Check-In mit Philip Siefer – Handy-süchtig in München

Shownotes

In dieser Folge nehmen wir zum ersten Mal nicht in Berlin auf – sondern in München. Philip Siefer und ich sprechen über einen Januar zwischen Meditation, Fasten und dem Gefühl, „informiert statt formiert“ zu sein. Warum zieht uns das Handy immer wieder rein, obwohl wir oft genervt sind, wenn die Nachricht dann wirklich kommt? Und was hilft, wenn Orientierung fehlt?

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DINGE: Meditieren mit Philip - https://shorturl.at/wgNFx

TEAM: Max Frisch - Produktion Mit Vergnügen - Vermarktung und Distribution

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Transkript anzeigen

00:00:10: Ciao, Grazie.

00:00:11: Buongiorno.

00:00:11: Guten Tag.

00:00:12: Hallo, ciao!

00:00:13: Servus sag ich.

00:00:14: Servus hier im Schönen Winger.

00:00:17: Du ist das erste Mal, dass wir nicht in Berlin aufnehmen?

00:00:21: Wir haben noch nie ... nicht in Berlin aufgenommen.

00:00:25: Oh, das hast du dir aufgehoben jetzt so als...

00:00:28: Ja, wir fangen das Jahr zwanzigundzwanzig einfach mal in einer anderen Stadt

00:00:32: an.

00:00:33: Echt krass.

00:00:34: Aber keine Sorge, ich bin nicht hergezogen.

00:00:38: Ich muss auch sagen also die S-Bahn Das ist jetzt nicht so viel besser als die U-Acht.

00:00:42: Die Rolltreppe war kaputt, Karren fällen von der Wand dann so leere Vitrinen...

00:00:47: Mach mir nicht mein München kaputt!

00:00:49: Nee ich find's ja schön, ich find es auch in Berlin schön, weißt du ja?

00:00:52: Ich

00:00:53: finds herrlich hier.

00:00:53: Achso

00:00:54: aber für dich, obwohl du hast das alles integriert.

00:00:58: Alles ist integrierte, die Matratzen integrieren, aber München bleibt für mich einfach die schönste Stadt.

00:01:02: Magisch!

00:01:02: München

00:01:03: bleiben für Dich die schönsten Stadt

00:01:05: in Deutschland.

00:01:06: Wirklich?!

00:01:06: Nicht

00:01:07: Hamburg!?

00:01:07: Nein!

00:01:09: Was?

00:01:10: Ja natürlich.

00:01:11: Kennst

00:01:11: du mich?

00:01:13: Ja gut, ja wohl doch doch doch Hamburg passt

00:01:17: auch gut zu.

00:01:17: mir ist auch schön aber München ist.

00:01:19: ich habe gestern schon wieder einen wunderschönen Tag gehabt heute den ganzen tag spazieren gewesen im englischen Garten jetzt hier

00:01:26: Hausen-Tal.

00:01:27: schön

00:01:28: isa alles toll beautiful it's

00:01:31: beautiful.

00:01:32: und guck mal der sifa ist richtig müde

00:01:34: das wirklich war.

00:01:35: ich hab aber auch ein januar hinter mir.

00:01:36: also ich habe richtig Richtig schon ein Wecke gebimmst.

00:01:42: Was hast du denn alles gemacht?

00:01:43: Du hast meditiert ohne Ende!

00:01:45: Ja, ich habe meditieren ohne Ende und ja vor allem in der Gruppe richtig viel meditiert.

00:01:50: Und dann hab' ich so n bisschen gesucht... ...was ist denn jetzt als nächstes?

00:01:55: So wie im Restaurant oder wenn man sich nicht entscheiden kann weil es gibt ja viele Möglichkeiten Nee aber ich finde das war so ein bisschen.

00:02:04: normalerweise nehm' ich mir die erste Januarwoche um Klar zu kriegen mit meiner Frau und dann erst zur ersten meiner Frau.

00:02:13: Und dann... ...mit dem Rest der Welt in Kontakt zu bringen, wie soll's denn jetzt werden?

00:02:19: Und dieses Jahr ist da irgendwie was dazwischen gekommen!

00:02:22: Ich weiß gar nicht, da war plötzlich wieder Schule und es war direkt rein in den Grind.

00:02:29: Also du bist nicht

00:02:30: runtergekommen?!

00:02:32: Nicht so richtig, nee.

00:02:34: Stimmt, jetzt wurde es sagst

00:02:38: Du bist nicht heruntergekommen, du hast einfach weitergemacht.

00:02:41: Ja, es war ja schon so ein kleiner Weihnachts-, obwohl da war man dann ja auch Familie und dann wieder in der ganzen Republik unterwegs.

00:02:47: Dann kurz Silvester und dann habe ich hier am ersten-ersten das Meditationsmonat um fünf Uhr dreißig eingeleutet.

00:02:58: Und dann hatte ich ja auch eine Verantwortung.

00:03:01: also da war nicht so viel Innschau sondern ich musste dann schon liefern oder das war zumindest mein Anspruch das dann auch richtig gut zu machen.

00:03:11: Und es hat mich schon dann auch ganz schön in den Bann gezogen, das war echt ... Das war cool!

00:03:17: Es war wirklich toll.

00:03:18: Und

00:03:18: jetzt nach diesem Monat fühlt sich das dann wie ein Start jetzt an ins Jahr?

00:03:23: Oder bist du dementsprechend schon mittendrin oder schon wieder fertig?

00:03:27: Nee ich habe gemerkt dass ich jetzt im Februar eigentlich ein bisschen starte weil also das war ja mein Jahresstart.

00:03:33: dann Ich kann ja gleich noch mal ein bisschen erzählen, wie das alles gelaufen ist.

00:03:37: Aber sich so im Jahr zu orientieren habe ich im Januar nicht gemacht sondern ich bin... also ich hab mich letztes Jahr orientiert dass ich das im Janua mache.

00:03:46: Das war dann auch das was ich gemacht habe und da habe ich noch sehr viel für Einhorn so hingelegt und so aufgearbeitet.

00:03:55: Also wir hatten so viele meine freunde ich hatte viele Workshops zu Visionen Mission, was sind die Ziele für die nächsten Jahre?

00:04:05: Wo wollen wir hin?

00:04:06: Was wollen wir erreichen?

00:04:08: und das noch gar nicht so intensiv mit dem Team.

00:04:10: Sondern unsere Aufgabe ist ja eine Strategie zu entwickeln.

00:04:13: Und da haben wir uns richtig reingekniet im Januar.

00:04:17: Das war echt richtig intensiv!

00:04:20: Also so viel so wichtige Dinge... Nicht so viele To-do's.

00:04:28: Dann kamen die To-Do's und du guckst total So interessiert hast du mich schon lange nicht mehr angeguckt.

00:04:35: Was?

00:04:37: Wir haben es ja auch noch gar nicht gesehen dieses Jahr.

00:04:38: Wir sehen uns heute das erste Mal, ja.

00:04:40: Dieser interessierte Podcast-Interviewerblick der einem sowas aus der Seele saugt nen...

00:04:46: Nein ich hab einfach so wenig Menschen gesehen in den letzten Wochen und ich habe dir auch erst schon gerade gesagt dass ist nur eine wirklich ne ganz kleine Anzahl von Menschen gibt auf dich grade.

00:04:57: irgendwie nachdem ich Sehnsucht habe, wo ich denke auch mit denen möchte ich gerne Zeit verbringen und alles darüber hinaus fällt mir gerade noch total schwer.

00:05:06: Und du gehörst auf jeden Fall dazu.

00:05:07: deswegen ist es schön nicht zu sehen aber ich bin noch so richtig... Ich bin noch wie in meiner eigenen kleinen Höhle hab mich ja auch den ganzen Jahr nur zurückgezogen war Fasten was total toll war und hat mir so richtig viel Zeit genommen In der Natur mit mir selbst Und habe so das Gefühl gehabt, ich muss mein Gehirn mal in Sicherheit bringen und muss mich mal so ausknipsen von allen anderen Sachen die sonst immer so rein ballern.

00:05:38: Ich hab gemerkt Ende letzten Jahres, ich war so wirklich regelrecht überfressen und es war...ich war so informiert über alles und aber nicht mehr.

00:05:48: ...aber außer Form.

00:05:50: also es war eher informiert statt formiert und jetzt fühlt sich ein bisschen schon mehr nach Form an.

00:05:56: Aber ich merke dass ich noch ein bisschen Zeit brauche und in Wohnzimmern unterwegs bin.

00:06:06: Und auf jeden Fall noch nicht so sehr rad draußen bin, deswegen bin ich eher zu zweit gerne oder zu dritt oder viert aber das viel größer dürfen die Gruppen auch gerade noch nicht sein.

00:06:15: Ja, das merkt man voll!

00:06:16: Aber es ist voll schön.

00:06:17: also ich genieße das voll.

00:06:19: Ich habe das ja vor ein paar Jahren mal mit Marie Bäumer besprochen Der Schauspielerin und die erzählte mir, dass sie versucht sehr nach den Jahreszeiten zu leben.

00:06:30: Und ich bin ganz oft im Jahr nur dann eher weg gewesen in der Sonne... ...und dann ist man irgendwie irgendwo mehr und schwimmt.

00:06:38: und jetzt war ich ja wirklich mit Absicht dann auch hier und dann habe mich mit Absichtlich einer dieser Zeit hier ausgesetzt und dann haben wir gesagt ne, wenn nicht bei einem Arbeit einer Meditation aber ansonsten habe ich wirklich auch mal richtig versucht lange zu schlafen und abseits erst einmal seit vielen, vielen Jahren, dass ich dann mal wieder so zehn Stunden schlafe hab.

00:06:59: Und das so mir auch richtig erlaubt hab einfach so Pen viel schlaven, viel irgendwo liegen... Bisschen lesen.

00:07:11: Hielscher legt sich ab?

00:07:13: Ja,

00:07:14: so war mein Januar auf jeden Fall.

00:07:15: Das sieht sich gut an!

00:07:16: Und dann hat Fasten was auch irgendwie interessant ist für dich.

00:07:19: Hast du das schon mal gemacht oder war das das erste Mal?

00:07:22: Nee ich habe es zweitmal gefastet und ja... also ich hab's aber natürlich auch wieder sofort übertrieben mit so viel wie möglich Fasten.

00:07:32: Also digital auch sehr viel gefastet und in News gefasstet den ganzen Monat Zucker gefasstet, Kaffee gefastelt und dann noch Essen gefastete zehn Tage lang Und das tat

00:07:41: aber total.

00:07:42: Zehn Tage?

00:07:43: Ja,

00:07:43: das tat total gut!

00:07:47: Ich mach mir so Sorgen dass man dann so... ich bin ja eher ein Spargel und da gehören sie auch zur Fraktion Lauch, kann ich Sie erzählen.

00:07:55: Aber ist das nicht?

00:07:57: verliebt man denn nicht seine ganze Konstitution?

00:08:02: Ein bisschen hab' ich schon was verloren, aber nicht zu viel würde ich sagen.

00:08:07: Also sag es du

00:08:08: mir?!

00:08:09: Nee, ich habe das jetzt nicht gemerkt.

00:08:11: Gut.

00:08:11: Das ist doch schön.

00:08:13: Sieht gut aus!

00:08:14: Danke.

00:08:16: Glaubst du was es für eine Arbeit?

