi Heng Yi empfehlen.
02:06:15: Wir haben über Achtsamkeit gesprochen.
02:06:17: Schaut euch gerne mal rein.
02:06:18: Ich wünsche euch noch einen schönen Tag.
02:06:19: Eine gute Nacht.
02:06:20: Auf bald.
02:06:20: Euer
02:06:21: Matze.
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