00:08:19: Ich weiß es noch nicht so richtig... Es ist irgendwie... ...ich bin ja auch mit Anlauf reingerannt.

00:08:28: Deswegen orientiere ich mich gerade quasi noch, wo ich überhaupt bin.

00:08:32: Ja, es ist ein bisschen... Ich weiß noch gar nicht was da... Das ist ja alles ein bisschen verrückt Ich finde, also das letzte Jahr war ja total verrückt und jetzt ist es so als ob man sich an das Verrückte gewöhnt hätte.

00:08:45: Also sowieso... Es ist ja quasi alles einfach auch das was die ganze Zeit veröffentlicht wird da, ob das jetzt Appstien-Files sind oder diese ganzen wahnsinnigen Sachen, die übel sind.

00:08:57: Und man guckt sich das ja so an, ich guck's mir an, als ob ich in so einem Film bin teilweise.

00:09:03: Ich weiß gar nicht mehr, krieg ich es jetzt noch wirklich mit.

00:09:07: Habe ich mich dran gewöhnt?

00:09:08: Bin ich abgestumpft?

00:09:10: Fühl ich's noch was hier passiert?

00:09:12: deswegen I don't know für mich... Was ich mir wünsche oder was ich mir so vorgenommen habe oder was was ich tun werde ist Sachen ausprobieren und Dinge umsetzen.

00:09:28: Ich hab gemerkt dass viele Sachen so rumflattern und so überall wird man von irgendwas abgelenkt.

00:09:34: News überschlagen sich die ganze Zeit in ihrer Schrecklichkeit und das was mir wirklich total gut tut ist es wirklich Sachen zu machen, die es dann gibt wo ich ein direktes Feedback zu haben kann.

00:09:47: Wo ich was.

00:09:49: entweder weil ich selber sehe ich habe einen Tisch gebaut oder weil ich eine Meditationsgruppe ins Leben rufe und dann sind da Menschen und die machen etwas mit mir zusammen.

00:09:58: oder ich mache neues Produkt Wir machen eine App oder aber ich will so ein paar Sachen einfach da klarer drin sein.

00:10:07: Dass sich Sachen ins Leben bringen, weil ich merke dass mir das ist was es mir einfach total Spaß macht ob ich das jetzt bei mir mache mit Einhorn machen oder mit dir oder meditieren auch in der anderen Firma.

00:10:18: Ich habe immer diesen CEO-Tausch da gemacht.

00:10:20: mit Otterkringern hab' ich auch letztens mal dran gedacht Das war schon richtig cool!

00:10:23: Es hat einfach total Spass gemacht solche intensive Projekte wo viel passiert Und dann ist es da.

00:10:33: Ich habe für mich auch gemerkt und das resoniert gerade bei mir, was du so sagst dass ich mehr manager als ich mache.

00:10:43: manchmal also das und managende meine ich jetzt nicht people management sondern auch wirklich informationsmanagement.

00:10:50: also genau man liest an etwas man wacht früh auf dann hat man's vielleicht irgendwie geschafft die erste halbe stunde nicht aus händel zu gucken und dann guckt man darauf und dann kommt irgendetwas ein ... wo auch immer das herkommt.

00:11:02: Aus Amerika, aus KF oder eben aus dem Studio und dann hast du eine Information... ...und musst die irgendwie managen muss dich dazu verhalten?

00:11:12: Und dann bist du am Sortieren und gucken und wo kommt es jetzt hin?

00:11:15: was macht das mit mir?

00:11:16: Wie muss ich da zu etwas sagen?

00:11:18: aber es hält einen komplett ab von Machen!

00:11:20: Und machen ist ja was Spaßiges, was Schönes, was kreatives.

00:11:23: also wir sind kreative Menschen.

00:11:26: und da wegzukommen von diesem Manage.

00:11:29: Also mir hat das jetzt Ich habe mir das richtig erlaubt.

00:11:32: Mein bester Freund David hat das ja immer vor ein paar Jahren gemacht, dass ich gesagt hab, ich glaube, der hat es ein ganzes Jahr durchgezogen keine Nachrichten zu lesen

00:11:39: und

00:11:39: ich habe das jetzt im Januar gemacht.

00:11:41: Ich habe wenig Zuehler überhaupt nicht mitbekommen.

00:11:43: Er hat es dann Stefanie irgendwann erzählt.

00:11:45: Ich wusste davon überhaupt nichts.

00:11:48: Und jetzt auch Epstein

00:11:49: usw.,

00:11:50: man kriegt natürlich miter ist irgendwas aber nicht jetzt reinzugehen und sagen okay Was ist denn da jetzt ganz genau?

00:11:57: Wer war denn jetzt auf dieser Insel und wer nicht.

00:11:59: Und was passiert dann da jetzt, was ist geschwärzt und was nicht?

00:12:01: und was machen wir jetzt damit?

00:12:03: Ich denke immer so ja ich habe doch also Ja das ist wichtig dass das rauskommt

00:12:07: jetzt wahnsinnig wichtig

00:12:09: aber Aber etwas was wirklich mit mir zu tun hat.

00:12:12: Also ich hab festgestellt Ende letzten Jahres oder jetzt auch im Anfang des Jahres So eben in der Höhle das hat mir nicht so gut getan.

00:12:22: Also wie gesagt meinen Gehirn fühlte sich nicht Also fühlt sich unsicher an.

00:12:29: Ja, ich glaube die... also diese Schnipsel und für die man sich dann so zuständig fühlt weil es die Dinge zu tun.

00:12:37: dafür braucht man ja oft nichts zu wissen, weil das ja woanders herkommt.

00:12:40: Was meinst du damit?

00:12:42: Naja wenn ich jetzt die Nachrichten lese oder viele Informationen von draußen bekomme, dann führt es nicht direkt dazu dass ich was umsetze sondern ist zerfasert eher.

00:12:56: Das kommt natürlich auch sehr gehörend abhängig.

00:12:58: Also das hat schon etwas mit einem Neurozustand zu tun, dass alles einen davon abhalten kann etwas zu tun.

00:13:05: also bei mir ist es ja auch so ich meditiere zwei Stunden dann schaffe ich es irgendwie vom Handy wegzugehen dann nehme ich das in die Hand und zwei Stunden später war ich im Timbuktu auf und denk so hey was habe ich mir gerade eigentlich alles angeguckt.

00:13:20: Also es ist so, dass die letzte Sucht muss ich sagen, die mich echt beschäftigt.

00:13:24: Ist dieses Telefon?

00:13:26: Ich habe auch so viel jetzt recherchiert.

00:13:28: Ich hab mir auf dem Weg gehen eine neue Uhr bestellt, die fünf G hat damit ich nur noch ne Urbrauch um raus zu gehen weil ich ja schon so irgendwie damit bezahlen möchte und Termine Erinnerungen haben möchte.

00:13:40: Und ich möchte auch angerufen werden können einen SMS lesen können und ich will auch Musik hören können Aber ich möchte nicht die ganze Zeit dieses Einfalls-Tor haben in Rabbit Hole.

00:13:53: Und zack, eigentlich wollte ich Yoga machen und nur diesen Kurs raussuchen.

00:13:57: Und plötzlich finde ich mich wieder habe Überweisung gemacht, E-Mails gelesen oder dann noch ein Artikel gelesen über irgendwas.

00:14:05: Jetzt bin ich inspiriert für zehn Minuten von irgendetwas ganz.

00:14:08: Dann gehe ich dahin.

00:14:10: Das kann ich echt gut nachvollziehen!

00:14:13: Ich bin mal gespannt, was mit der Uhr irgendwie besser funktioniert.

00:14:16: Die erste, die ich hatte ... Ich wollte das schonmal machen und da war einfach der Empfang zu schlecht.

00:14:20: Das war einfach kein Ersatz dafür.

00:14:22: Aber lass uns einmal noch mal reingehen bitte!

00:14:24: Also wir wollten heute auch ein bisschen über Orientierung sprechen wie wir uns im Jahr orientieren wollen.

00:14:28: Ja, orientiere mich mal.

00:14:29: Aber lasst uns bitte nochmal in das Handy reingeht weil ich versuche da auch

00:14:33: ... ... eine

00:14:36: Antwort finden, was es ist, was wir darin suchen... Was wir alle darin suchen.

00:14:41: Also was ist es?

00:14:42: Und das eine ist natürlich okay.

00:14:44: Es ist designt, dass wir süchtig werden die krassesten Typen machen und alles schreit danach, dass wieder drin gefangen sind.

00:14:56: aber dennoch gehen wir immer wieder rein weil wir etwas suchen, weil wir hungrig nach etwas sind und ich glaube, dass dieser Hunger bei fast allen wahrscheinlich ähnlich ist.

00:15:06: also ob du jetzt Instagram ist bei YouTube bist, bei Minecraft bist oder nur noch mal ganz schnell diesen Artikel lesen.

00:15:14: Es

00:15:14: geht!

00:15:15: Ich würde sagen es ist eine ähnliche Suche, ein ähnlicher Appetit aber welcher... Wohin eigentlich?

00:15:24: Also ich finde ja super dieses Zitat von Gabo Maté der sagt was tut die Droge für dich um rauszukriegen?

00:15:34: wie Kann ich denn ohne die Droge erst mal rauszukriegen, was macht der Alkohol für dich?

00:15:39: Und wenn man das dann merkt, ach ich versuch mich zu entspannen oder ja.

00:15:45: Ich versuche lockerer zu werden, weil es eine Form von Entspannung ist.

00:15:50: Dann merkt man ah ok wie kann ich denn lockerer... Wie kann ich den Anderslockern und ohne diese Abkürzung machen?

00:15:57: Mit dem Handy ist es auch so eine Art sich produktiv fühlen aber nicht sich selber mitkriegen müssen.

00:16:06: Also es ist schon ein Dissoziieren, finde ich.

00:16:10: Ich begehe in das Handy richtig rein und man sieht es ja auch wenn die Leute wie so Zombies.

00:16:14: bei Kindern ist es sehr besonders krass, wenn sie den Handy in die Hand nehmen dann sind die da so als ob die keine Seele mehr hätten.

00:16:21: Die kriegen so wirklich übeln, die Smombis heißt es doch sogar oder?

00:16:25: Es gibt noch das Wort Smartphone Zombie und dann sitzt man da so eingesaugt dieses Telefon Und man kriegt sie auch gar nicht mit, das ist ja wie sich betäuben.

00:16:39: Es hat wirklich sehr viel zu tun mit einer anderen Art von Droge und dadurch dass aber ein Telefon hier eigentlich für Kommunikation da ist befriedigt es ja auch ein total menschliches Bedürfnis in Kontakt zu sein Und das machen wir auch die ganze Zeit, Nachrichten checken.

00:16:54: Ist da was gekommen?

00:16:55: Ist da für mich was jetzt da ist?

00:16:58: und dann ist ja auch immer etwas da!

00:17:00: Es ist immer ein neuer Artikel da, es ist immer neue Instagram-Posts da, ist immer irgendwo ein Like, ist es immer irgendwo einen Kommentar, irgendwo in irgendeiner der sieben Messenger, die man hat, Telegram, Freemassignal, WhatsApp, iMessage... Instagram-Nachrichten, LinkedIn Nachrichten.

00:17:18: irgendwo ist immer für mich ein kleines Paketchen angekommen.

00:17:22: Ich grabe immer Post und ich habe auch auf Slack... Aber

00:17:27: geht es dir nicht auch so?

00:17:29: Also ich kenne einen...

00:17:30: Ich glaube wir sehen uns nach Kommunikation und Wirksamkeit und das gibt einem das Gefühl kommunikativ und wirksam zu sein und gleichzeitig ist es irgendwie schal weil das ja oft kein echter... Langer.

00:17:42: Das ist ja kein nachhaltiger Dialog, sondern das sind hier alles so

00:17:46: Sekundeninteraktionen.".

00:17:48: Das ist jetzt ein Supervergleich!

00:17:51: Aber bei vertiefter Sexualität sowie jetzt tantrischen Praktiken oder so hat man festgestellt dass Menschen die wirklich bezogen miteinander Sex haben, die nicht so viel Sex haben.

00:18:10: Weil die gesättigt sind.

00:18:12: Leute, die sich gesund sind... Ich hab natürlich Sex als Beispiel genommen.

00:18:15: Sorry ist einfach mein Einhorn.

00:18:17: Aber es funktioniert genauso mit gesunden Essen!

00:18:20: Wenn ich jetzt zu McDonalds gehe dann ist das nicht gut für mich und ist kein echtes Essen.

00:18:26: Wenn ich mich gut ernähre und eine volle Mahlzeit zu mir nehme dann habe ich danach keinen Hunger.

00:18:32: Und ich glaube so ist das auch mit der Arbeit dass wenn ich was wirkliches tue, wenn ich wirklich mich hinsetze und ich schreibe eine Stunde konzentriert etwas auf dann habe ich wirklich was getan.

00:18:42: Wenn ich zwei Stunden auf dem Handy Pommes snacke oder Quickies habe oder Masturbiere das ist nicht das gleiche wie wirklich ein erfülltes Arbeiten und ich glaube das ist das Ding.

00:18:58: Die Julia Anders hat was ganz Schlaues gesagt im Gespräch.

00:19:01: sie sagte ... von etwas mehr willst, dann ist es nicht das was du brauchst.

00:19:10: Weil das ist nach einem Sport.

00:19:12: wenn du irgendwie gut Sport gemacht hast... ...dann bist du danach erschöpft und dann sagst du super gehst noch duschen wunderbar!

00:19:19: Und ist nächstes Mal dass du Sport machen willst, ist wahrscheinlich eher morgen oder übermorgen?

00:19:24: Dann ist es genau das oder ein schönes Essen.

00:19:26: Ist super.

00:19:27: Dann willst du nicht.

00:19:27: danach bist du irgendwie schön gesättigt.

00:19:29: Das ist warm der Theatr geschmeckt, da der Dip Fertig.

00:19:32: Und jetzt was Neues, auch mal nach Meditationen... Tüte-Ships!

00:19:35: Ist man doch noch einer?

00:19:36: Also da nimmt man zwei und dann ist man... Genau,

00:19:39: das ist das allerschölste nach einer Tüteschip.

00:19:42: Wir hatten doch zwei gekauft.

00:19:45: Das ist wirklich gut.

00:19:48: Ja und danach dennoch und was ich bei mir verrückt finde, was das Handy betrifft.

00:19:54: Ich gehe ans Handy und gucke beispielsweise WhatsApp und dann sehe ich, da hat jemand geschrieben Und sehe ich, du hast geschrieben.

00:20:06: Oder bin nicht genervt dass du geschrieben hast?

00:20:08: Aber ich gehe ja rein... weil es hat dir was geschrieben an Informationen in der Nachricht von dir und das kann auch jeder andere Person sein.

00:20:14: also Ich kriege hier ganz selten eine E-Mail oder eine Nachricht oder irgendwas wo ich denke super Eigentlich bin ich ganz oft eher genervt davon Weil ich eigentlich meine Ruhe haben will und denke so ich will mich doch hier konzentrieren.

00:20:29: Gleichzeitig gehe ich aber rein und erwarte irgendwas und ich weiß aber gar nicht Und deswegen fragte ich das erst so, was ist es eigentlich?

00:20:36: Das ist wie an der Busseite Stelle stehen.

00:20:39: Dann kommt der Bus und du denkst Scheiße!

00:20:41: Warum

00:20:41: kommt denn der Bus

00:20:42: jetzt?!

00:20:42: Ich will gar nicht weg!

00:20:43: Ich will überhaupt gar nicht weggreifen, ich will eigentlich hier sein... ...und das ist ein ganz komisches diffuses Gefühl, was sich damit immer wieder haben.

00:20:51: Was so Nachrichten betrifft und natürlich sind's auch Informationen.

00:20:55: Gehst irgendwo rein und ich hab mich letztes Jahr so oft in irgendeinem Reperto zu irgendwas... Wiedergefunden, das haben wir auch schon drüber geredet.

00:21:03: Keine Ahnung Doktor aber die über Charlie Kirk kein Problem kann ich dir alles erzählen in sämtliche... Alles was alle Seiten irgendwie dazu zu sagen haben weiß ich super.

00:21:13: und also welchen Grund eigentlich weiß ich dass?

00:21:16: Was ist denn das für eine Nichtinformation Die gar nichts mit mir zu tun hat?

00:21:22: erst einmal Und dann kann ich aber sagen, ja es ist so interessant weil wie die Menschen jetzt darauf reagieren oder diese ganzen Analysen und soweit.

00:21:29: Ah was hat denn der jetzt dazu noch gesagt?

00:21:32: Ja das ist

00:21:33: ja auch total interessant was gerade alles analysiert wird.

00:21:37: Es gibt ja tatsächlich nicht mehr so dass man eine Zeitung liest und dann hat man das Gefühl gut informiert zu sein sondern man will ja schon zwei andere Stimmen vielleicht noch eine internationale Stimme oder sowas dazuhören, um dann wirklich was rauszukriegen.

00:21:54: Ja aber genau man hat so das Gefühl ich könnte etwas rauskriegen.

00:21:58: und in meiner Erfahrung durch den Podcast beispielsweise, da hat man plötzlich mit den Menschen zu tun über die da geschrieben wurde, die da analysiert wurden wo es auch nochmal einen Tag gegeben hat.

00:22:13: Und dann sitzt man dem gegenüber und dann war das komplett anders!

00:22:18: Dann war das ja, dass und

00:22:19: es ist dann etwas wo ich denke okay jetzt habe Ich mir so viel dazu durchgelesen.

00:22:23: Und ich hab diese ganzen nach nachklapps gar nicht mehr gelesen die wieder gut machen und wie der dies trifft sie die personell hier war gar nicht so hat war irgendwie anders.

00:22:32: Ja das ist irgendwie das.

00:22:35: Aber ich würde mir da wünschen für mich selber wirklich auch natürlich auch Dass wir da ein bisschen wegkommen von dem von diesem gestern.

00:22:45: Aber ich muss sagen, wenn ich Nachrichten kriege.

00:22:47: Ich finde es nicht schlimm.

00:22:49: Also ich mag... Du freust

00:22:50: dich wirklich über Nachrichten?

00:22:51: Ja!

00:22:51: Das weiß ich auch und ich freue mich eigentlich auch über Nachrichten aber ich krieg zu

00:22:55: viel davon.

00:22:55: Du antwortest auch immer so kurz oder gar nicht.

00:22:58: Dann macht man dir irgendwas dann schreibst du ja.

00:23:01: Das sind die Promi-Freunde in diesem Jahr.

00:23:06: Ja.

00:23:07: Aber letztens...

00:23:09: Ich bin nicht mehr... Ich schreibe zumindest nicht mehr Japp.

00:23:12: Ja, das war wirklich flapsig.

00:23:14: Hier aber wo Handy meine Mutter hatten hat einen alten Gameboy in die Hände gekriegt ist bei meiner Schwester gerade und passt auf die Enkelkinder auf Und da hat sie so ein.

00:23:24: kennst du noch diesen Gameboy diesen grauen Gameboy mit dem grünen Bildschirm und diesem dunkelblau und dieses Na na na na Na na Na Na na, weißt ihr das Musik?

00:23:34: Ich kann auch noch die vom dritten Level von Super Mario.

00:23:36: wahrscheinlich Früher war das ein großes Ding bei uns zu Hause, dass ich so was nicht besitzen durfte.

00:23:46: Das war einfach schlecht!

00:23:48: Wir hatten keinen Fernseher und der Fernsehr, den wir hatten, der hatte erstes zweites und drittes Schlecht.

00:23:54: Und dann erst als wir umgezogen sind da war ich so elf... Da gab es dann einen Fernseer und Gameboy.

00:24:03: niemals Spielkonsole verboten.

00:24:10: Und jetzt hat sie den gefunden, hat gesagt gegen die moderne Technik sei das ja wirklich so liebevoll gemacht.

00:24:16: Die Musik sei irgendwie noch mit Gedanken.

00:24:19: Das würde sich ja ganz gut anhören eigentlich die Melodien.

00:24:22: aber gegen diese neuen Sachen, die einen da so reinziehen und dann Missionen und es geht immer weiter ist kennt gar ich mein Super Mario konnte man durchspielen Dann war's vorbei

00:24:33: der Tetris.

00:24:34: auch Tätos konntest du durchspinnen, aber zu Ende.

00:24:37: Wirklich?

00:24:38: Ich hatte beides übrigens nicht durchgespielt.

00:24:39: Stefanie hat das X mal die Tätas durchgespürt und Stefani hat mir an unserem Sohn nicht letztes Weihnachten besonders Jahr zuvor jeweils ein Gameboy geschenkt.

00:24:49: Und wir haben dieses ganze zwischen Weihnachten und Neujahr, da saßen wir nur in diesem Gameboy und haben Zelda gespielt.

00:24:57: Das war wunderschön!

00:24:58: Dann ist der Gameboy irgendwie kaputt gegangen und wir mussten immer wieder neue Zelda anfangen.

00:25:01: Es war total letzten.

00:25:02: Aber diese Freude daran Das so zu spielen, das hat richtig richtig Spaß gemacht.

00:25:07: Lustig ne?

00:25:08: Weil es hat eine andere Qualität auch weil man spielt dann ein Spiel in diesem Ding suchtet dass so durchs gab ja auch nur... Ein Spiel oder zwei Spiele

00:25:16: und

00:25:17: jetzt hat man irgendwie fünfzig Millionen Apps und keine ist wirklich geil.

00:25:22: Ja.

00:25:23: Ist doch scheiße!

00:25:27: Aber man kann auch nicht ohne.

00:25:29: Also ich nicht, wann schon.

00:25:31: Guck

00:25:31: mal wir produzieren jetzt sogar wieder.

00:25:32: was weiß sich Menschen auf dem Handy anhören?

00:25:36: Man macht ja auch mit, man ist ja Teil des Ganzen.

00:25:39: Auch das noch?

00:25:40: Ja nochmal was posten dazu auf Instagram und dann nochmal hier der Folge

00:25:43: und

00:25:45: alles.

00:25:46: Was machen wir noch?

00:25:47: Stopp!

00:25:49: Wir müssen

00:25:50: sofort aufhören.

00:25:50: Nein komm lass uns... ich würde gerne noch ein halbes Stündchen wenn du magst weil es kommt gleich Dschungelcamp.

00:25:58: Wir gucken jetzt Fernsehen statt Handy.

00:26:00: Ja, ich würde auch wissen ob Gil Ofarim das schafft oder nicht?

00:26:04: Ich

00:26:04: habe eben da was Interessantes auf Instagram zu gelesen.

00:26:10: Es ist

00:26:10: wirklich wahr!

00:26:11: Was ist wahr?

00:26:12: Habe ich dann auch wirklich durch, habe ich angefangen zu lesen.

00:26:14: Dann hab' ich gedacht was machst du hier?

00:26:16: Spinnst Du!

00:26:17: Ja aber das ist also die neueste aktuelle Staffel vom Dschungelcamp, ne?

00:26:21: Das ist...also das will mich nicht wissen.

00:26:23: Aber Trinkmann, du bist so geil!

00:26:24: Also ich muss jetzt davon ein Foto machen.

00:26:26: Wer über mich?

00:26:27: Ich mach jetzt einen Foto davon und das poste ich auf Instagram zu dieser Folge.

00:26:33: So Brinkmann liegt gerade auf Philipp drauf Und Philipp hält ihn grade ein Mikrofon vor die Nase.

00:26:42: Es sieht sehr gut aus.

00:26:44: Ja, also was hilft dir denn wenn du nicht orientiert bist?

00:26:53: Also in meinem Mystik-Seminar bei Thomas Hübel und jetzt auch das war natürlich für den Meditationsmonat auch sehr wichtig.

00:27:03: Orientierungslosigkeit ist ja ein Zustand, den es andauernd gibt, bevor sich Dinge ordnen sind sie ja ungeordnet und den Zustand der Unordnung zu überspringen, und direkt zur Ordnung zu gehen ist schlecht.

00:27:22: Es geht darum die Orientierungslosigkeit anzuerkennen oder die Unordnungen anzuerkennen das Chaos quasi wahrzunehmen Und ein bisschen diese Neblichkeit vielleicht auch die Verzweiflung die Sorge Das Anzunehmend das zu fühlen und damit erst mal so sein dass es ja immer die Antwort von der Das ist ja bei Eckhart Tolle auch genau so.

00:27:45: Erst mal in die Präsenz kommen, dass es so ist und dann ist das sehr spannend wenn der Zustand überhaupt erstmal da sein darf was dann passiert nämlich dann das Annehmen von der Orientierungslosigkeit dem wofür's vielleicht auch gut ist.

00:28:05: Dass bemerken Ist quasi notwendig um wieder orientiert zu werden.

00:28:12: aber Ich glaube gerade in der Welt, in der wir sind.

00:28:16: Da ist ja einfach gerade auch nicht so viel orientiert und dann noch mitzukriegen dass das wie ein kollektiver Prozess gerade auch ist.

00:28:23: Früher gab es nicht soviel zu orientieren.

00:28:25: da waren Jahreszeiten Ernte Links rechts Winter Sommer Feld Familie Kinder gesund Fertig.

00:28:35: Und jetzt musst du plötzlich wissen was Gil Ofarim im Jungle Camp macht oder Du gehörst nicht mehr bisschen übertrieben.

00:28:43: Aber es gibt schon viele Dinge, die man wissen könnte.

00:28:47: Die einem vielleicht helfen würden zu überleben oder besser zu leben oder was zu bekommen und das führt zur Verwirrung.

00:28:55: Und Verwirrhung wahrzunehmen ist total unangenehm für uns weil sich das verletzlich anfühlt.

00:29:01: also Orientierungslosigkeit ist ein verletzlicher Zustand der uns aber die ganze Zeit ereilt eigentlich und der dazu führt dass wir versuchen uns irgendwie so zu fangen, dass wir wieder Boden finden und das machen wir dann ganz oft ja über Drogen.

00:29:19: In dem Sinne Handy?

00:29:21: Zum Beispiel Handy!

00:29:22: Und dann suchen wir da Informationen und bekommen noch mehr Zerstreuung.

00:29:26: Ja.

00:29:27: Das ist wirklich... Und es

00:29:27: ist aber bei Alkohol oder sowas genauso.

00:29:30: ne du bist dann kurz entspannt vergiss die Zerstörung und bis dann vielleicht fühlt sich sogar so als ob du mehr im Moment bist und am nächsten Tag ist die ganze Zersteuung aber ja wieder da.

00:29:40: Das sind ja Momente auch wenn man sich dran erinnert, als man jünger war.

00:29:46: Und irgendwo war und nicht genau wusste wo Mama und Papa sind.

00:29:50: Wo bin ich?

00:29:51: Was muss ich hin?

00:29:52: Ich weiß es überhaupt nicht.

00:29:54: Als es noch kein Handy gaben wir einen Stadtplan.

00:29:56: irgendwie scheiße habe ich nicht dabei.

00:29:57: Wo ist die nächste Bushaltestelle?

00:29:59: Wo ist ein Stadtplan den ich irgendwie lesen kann?

00:30:02: Ich weiss nicht wo ich bin.

00:30:03: das fühlt sich ganz doof an!

00:30:05: Nicht zu wissen wo man isst merkt mal wenn man in einer Ahnung in ganz anderen Städten ist und dann hat man sich irgendwie total verlaufen.

00:30:13: Und wir können überhaupt nicht mehr damit umgehen, wenn wir uns verlaufen, obwohl wir ja uns ja gerade ständig verlauchen.

00:30:19: Ja genau!

00:30:20: Obwohl wir viel mehr Informationen haben so viele Informationen wie noch nie sind wir trotzdem... für uninformierter gefühlt, weil der dadurch einfach auch so viel mehr Informationen entstanden ist dass wir ganz viele Sachen six seven nicht mehr verstehen.

00:30:35: Nicht mehr greifen können.

00:30:37: und egal wie viel wir lesen es ist nicht mehr erfassbar und das war ja aber lange auch nicht so.

00:30:43: Es gab soviel Information wie man aufnehmen konnte.

00:30:47: Gefühlt.

00:30:49: Aber so vielmehr man konnte schon viel erfahren.

00:30:54: Und jetzt gibt es einfach viele Sachen, die sich auch so schnell entwickeln.

00:30:57: Zum Beispiel die KI-Entwicklung.

00:30:59: Das ist ja total wahnsinnig!

00:31:02: Wie schnell sich das verändert zu so total absurden Stufen von Veränderungen?

00:31:11: Wo KI vor sechs Monaten noch irgendwie keine Texte schreiben konnte oder überall sieben Finger dran gebastelt hat oder sowas... Ist da von jetzt gar nichts mehr zu sehen sondern es gibt jetzt Videos, die aussehen wie echt mit Sprache und Fünffingern, wenn man will.

00:31:27: Und dann kommt aber genau wieder diese Angst oder Orientierungslosigkeit dazu wer bin ich denn in Zukunft?

00:31:34: Dann

00:31:35: und was ist überhaupt noch echt

00:31:37: und wo bin ich da?

00:31:37: und was es überhaupt noch

00:31:38: kann gar nicht mehr unterscheiden.

00:31:40: also früher gab's ja auch nicht die Idee ist etwas echter als was nicht echt.

00:31:45: Ja und ich glaube das mitzukriegen dass da eine große angst drin steckt in der orientierungslosigkeiten das sind das dass das aber was ist, womit wir uns beinahe an sich nach auseinander setzen müssen.

00:31:59: Es gibt also die Orientierungslosigkeit... Man kann sich natürlich ablenken, aber eigentlich ist das etwas wo man sich hinsetzen muss und mitkriegen muss.

00:32:10: Ich weiß es nicht!

00:32:13: Mir hilft in diesen Momenten wenn ich das zumindest wahrnehme okay?

00:32:18: Ich bin jetzt hier gerade überfordert oder das war zu viel Information Und soll ich da jetzt noch mal reingehen?

00:32:23: Soll ich mich nochmal tiefer mit Giloferim auseinandersetzen oder nicht.

00:32:28: Mir hilft ja wirklich der Stoizismus und die Frage, das ist ja das Hauptmotiv bei denen es zu sagen, bei den Philosophen was kann ich beeinflussen und was nicht.

00:32:37: also was steht in meiner Macht und was sich beeinflussend kann dass sind die Dinge die wirklich um mich herum sind.

00:32:45: Das ist meine Familie, das sind meine Freunde, das isst die Straße an der ich lebe.

00:32:50: aber Ich habe keinen Einfluss darauf, was Friedrich Merz morgen macht und auch nicht was Donald Trump macht.

00:32:58: Und was Gaza passiert und im Sudan passiert und so weiter.

00:33:01: Da hab ich keinen Einfluß drauf!

00:33:03: Das kann ich nicht kontrollieren.

00:33:04: Und ich denke dann... Hab ich da manchmal den Moment ja wenn ich das jetzt aber alles lese?

00:33:09: Dann verstehe ich dass wenigstens was da los ist.

00:33:11: Und hab' ich irgendwie die gleiche Annahme?

00:33:13: Ich könnte irgendwas kontrollieren Aber es stimmt nicht.

00:33:17: Und sich darauf zu fokussieren und das auch so ein bisschen zu akzeptieren, genauso wie meine die.

00:33:24: Ich habe das überhaupt nicht!

00:33:25: Wenn einen Zug zu spät kommt dann reg ich mich nicht darüber auf.

00:33:31: Das ist nicht schlimm aber ich lebe auch im privilegiertes Leben.

00:33:36: Wenn ich zum Termin später komme, dann komme ich halt später.

00:33:38: Das für mich kein Problem.

00:33:41: Aber es bringt nichts sich darüber zu ärgern Weil ich kann es eh nicht kontrollieren.

00:33:47: Also ist einfach dann eher so eine radikale Akzeptanz dessen, dass das jetzt so ist wie's ist und was sich eben mich kontrollieren kann an der Versuchung auch wegzugeben.

00:33:56: also nicht dahin zu gehen ist unbedingt wenn du sagst ist ein bisschen die Gegengräde zu dem was du gerade sagtest dass die Orientierungslosigkeit angucken.

00:34:04: Ich würde auch sagen noch mal Stritt zurück und zu sagen das kann dich nicht kontrollierend Und das kann ich grade auch nicht gebrauchen als weg damit.

00:34:14: Also ich glaube, dass er nicht das stimmt.

00:34:16: Ich glaube Zugverspätung ist auch das einzige Akzeptanz und natürlich ist es total ärgerlich.

00:34:22: Mir hilft dann auch Dinge in Perspektive zu setzen... Ich merke das oft so in retrospektiven Momente, die ich in dem Moment ganz schlimm fand.

00:34:31: Wir haben gar nichts gemacht mit dem weiteren Verlauf der Zeit.

00:34:35: Das war einfach dann gar nicht so schlimm.

00:34:37: und wenn die Sachen passieren vielleicht ist es einfach auch was im Alter ein bisschen passiert dass Es ist dann einfach nicht mehr so wild Alles was passiert und dann passiert wieder irgendwas Und wir erleben ja auch irgendwie gerade viele wilde Sachen Aber es ist alles nicht so schlimm.

00:34:53: Meine Großvater hat immer gesagt, das wird nicht so heiß gegessen wie es gekocht wird... ...aber dass mit Friedrich Merz und dem Einfluss von Einzelnen auf die Welt das sehe ich ja ein bisschen anders.

00:35:04: Ich glaube wenn wir uns vornehmen was zu verändern dann können wir das auch.

00:35:08: Es ist die Frage so ob das unsere Aufgabe sind, ob du das tun willst aber wenn dich darauf ausrichtest könntest du schon politisch aktiv werden und auch etwas ändern.

00:35:16: Ist das auf

00:35:17: jeden Fall!

00:35:17: Also der Wind ist in deinem Jahr definitiv.

00:35:20: Diese Machtlosigkeit und das ist, glaube ich wichtig dann auch mitzukriegen.

00:35:24: Was ist denn gerade?

00:35:26: Weil wir ja auch aus Orientierungslosigkeit heraus anfangen so aktionistische Dinge zu tun weil wir schnell was verändern wollen Und es ist ja da nicht immer nur das Handy in die Hand nehmen sondern wir fangen dann noch an wütende Briefe zu schreiben oder

00:35:42: mache sogar auf ne

00:35:43: Ja oder ätzende Kommentare, oder wir unterschreiben was damit es weggeht und das genau dieses erst weg haben wollen.

00:35:51: Das ist ja wieder so ein auch etwas aus dem diesem Trauma dieser Traumafeld-Wissen.

00:36:02: Trauma wiederholt sich immer Und wenn du es weghaben willst dann kommt's einfach wieder zurück.

00:36:08: also immer wenn dich nicht damit auseinandersetzt Kommt sie wieder zurück Und die Orientierungslosigkeit ist einfach was, womit wir uns auseinandersetzen müssen.

00:36:17: Das heißt nicht dass wir nicht schlaue Sachen dafür anwenden können.

00:36:21: Ich finde zum Beispiel auch das es gut ist sich ein Rhythmus zu gestalten.

00:36:26: also mir hilft es total und ich glaube das wird mich jetzt auch bei der Handy Geschichte gut helfen Wenn ich meine Woche oder so ein zwei Wochen Rhythmus habe, wo ich weiß okay.

00:36:37: Ich bring das Kind an den Tagen in die Schule.

00:36:39: An den Tagen hole ich es ab.

00:36:42: Mittwoch und Donnerstag sind die Tage, an denen ich voll im Büro bin, so richtig zehn Stunden.

00:36:47: Am Montag gehen wir klettern.

00:36:50: Am Freitag hab' ich einen Date mit meiner Frau.

00:36:53: da beschäftigen wir uns nur mit unserer Beziehung.

00:36:55: So was ja dann leg sie erst hin und dann kannst du noch die Intensität daran schreiben dass sagst ok an meinen... tagen an den arbeit sagen will ich hier so deepwork machen oder hier will ich ganz viel mit dem team verbringen?

00:37:06: das richtet ja auch aus.

00:37:07: das schafft er dann noch orientierung dass es überhaupt.

00:37:10: also ich glaube das ist das dann, dass man sich gefäße scharf zur zeitgefäße.

00:37:15: die regelmäßig wiederkommen.

00:37:17: Und das heißt nicht, ich plane, dass sich im Juni das und das erreicht haben... Ich glaube Ziele sind ja oft sogar kann man auch machen aber ich weiß nicht wie gut die gegen Orientierungslosigkeit helfen.

00:37:27: dann akkert man da ja so hin aber ein Rhythmus zu wissen.. Ich will einen Monat jeden Morgen um fünf Uhr treißig meditieren zum Beispiel Das macht total was!

00:37:36: Dann ist da Zeit geblockt.

00:37:37: in der zeit passiert etwas bestimmtes das es ausgerichtet.

00:37:40: und wenn ich mir jetzt eine Kalenderschraube zwei Stunden am Tag Handy in die Hand nehmen dann passiert ja auch das, aber wenn es nicht drin steht ist nichts zu machen.

00:37:50: Dann gibt man sich so eine Art selbst orientierter Führung die einen dann eben jeden Tag auch ein bisschen führt und merkst du ja wie leicht das dann noch ist?

00:37:59: Keinen Zucker essen keinen Kaffee trinken und bist natürlich auch ein disziplinierter Typ.

00:38:03: Aber du hast dir das ja vorgenommen und dann auch irgendwie hingeschrieben und dann machst Du ja auch was.

00:38:08: Und wenn man's alles leer lässt Ist es, glaube ich manchmal schwierig?

00:38:12: Die Schwierigkeit sehe ich aber dann in dem Moment ist für mich selber zu sagen.

00:38:16: Ich esse kein Zucker oder ich trinke keinen Kaffee.

00:38:20: Ich mache jeden Tag Sport oder meditiere.

00:38:22: Mir fällt das leicht so beim Handy.

00:38:24: Es ist was anderes.

00:38:25: Aber die Sachen kann ich kontrollieren.

00:38:30: Aber sobald es in Interaktion geht also heißt du ja auch wir arbeiten beide in Teams und zu sagen okay Es müsste sich ja dann alles auf einen so ausrichten, auf den eigenen Kalender.

00:38:41: und dann gibt es eben diese Momente.

00:38:44: Du bist Essen mit einer Person die du eigentlich im Kalender steht noch eine Stunde drin ist mega inspirierend das macht total Spaß.

00:38:54: und da britzelt jetzt richtig was.

00:38:56: oder du bist in deiner Werkstatt bist am Malen oder fotografieren oder was auch immer.

00:39:00: und dann ist dieser Flow da und ich habe in den letzten Jahren total viel in diesem Flohzustand gelebt.

00:39:07: Und ich habe aber letztens zu meinem Team auch gesagt im Podcast, hey das ist schon alles geil in diesem Flohzustand.

00:39:13: Wie wird es hinkriegen?

00:39:14: und dass wir das so hinkregen?

00:39:15: Ist echt der Wahnsinn!

00:39:16: Aber keiner von uns weiß wann die nächste Welle kommt und das macht's total anstrengend und für mich total auch weil... Die

00:39:23: nächste Wellen?

00:39:24: Na ja man isst in einem Floh also das Wasser fließt alles und immer wieder kommt eine neue Welle.

00:39:29: Es kommt ne Neue Welle weil jemand keine Ahnung ein neues Thumbnail fertig gemacht hat oder einen neuen Real gebastelt hat und hier muss noch das geschrieben werden.

00:39:38: Und so sind alle die ganze Zeit auf dem Wasser, aber keiner weiß von der nächste Welt.

00:39:42: Das macht irgendwie auch Spaß!

00:39:44: Aber es ist total anstrengend... ...und ich finde es schwierig zu sagen, dass vielleicht nicht so leicht ganz rigide zu sein, aber nein wir haben doch gesagt.

00:39:53: Ja ich find's ja.

00:39:54: Genau.

00:39:54: Und das kennst du doch auch?

00:39:56: Ich kenne das zu hundert Prozent.

00:39:58: also das ist ja auch eine riesige meine Frau Künstlerin, das ist unmöglich.

00:40:04: Unser Leben ist eine absolute Katastrophe.

00:40:07: also wir arbeiten eigentlich twenty-four seven.

00:40:10: Wir machen auch twenty four seven nichts.

00:40:13: Also so könnte das aussehen.

00:40:14: ja ich glaube die Leute waren ein Horn und ich kann es total nachvollziehen.

00:40:20: Ich bin auch oft einfach nicht im Büro da bin irgendwo anders oder nehmt dann was auf oder denkt mir etwas aus oder sowas und es ist glaube ich schwer mitzukriegen was ich eigentlich tue.

00:40:31: Es ist für mich selber manchmal schwer, als ich es dir eben erzählt hab.

00:40:34: So beim Abendessen was ich gemacht habe im Januar da dachte ich okay Alter du hast ja einen unfassbaren Output.

00:40:41: aber ich selber hab gedacht so Boah der Januar war echt ein ganz schöner Fasriger, da war jetzt auch noch krank Aber das war total viel...es ist wahnsinnig viel passiert.

00:40:55: Komisch dass man das nicht...

00:40:58: Wir sind beide total ratlos!

00:41:00: Das ist so witzig.

00:41:04: Ja, liebe Leute.

00:41:05: Habt ihr euch auch anders vorgestellt?

00:41:06: Da dacht er jetzt hier die beiden super Checker, die wir so ganz genau bescheiden.

00:41:10: Die sind handysüchtig und desorientiert.

00:41:13: Herzlichen Glückwunsch!

00:41:18: Zumindest bemerken wir es...

00:41:24: Dieser Rhythmus ja der rigide Rhythmuss der ist natürlich auch scheiße das stimmt ja auch total.

00:41:28: und trotzdem mir tut es gut wenn ich mein kalender.

00:41:34: Mir tut's gut, wenn ich meinen Kalender so ein bisschen vorbereite dass wirklich was also da sind paar Sachen blockiert und drinstehen und weiß was ich auch gemerkt habe was mir total hilft wenn mir jemand sagt was ich machen soll.

00:41:48: Also lacht ich tot aber... Wirklich im Management würde mir glaube ich wirklich wahnsinnig gut tun meine freunde.

00:41:55: Ich habe ja auch so ein witz gemacht, dass wir quasi Brains Without Managements uns nennen könnten.

00:42:02: BWM das wird unser buch wenn wir irgendwann es schaffen managment zu kriegen.

00:42:08: mit unser erstes schritt Wette ein super Buch sein brains without management über neue diversität natürlich und wie man's einfach nicht gebacken kriegt sich zum managen.

00:42:17: aber wir haben jetzt im januar mit einer Coachin zusammengearbeitet.

00:42:21: Jumi Choi, die hat hier dieses Coffee Heroes gegründet.

00:42:27: Wahnsinnig coole Unternehmerinnen und die arbeitet jetzt mit Unternehmern zusammen um so der Envisionen und Werte zu entwickeln und hat da so ein Konzept und erklärt ihr alles am Beispiel Coffee Shop was super geil ist weil jeder natürlich weiß wie ein Koffee, also jeder kann das verstehen.

00:42:43: dann haben wir es mit ihr zusammen gemacht.

00:42:45: Und die hat mir dann Hausaufgaben gegeben.

00:42:48: Der hat gesagt, das machst du jetzt.

00:42:49: und dann hab ich gesagt okay mach ich nichts.

00:42:51: Wann machst denn du das?

00:42:52: Ich so ok gut nie jetzt wirklich sag mal.

00:42:57: Aber ich sage ja okay ich mache Dienstag um wie viel Uhr?

00:43:01: Okay ich mache es Dienstags um zehn... Lass

00:43:03: mich in Ruhe hast Du gesagt!

00:43:05: Und dann habe ich irgendwann hatte heute einen Termin von dir im Kalender stehen dass ich auf der Fahrt musste ich was muss dich was bearbeiten?

00:43:12: zwei Stunden lang Und ich hab das dann einfach gemacht.

00:43:16: Was war's?

00:43:16: Gut musstest du denn machen?

00:43:17: Ich musste diesen Rhythmus, ich sollte Termine machen... ...ich sollte mir jetzt jahren gucken, wie viele Tage hat das ja eigentlich?

00:43:23: Wie viel davon sind Wochenende?

00:43:24: Wieviel ist Ferien?

00:43:25: Wieviele davon meditiere ich?

00:43:26: Wieviel bin ich

00:43:26: weg?!

00:43:27: Wieviele Arbeitstage habe ich echt dieses Jahr noch!

00:43:29: Und dann mal gucken was mache ich da mit diesen Arbeitstagen?

00:43:31: wo will ich die denn hinlegen?

00:43:33: und dass weil?

00:43:33: ich habe dann mit Gemini zusammen das ein bisschen gemacht also ich habe es so vorgeschrieben.. Dann mal so ein bisschen nachgefragt was haben wir denn so vorschlägt?

00:43:42: Das war totaler Humbug aber er konnte gut die Wochenenden zählen und wie viele Tage ich eigentlich noch übrig bleiben, die Rechnung hat er mir abgenommen.

00:43:50: Und das war total cool zu sehen dass ich hundert-achtzig Arbeitstage habe und dann hatte auch so ein bisschen krank und sowas eingerechnet und ich hab so hundert richtig konzentrierte Deep Work Tage für Einhorn.

00:44:03: Die habe ich obwohl erst der Januar vorbei ist und das Jahr hat noch dreihundertdreißig Tage oder drehundertzwanzig Und es sind netto aber nur hundert Tage, die ich da richtig... Da dachte ich aber, Hundert Tage sind aber viel.

00:44:15: Wenn ich hundertage richtig da reinknalle, das wird mega!

00:44:19: Aber dann make it count.

00:44:21: Das hat mir schon geholfen, das richtig.

00:44:23: Ich hab dann so eine Excel gemacht und alles so bunt gemacht und dann nochmal geguckt und realistisch und wirklich noch mal nachgezählt.

00:44:29: Mache ich das denn?

00:44:30: Und das geht ja gar nicht weil da sind wir ja schon weg und dann fehlen wieder Dattage und so.

00:44:36: Und das war cool!

00:44:37: Das ist ein guter Plan.

00:44:40: Also ich finde Planen machen sowieso... also jetzt wenn es Pierre hört von Mitvergnügen, mein lieber Geschäftspartner.

00:44:47: Der lacht sich kaputt jetzt weil er ist der absolute Planmeister.

00:44:51: also er liebt es einen Plan zu machen und ich liebe es eben auch frei zu sein.

00:44:58: Ich glaube wirklich an diesem Ausspruch Freiheit im Rahmen und dass man sich in den Rahmen setzen muss indem Dinge passieren Und dann da drin kann aber alles passieren.

00:45:10: und für mich hat sich das herausgestellt Dass es gut ist wenn nicht mehr mein Urlaub plane und auch die Reisen mit den Freunden.

00:45:18: Wir haben jetzt auch was geplant für September schon, dass wir beide zusammen wegfahren.

00:45:21: ist das ein Kalender drin?

00:45:23: bei der Jahre zuvor ist es immer so hinten runtergefallen also die Zeit mit den Freunden, die Zeit für mich selbst, die zeit mit der Familie.

00:45:30: So und jetzt steht das auch in meinem Kalender schon für das ganze Jahr drinnen wo ich wann bin.

00:45:34: Das kann da drin ja alles passieren.

00:45:36: Es ist erwurscht Und das gleiche gilt auch so ein bisschen.

00:45:40: Also was ihr erst schon sagte was sich durch Marie Bäume so gelernt hat zu sagen, okay im ersten Drittel des Jahres da ist einfach Winter und eigentlich sagt die Natur.

00:45:52: Und die Pflanzen alle sagen so jetzt nicht so lass mal irgendwie schönen Ruhe irgendwie Und damit auch zu leben und zu sagen, nee ich ziehe mich jetzt zurück.

00:46:01: Ich renne nicht auf Tausend Veranstaltungen und springe auf irgendeine Bühne und sage er, hallo München?

00:46:07: Sondern das hebe ich mir eher für den Sommer oder für den Herbst auf und nicht jetzt am Anfang des Jahres.

00:46:11: Und ich versuche eher so ein bisschen ... Ja, ich habe es eher so bettermäßig geplant dieses Jahr und ich bin total gespannt wie das so für mich funktioniert.

00:46:20: also nicht so sehr in der Tag die Woche sondern wirklich eigentlich... Wie ist denn die Jahreszeit?

00:46:28: Mit meinem Poker Philipp, wenn wir über so live Sachen sprechen ist schon klar wann das startet und es ist eben erst wenn es wieder blüht.

00:46:35: Und nicht wenn eigentlich alle Tiere und alle Pflanzen sagen nee aber wir sagen wie Mensch so eine Vizine da machen richtig

00:46:43: durch.

00:46:43: Wir ziehen alles durch.

00:46:46: Wie war das jetzt für dich im Januar mit dem Fünfo-Dreißig aufstehen?

00:46:51: während ich ja noch geschlafen habe.

00:46:55: Hast du ja gearbeitet?

00:46:56: Hinschallings sich hin,

00:46:58: Hinscher

00:46:58: bleibt liegen!

00:47:00: Ja also ich hab ja eh diesen Rhythmus mit fünf vor dreißig zum.

00:47:04: allerdings ist das natürlich was anderes.

00:47:05: es mir dann auch aufgefallen habe ich mir gar nicht so vorgestellt.

00:47:08: aber Zoom starten, Zoom Recorder starten Mikrofonen Warteraum aufmachen dann waren ja doch zwischen.

00:47:19: Lass uns einmal ganz kurz, also was hast du eigentlich im Januar gemacht für alle?

00:47:25: Ich habe letztes Jahr überlegt dass es schön wäre wieder in der Gruppe zu meditieren weil ich eigentlich Also so ging's los.

00:47:34: Ich meditiere sehr regelmäßig jeden Morgen meistens um fünf und dreißig oder fünfe Fünf und Dreißig wird von alleine eigentlich wach.

00:47:40: dann setze ich mich hin sitzen stunde und Dann mache ich weiter mit dem dem was so da ist.

00:47:47: Und was ich aber besonders gerne mag, ist eine Gruppenmeditation.

00:47:52: Da ist ne andere Energie, da passiert etwas anderes als wenn man alleine sitzt und es gab aber keine um fünf Uhr dreißig.

00:47:58: klar wer will schon um fünf uhrdreißig eine Stunde lang meditieren?

00:48:02: Und dann kam das so ein bisschen zusammen mit dass ich gemerkt habe, dass mich auch viele Leute inzwischen so danach fragen wie das denn ist mit dem Meditieren wie das überhaupt geht und ob ich ihnen mal sagen kann wie man das macht.

00:48:13: und hab gemerkt wie viel mir das auch gegeben hat also dieses meditieren gelernt habe, ich hab in der bestimmte Art oder eine Technik auch gelernt wie man das macht.

00:48:22: Das hat einfach mein Leben verändert.

00:48:24: Ich habe das so vor vier, vierenhalb Jahren angefangen und seitdem bin ich nicht mehr der gleiche Mensch wie vorher und es geht mir besser, es geht meiner Familie besser und... ...ich bin viel orientierter auch wenn wir jetzt die ganze Folge über Orientierungslosigkeit ein Handysuch gesprochen haben.

00:48:40: aber ich habe in vielen Bereichen meines Lebens einfach viele Dinge dazu bekommen und sehe gefühlt viel klarer und habe eine andere Wahrnehmung von der Welt als vorher.

00:48:52: Ich bin auch viel weniger gestresst, ich hab viel weniger Ängste, ich schlafe besser, ich ernähre mich besser... alles ist besser!

00:48:59: Und viel davon kommt schon durch die Meditationen.

00:49:03: Teil davon ist auch Therapie und auch so Heilungsarbeit und diese Gruppenkollektivarbeit, die wir da gemacht haben aber viel davon es auch damit mit dem zu sitzen was is und sich damit auseinanderzusetzen Und diese Technik davon, die ist nicht so kompliziert.

00:49:19: Also wenn man mal reingekommen ist in die Meditation dann wird man meditiert.

00:49:29: Du fängst an zu meditieren, irgendwann übernimmt dich die Meditution und du weißt ja selber wie das ist?

00:49:35: Dann muss man gar nicht mehr viel dafür tun dass man in diesen erweiterten Zustand kommt so legen wie sie eigentlich sein sollen und dass man anfängt, einen anderen Blick auf die Welt zu bekommen.

00:49:50: Es passiert ein bisschen von alleine.

00:49:52: Man muss nur den Anfang selber legen und dabei ist es gut wenn man Hilfe bekommt.

00:49:56: Und dieses Geschenk weiterzugeben war mir ein großes Anliegen.

00:49:59: dann habe ich auch mein Lehrer Thomas Hübel gefragt was er davon hält?

00:50:02: Wenn ich das machen würde und der hat gesagt ja super machtes!

00:50:06: Hat er noch so ein Intro Call mit mir gemacht?

00:50:08: am Ich hab ein Sub-Stack gestartet, so wie du und dachte ich wusste gar nicht, wie das funktioniert mit Newsletter und Blog.

00:50:17: Und was man da nicht alles machen kann?

00:50:19: Dann haben sich ganz viele Leute dafür plötzlich angemeldet... ...und dann saß ich am ersten Januar da und da waren fünfhundert, vierhundert... ...am den ersten Januern waren fourhundert siebendreißig Leute da!

00:50:33: Und wir haben zusammen eine Stunde meditiert.

00:50:35: Und im zweiten Januar waren, ich glaube, sechshundert Leute da.

00:50:40: Wurden's immer mal mehr und dann wurden es am Ende, waren wir glaube ich noch dreihundertfünfzig oder vierhundert so.

00:50:46: Und dazwischen hatten wir noch so Community Calls oder wir haben die damals noch FAQ genannt so dass man Fragen stellen kann das sich die Gruppe ein bisschen besser kennenlernen dass wir über noch so also während der Meditation wird ja nicht so viel kann sich so viele Fragen stellen und dann konnte man im Chat natürlich noch Sachen sagen oder fragen und wir waren dafür auch erreichbar.

00:51:07: genau.

00:51:07: und dann ich habe plötzlich einen Wir sind plötzlich ein Team.

00:51:10: Wir waren dann zu sechs, fünf Psychologinnen und Psychologen die auch bei Thomas Hübel Meditieren gelernt haben oder auch bei anderen Lehrer noch gelernt haben.

00:51:20: aber bei dem haben wir uns kennengelernt.

00:51:22: Und dann haben wir also angefangen bisschen abzuwechseln dass dann auch unterschiedliche Stimmen reinkamen das auch mal jemand anders eine Meditation anleitet, nicht nur ich.

00:51:30: Haben uns einen Rhythmus dafür auch überlegt wie das fließen soll dass so ein Monatsrhythmus zustande kommt und da ging es eben auch viel um Orientierung, was wir gesagt haben.

00:51:40: So eine Meditation kann ja auch unangenehme dissoziative Zustände auslösen.

00:51:45: dann sitzt man dar und ist total nervös und flapprig und ist gar nicht schön.

00:51:49: und deswegen in der ersten Woche oder den ersten zehn Tagen haben wir dann eben so Anker gegeben zum Beispiel der Atem ist ein super Anker Atmentechniken geübt, dann ist der Boden super anchor.

00:52:01: Der Boden ist ja und das ist dann auch schön dass immer wieder so mitzugeben in den Alltag.

00:52:06: Der Boden ist immer da wenn an der Ampel steht aufs Handy guckst du merkst ich zerfledder gerade Füße spüren bodenspüren mitkriegen dass er dass der da ist wo ich getragen werde wo ich den Druck die Schwerkraft spülen kann.

00:52:20: und dann bin ich plötzlich wieder im Moment meine Atmung spüre mich ein und fünf bewusste Atemzüge nehmen, dann den Boden dazu spüren.

00:52:28: Und dann entsteht plötzlich wieder Raum für den Moment.

00:52:31: Das kann man in jedem Meeting überall machen.

00:52:33: Und das haben wir eben damit dieser Gruppe geübt.

00:52:36: Das hatte total gute Effekte für die Leute auch.

00:52:38: Die haben dann alle auch geschrieben und Kommentar und also da war eine wahnsinnige Interaktion.

00:52:43: Ich habe damit ehrlich gesagt nicht gerechnet dass es so viele werden und auch nicht, dass es gut wird.

00:52:49: ich hatte natürlich auch Anspruch irgendwie gutes Produkt zu bauen, das macht mir aber Spaß.

00:52:54: Und das Team hatte auch voll den Anspruch dann und hat doch richtig noch neue Sachen mit reingebracht und noch mehr Techniken.

00:53:01: Dann hatten wir bei diesen Gruppencalls wirklich total berührende schöne verbindende Momente.

00:53:08: Es hat viele Leute durch einen sehr grauen Januar gebracht weil es eben natürlich was anderes ist alleine meditieren lernen zu wollen Von dem Podcast oder einer App oder so in deinem Handy.

00:53:22: Oder du siehst, wir sitzen da morgens und das sind jeden Morgen vierhundertfünfzig Leute die wollen alle zusammen meditieren und die kriegen mit dass du da bist Und du kriegst mit dass die da sind und du machst es nicht.

00:53:34: Ich glaube das ist übrigens für Orientierung eine orientierte Gruppe ist was ganz krasses.

00:53:39: Ja Du bist getragen und das ist ja das schwierige In der Orientierungslosigkeit.

00:53:45: du flirst irgendwo durch irgendwelche Gänge, durch irgendwelsche Apps.

00:53:49: Und keiner sagt hier geht es lang und hier ist es in Ordnung.

00:53:53: Du bist bei dieser...

00:53:54: Genau das mit dem Tragen ist krass weil dann bist du, du bist getragen.

00:53:57: Wenn du mal zwei Tage nicht kommst und dann kommst wieder zurück die anderen tragen weiter währenddessen.

00:54:03: Ja!

00:54:03: Du kannst auch mal fünf Tage weg sein krank sein weiß ich nicht mit den kindern irgendwas anderes machen müssen verpennt haben egal und das kam dann nämlich auch dass das so ein.

00:54:14: Das ist ein orientierter ort ein programm zu dem du hin gehen kannst und wurde auch mal fehlen kann sowie wieder zurückgehen kannst.

00:54:21: sorry jetzt habe ich dich unterbrochen aber es passt einfach super.

00:54:24: Und ich glaube dass man sich das ein bisschen auch vielleicht für das ja auch so ein bisschen vornehmen kann.

00:54:31: Ich glaube dass es den menschen gerade so schwer fällt irgendeine Verantwortung zu übernehmen, ein Commitment zu geben.

00:54:40: Wir haben eine große Einsamkeitsthematik gerade weil man sich irgendwie nicht so richtig verpflichten will.

00:54:46: alles muss irgendwie so sein wie man das bestenfalls will.

00:54:49: Man guckt dann nochmal rein booking.com Wie ist das Zimmer?

00:54:53: Wie wurde das bewertet?

00:54:54: Naja jetzt hier bei dem Yoga Studio wir erst da wie sieht's denn da aus?

00:54:57: Man will irgendwie alles ganz genau wissen und will sich nicht so festlegen.

00:55:02: Weil es kann ja sein, dass ich morgen nochmal die Meinung ändere was ich so jeden Tag auf Arbeit komme.

00:55:07: Ahohmoffice ist schon besser weil es könnte ja sein das jemand da ist den ich gar nicht mag.

00:55:11: das ist mir schon total wichtig.

00:55:12: Und sich ein bisschen wieder zu lernen darauf einzulassen und zu sagen guck mal da ist eine Gruppe und es kann eine Meditationsgruppe sein das kann eine Sportgruppe seien das kann der Feuerwehrverein sein oder was es auch immer ist sich ein bißchen wieder hinzugeben zu etwas was einem auch trägt Und wo es vielleicht auch nicht so ist, dass das zu hundert Prozent eine Sache ist.

00:55:31: Ich war gestern wieder hier im Comedy-Laden mit Lucky Punch und das war total schön weil deswegen liebe ich diese Comedyabende auch so sehr.

00:55:39: Das ist halt ein kleiner Raum.

00:55:41: Hundertfünfzig Menschen unterstehen fünf oder sechs Comedians drin auf der Bühne.

00:55:47: Zwei davon sind okay und zwei sind super.

00:55:53: Man weiß nicht was passiert aber der Raum trägt sich!

00:55:57: Und die Leute tragen sich und das Publikum trägt den Kumbi, den auf der Bühne... ...und er trägt wieder zurück.

00:56:02: Man lässt sich darauf ein.

00:56:04: Das ist jedes Mal für mich so ein wunderschönes Gefühl,... ...weil ich weiß okay, dass es nicht was passiert.

00:56:12: Niemand in dem Raum weiß was passiert ist aber es ist total in Ordnung.

00:56:14: Es wird getragen.

00:56:16: Und sich mehr auf solche Sachen einzulassen.

00:56:18: Ich glaube, dass das eine gute Idee ist und auch zu sagen... ...er scheiß drauf!

00:56:21: Auf meine Unabhängigkeit, auf meine Selbstbestimmung und mein... Ich bin meine ganzen Allergien und alles, dass meine Spezialitäten die ich alle so brauche damit es so und so ist.

00:56:34: Also einfach mal wieder darauf einlassen auf den Sachen und sich so ein bisschen tragen lassen.

00:56:41: Ich habe jetzt im Januar auch was Schönes erlebt.

00:56:45: Ich war beim Fasten.

00:56:48: Und ich wurde einfach an einen Tisch gesetzt und dann sagte die Hotelbetreibern Ist das okay?

00:56:58: Weiß, weiß es auch noch nicht so viel.

00:57:00: Wurde das ein Tisch gesetzt um zu essen oder?

00:57:01: Na

00:57:02: ja da sitzt du und trinkst halt Abend dein Tee zusammen oder dann nach Tag sieben fängt's ja wieder an dass du einen Apfel essen darfst.

00:57:07: Und dann saß ich an einem Tisch mit zwei Frauen die ich nicht kannte... ...und es war ein wunderschöner Tisch!

00:57:14: Ich dachte wir hätten uns niemals so lang und so tief unterhalten Und so durch diese Zeit von Einläufen und was nicht alles, was wir zusammen erlebt haben.

00:57:24: Ich wäre sonst alleine an diesem Tisch irgendwo in der Ecke gewesen... ...und die wahrscheinlich auch.

00:57:28: aber du saßst mal einfach zusammen.

00:57:31: Sonst hätten wir uns wahrscheinlich nicht kennengelernt!

00:57:33: Das hat uns zu dritt total durch diese zeit getragen weil es natürlich auch herausfordernd ist irgendwie... ...nicht zu essen und so weiter viel auf dem Klo zu hängen.

00:57:43: Dann dachte ich auch ja das ist irgendwie ein Zufreizstammtisch Das ist auch was Schönes.

00:57:50: Ja, das ist super!

00:57:51: Ich finde du hast es ja auch gerade richtig schön gesagt dieses Wort Hingabe.

00:57:53: Das kam in der Meditation relativ am Ende des Monats auch die Fähigkeit wieder mehr zu üben.

00:57:59: Das ist ja etwas, was man bei der Meditation auch macht, dass man in der Innenchau beginnt die Desorientierung festzustellen.

00:58:08: also ich mache die Augen zu und versuche mich so spüren und ich merke ich spüre vielleicht gar nicht so viel oder ich werde nervös und alles was kommt freundlich zu bezeugen.

00:58:18: Das war so ein bisschen unser Credo, ja?

00:58:20: Also ich versuche mit einer Freundlichkeit zu überzeugen das was passiert und wenn es nicht freundliche ist also wenn ich merke wie ist denn überhaupt mein Blick auf mich selber und aufs Leben!

00:58:35: auf der gleiche Blick, wie ich nach draußen schaue.

00:58:38: Auch nach innen und ich merk's halt wenn ich mit Augen zu mal eine Stunde sitze merke schon dass sich mich die ganze Zeit vielleicht verurteile beurteilen also was da so los ist.

00:58:48: Und das mitzukriegen ist ne super Übung weil man ja dann einfach merkt okay Also Ich fühl mich ich fühle mich krank und dann finde ich das scheiße und dann denke ich das ist normal Das stimmt aber gar nicht sondern ich fühl mig krank.

00:59:05: Und ich könnte jetzt auch denken, du Armer.

00:59:08: Du Maus!

00:59:10: Dann mal kümmern wir uns weiter um das hier wieder gut geht, dass du schnell wieder gesund bist oder was brauchst du denn so an Unterstützung?

00:59:17: Oder kannst du dich mal fallen lassen in zwei Tagen?

00:59:20: Also bestimmt nicht bei denen so, du solltest nicht krank sein weil es ist schlecht und das passt jetzt gerade gar nicht rein.

00:59:25: Lass es.

00:59:27: Und diese Selbstbetrachtung... mit der Hingabe zusammen und auch irgendwie darauf zu vertrauen, was ja auch in diesen Zeiten wahnsinnig schwierig ist.

00:59:37: Da es doch noch auch etwas da ist.

00:59:40: also der Boden trägt uns den Atem wir atmen schon von alleine.

00:59:44: das ist ein Reflex.

00:59:46: Wir müssen dafür nichts machen.

00:59:48: Es gibt schon viele Sachen die wahnsinnigt gut funktionieren Und dieses Vertrauen ein bisschen zu stärken, das ist auch von Ekatolle.

00:59:57: Wie geht es dir denn jetzt gerade?

00:59:59: Manchmal so in den Moment zurückzukommen und zu merken, eigentlich ist alles ganz okay.

01:00:03: Das kenne ich ja im Schlafen

01:00:05: manchmal.

01:00:05: Aus diesem Moment heraus kann man auch wieder was tun.

01:00:09: In dieser Verzweiflung sind wir nicht handlungsfähig dann können wir eben nichts machen.

01:00:12: Dann können wir nur dissoziieren ins Handy gehen, zusaufen aber in dem Arsch bin eigentlich hier Und es ist eigentlich alles ganz okay.

01:00:22: und dann den nächsten Schritt zu gehen, das ist glaube ich hilfreich.

01:00:28: Diese Eckertolle-Übung ist eine Übung die mir ja ganz viel Gedanken Karussells

01:00:35: abgestellt

01:00:36: hat also kennt ihr bestimmt auch draußen im Bett liegen Arm da geht nochmal richtig was los weil man vielleicht auch vorher noch mal Nachrichten geguckt haben.

01:00:44: wunderbare Idee.

01:00:46: und dann liegt man im Bett und findet irgendwie nicht zur Ruhe.

01:00:50: Und dann eben diese eckertolle Frage, aber wie geht's dir jetzt gerade?

01:00:55: Und dann festzustellen, ja ich liege jetzt hier.

01:00:58: Es ist warm neben mir liegt der Hund die Frau es ist irgendwie was zu trinken hier.

01:01:04: das ist eigentlich jetzt grade alles okay.

01:01:06: ok dann kannst du dich auch gerade beruhigen und alles andere morgen vielleicht oder auch in einem Jahr wann auch immer.

01:01:15: also da finde ich das finde ich eine wunder wunderschöne Übung eigentlich und das hilft mir immer wieder, finde ich.

01:01:22: Also auch in diesem Karussells die so tagsüber manchmal dann angehen.

01:01:26: Wie soll ich das alles schaffen?

01:01:27: Ich hätte es gerade eigentlich aber alles gut.

01:01:30: Genau!

01:01:30: Und dann dieses Step by step, dass man da ein bisschen ins Plan kommt.

01:01:36: Das war auch mit der Coaching nochmal... Die hat mich gefragt ob ich die Eisenhower Matrix kennen würde.

01:01:42: Ich habe natürlich gesagt ja natürlich kann nicht die Eisenhauer Matrix.

01:01:45: Wer kennt

01:01:46: sie

01:01:46: nicht?!

01:01:49: Ach so, oh Gott.

01:01:52: Also die Eisenhauer Matrix hat vier Quadranten.

01:01:55: Quadrant wichtig und dringend muss immer zuerst erledigt werden.

01:01:59: Dann gibt's den Quadrantem dringt und den Quadratem wichtig.

01:02:02: Und dann gibt es den Quadranten nicht wichtig und nicht dringent.

01:02:07: So jetzt würde meine Dinge dringnd und wichtig ist quasi das was die ganze Zeit läuft?

01:02:11: Und dann hat sie gefragt wo ich mich denn so befinde wenn ich bei ein Honda mein Kram machen.

01:02:16: Und dann hab ich gesagt, ja bei wichtig und dringend.

01:02:19: Also der Kombination UND BEI DRINGT!

01:02:23: Und er hat gesagt, du solltest eigentlich nur in zwei sein, in WICHTIG.

01:02:27: Man weiß ja, es ist wahnsinnig langweilig... also das kann ich nicht.

01:02:32: Das weiß ich nicht wie's gehen soll.

01:02:34: Ich muss dich dafür halt belohnen.

01:02:36: Wie darf mich da für?

01:02:38: Und die hat mir dann... Wir haben das dann zusammen so rausgekriegt, dass das natürlich ein ADHS-Thema auch ist.

01:02:45: Wichtig und dringend fühlt sich nach total wirksam.

01:02:48: schnell.

01:02:48: ich tue jetzt was... Ja ja, weg!

01:02:52: Ich habe den Wasserhahn repariert.

01:02:54: Geil, dafür verdient zu viel Geld.

01:02:57: Das solltest du delegieren.

01:02:58: Aber ich fühle mich doch gerne wirksam.

01:03:01: Es geht trotzdem nicht.

01:03:04: Und jetzt mehr in diesen Wichtig-Quartren zu kommen, war voll das Ding für mich wie es überhaupt gehen soll.

01:03:09: Und die hat dann angefangen sozusagen ja du musst dann halt zwei Stunden an den Wichtig arbeiten und danach musst du dir so deinem System sagen hast du richtig gut gemacht?

01:03:17: Dann belohnst du dich!

01:03:18: Für mich war das gar kein existentes Mittel, mich zu belohnen.

01:03:23: Das existiert überhaupt nicht.

01:03:25: Es gibt keinen... So habe ich nicht.

01:03:28: Mache ich nie.

01:03:29: Dich dir zu sagen, dass haste jetzt aber richtig gutgemacht.

01:03:33: Hat sie gesagt wie belohnt sich denn jetzt, weil ich so keine Ahnung.

01:03:37: Wie soll ich mich dann belohnen?

01:03:39: Willst du dir was schönes zu essen bestellen?

01:03:41: Ich sage gut, die Idee darf ich ja wir waren doch jetzt richtig fleißig komm lass knallen.

01:03:49: So ungefähr dann habe ich das gemacht und es hat sich total gelohnt.

01:03:54: natürlich also sich dabei selber zu helfen wie im Hund mit Leckerlies.

01:03:59: andere Verhaltensweisen anzunehmen ist schon total erlaubt.

01:04:03: Ich glaube, ich denke da manchmal auch so, ich müsste jetzt einfach von null auf hundert diszipliniert sein und plötzlich den wichtig Quadranten immer anfahren... Und es fällt mir aber schwer!

01:04:13: Und ich hab's zwar jetzt kapiert, das heißt aber noch nicht dass ich es mache genau wie mit dem Handy.

01:04:16: wir haben es zwar jetzt Kapiert also heißt ja nicht dass wir es machen.

01:04:18: Jetzt müssen wir uns irgendein Leckerli-Methode ausdenken wie wir davon wegkommen und dann in drei Monaten Können die Leckerlies vielleicht weglassen?

01:04:25: Aber bis dahin brauchen wir einfach Support.

01:04:29: Und ich glaube, das ist auch bei den Meditieren zum Beispiel auch so in der Gruppe.

01:04:33: Das ist gut dass da jemand ist okay brauchste halt.

01:04:36: gerade Bei den Leckerleys ist es auch so und Ich brauche für Quadrant zwei einfach sehr viel Essen von Daluma.

01:04:44: Mein lieber!

01:04:44: Ich würde sagen Wir haben jetzt eine Folge aufgenommen Die natürlich wieder anders war als wir uns das vorgenommen haben.

01:04:52: Das Ende ist gut.

01:04:53: Das Ende ist gut.

01:04:56: Wenn man sich durch die ersten vierzig Minuten der Handysucht so durchwinkt.

01:05:03: Aber ich finde, wir beide können uns jetzt nochmal richtig schön belohnen.

01:05:05: Wir gucken jetzt jetzt Dschungelcamp werden?

01:05:07: Ich freue mich sehr mit dir zusammen im Dschongelcamp.

01:05:09: Sollen wir es einfach anlassen und dann kommentieren wir noch ein bisschen live dazu?

01:05:11: Nein!

01:05:13: Wir belohnen uns jetzt mal richtig schön mit dem Dschunkelcamp.

01:05:16: Ich würde sagen alle da draußen wenn sie ein bisschen gehört haben, können Sie auch mal richtig belohnt jetzt mit einer schönen warmen Dusche.

01:05:25: Beispielsweise haben wir jetzt die Folge gehört, merken ja krass!

01:05:28: Die sind ja auch so orientierungslos wie ich.

01:05:31: Ich dachte eigentlich dass dies besser auf die Ketten kriegen mit einem Handy und mit dem was so los ist in der Feld aber die sind ja völlig durch gerade.

01:05:37: Ja das ist denn da los?

01:05:38: Was

01:05:38: ist denn dann

01:05:39: los?!

01:05:39: Ich habe übrigens hier warm duschen, ne?

01:05:41: Warme Dusche, die haben mir eine Zeit lang kalt geduscht.

01:05:44: Ich habe gerade auf Instagram natürlich gelesen.

01:05:47: Da kriege ich radikale Ehrlichkeit damit.

01:05:49: Das sollte man mal einführen hat einer gesagt, dieses ganze Kaltduschen das würde ein alles noch mehr stressen.

01:05:56: Man solle mal im dunklen Warm duschen einfach nur Kerze an warm duschen.

01:06:01: Das sei entspannt.

01:06:02: abends dachte ich auch so ja

01:06:04: okay.

01:06:05: Ja es ist ja das Verrückte

01:06:06: und dazu eine Mandarine essen.

01:06:08: Und da zu einer Mandarinen?

01:06:09: Nein man ist ja wirklich diese ganzen auch longevity das machen wir beim nächsten Mal.

01:06:13: dieser harte Nummer früh erstmal so kalte Eiswanne das Körper voll Stressnasten war dass der richtig.

01:06:20: Und dann sagen die Leute, da wird man ein Hundert- und Achtzig Jahre alt.

01:06:22: Aber man ist halt irgendwie gestresst!

01:06:23: Das kann es doch nicht sein!

01:06:25: Ich glaube am allerersten brauchen wir Verbundenheit.

01:06:31: Statt Kaltduschen und Kalt, Eis, Wanne und was nicht alles.

01:06:34: lieber mal ein paar Freunde anrufen... Und

01:06:37: zusammen nichts essen.

01:06:38: ...und zusammen etwas bei der Luma bestellen und das zusammen heißt Duschen.

01:06:42: Also aber nicht irgendwie noch was, was man alleine, wo man sich so reinhaut und jetzt nochmal.

01:06:47: Finde ich gut!

01:06:48: Ich finde auch ein paar... Darauf habe ich auch Lust.

01:06:50: Ich hab das eben noch gedacht, so ein paar Sachen zu organisieren, ob das jetzt meditieren ist.

01:06:54: Ich dachte auch zusammen singen fände ich auch super.

01:06:59: Es gab doch diese Weiße, wo so zwei Hundert Leute sich treffen um irgendein Lied zu singen.

01:07:03: Darauf hätte ich total Bock.

01:07:05: Ich geh mal auf die Mitvergnügungswahrstand nicht zu.

01:07:08: Die haben doch bestimmt auch Lust dazu.

01:07:08: Nee,

01:07:09: dem Berliner Kneipenkorn gibt's doch!

01:07:10: Da kannst du dich doch melden und dann sagst du... ich will jetzt auch mal mitsingen?

01:07:15: Ja, aber ich will ja mit zweihundert Leuten singen

01:07:17: oder fünfhunderte.

01:07:18: Du machst es direkt groß.

01:07:19: Ich will im

01:07:19: Olympia

01:07:20: erstellen.

01:07:21: Natürlich.

01:07:21: Weil

01:07:22: meditieren hab' ich gedacht.

01:07:24: Könnte man nochmal größer machen.

01:07:26: Das wäre schon sweet wenn man da so zwei Stündchen nimmt.

01:07:29: Und da muss man noch nicht viel für aufbauen.

01:07:33: Guck mal wie... Der große Unterschied jetzt ist, als du Olympia-Stadion gemietet hast vor fünf Jahren.

01:07:41: Da wolltest du noch die Welt verändern und Petitionen knallen und das muss richtig was verändert werden im Außen.

01:07:47: Und guck mal wo du jetzt bist?

01:07:49: Ist doch irre.

01:07:50: Händisichtig in München oder

01:07:51: was?

01:07:55: Händi sichtig in Münch... So heißt diese Folge, oder?

01:07:58: Hände sichtigt in Münchn!

01:07:59: Sehr gut.

01:08:00: Ich freue mich aber auf so ein

01:08:01: sehr guter

01:08:01: Titel.

01:08:01: Ich freu mich morgen auf den Tag.

01:08:03: Wir sind hier nämlich,

01:08:04: wo wir eine Handyapp entwickeln.

01:08:09: Das ist wirklich full Circle.

01:08:11: Full Circle.

01:08:12: It's going to be great!

01:08:13: Ich freue mich auf das Jahr mit dir mein Schätzelein.

01:08:15: Ditto!

01:08:16: Ich bin gespannt auf unser Dezemberfonds.

01:08:17: Es kann nur besser werden.

01:08:21: So, gehen wir auf die Riemen, schauen wir mal.

01:08:22: Ciao Gazi, bon giorno, guten Tag.

01:08:24: hallo, ciao und

01:08:25: tschüss ne?

01:08:26: Danke euch fürs zuhören unten.

01:08:27: Ja heute muss man wirklich sagen danke fürs Zuhören.

01:08:30: In diesem Sinne.

01:08:31: Tschüss.

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